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Paris Calligramme

Eine Erinnerungslandschaft von Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger, Aleida Assmann, Laurence A. Rickels, Marguerite Vappereau

Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Die Filmemacherin, Fotografin und Weltensammlerin Ulrike Ottinger verknüpft in Paris Calligrammes historisches Archivmaterial mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten zu einem Soziogramm der Zeit ihres Coming of Age als Künstlerin. Das von politischen Umbrüchen geprägte Paris der 1960er-Jahre war Anziehungspunkt für Kunstschaffende aus aller Welt und pulsierender Energiestrom zwischen Traumabewältigung und Utopie Europas. Von der Librairie Calligrammes, einem Treffpunkt deutscher Intellektueller im Exil, bis zur Cinémathèque française, die ihre Liebe zum Kino entzündete, entsteht die Kartografie einer Stadt und ihrer Utopien, die in Ulrike Ottingers Film Paris Calligrammes (2019) als collagierte Erinnerungslandschaft fortleben.

Ulrike Ottingers (*1942 Konstanz) Filme wurden auf den wichtigsten internationalen Festivals gezeigt und an verschiedenen großen Häusern gewürdigt, u.a. im Centre Pompidou, Paris, im Museo Reina Sofia, Madrid, oder im Museum of Modern Art. New York. Mit ihren Fotografien war sie auf der documenta und der Biennale di Venezia vertreten.

Ausstellung: HKW, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 23.8—13.10.2019

Ulrike Ottinger - Kurzbiografie Geboren am 6. Juni 1942 in Konstanz, lebt und arbeitet in Berlin.1962 - 1968 Künstlerin und Fotografin in Paris. 1969 Gründung des Filmclubs "Visuell" in Konstanz. 19 Spiel- und Dokumentarfilme. 1989 Deutscher Filmpreis für den Film Johanna d Arc of Mongolia uraufgeführt im Wettbewerb der Berlinale 1989. Theaterinszenierungen und Bühnenbild (u.a. CLARA S. von Elfriede Jelinek, Stuttgart 1983; DAS LEBEWOHL von Elfriede Jelinek, Steirischer Herbst, Graz, 2000). Operninszenierung und Bühnenbild (u.a. EFFI BRIEST von Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring, Bonn 2001).Fotoausstellungen und Filminstallationen (u.a. documenta11, Kassel; Biennale di Venezia; Museo Reina Sofia, Centro de Arte/ Madrid; Witte de With/ Rotterdam; KW, Berlin).

Aleida Assmann ist Professorin für Anglistik und Literaturwissenschaften in Konstanz.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Haus der Kulturen der Welt Bernd M. Scherer
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 15.08.2019
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN 978-3-7757-4637-3
Reihe Zeitgenössische Kunst
Verlag Hatje Cantz Verlag
Maße (L/B/H) 23,6/16,7/1,7 cm
Gewicht 638 g
Abbildungen mit 167 Abbildungen
Auflage 1

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