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Methodentraining für den Politikunterricht

vereint die bisherigen Bände 1 (Mikro- und Makromethoden) und 2 (Arbeitstechniken - Sozialformen - Unterrichtsphasen)

Das Methodentraining für den Politikunterricht ist ein Klassiker, der nun in vollständig neuer Bearbeitung auf dem aktuellen Stand der Fachdiskussion erscheint. Im ersten Teil des Buches wird der Frage nach gutem Politikunterricht nachgegangen. Hier werden Hinweise zur Planung von Politikunterricht gegeben und eine politikdidaktische Einbettung der im Buch enthaltenen Methoden und Arbeitstechniken vorgenommen.
Der zweite Teil stellt die einzelnen Methoden vor. Er ist entlang den Unterrichtsphasen Einstieg, Informations-, Analyse-, Sicherungs- und Anwendungs-, Problematisierungs- und Urteilsphase sowie Metakommunikation gegliedert. Die Methoden werden praxisorientiert an Beispielen sowie mit möglichen Impulsen vorgestellt. Checklisten helfen dabei, potentielle „Stolpersteine“ zu umgehen.
Die Methoden fördern die Kompetenzen, wie sie in den meisten Kompetenzmodellen der Politikdidaktik und in den Lehrplänen der Mehrzahl der Bundesländer für den Politikunterricht benannt sind. Abgesehen von der Kompetenzorientierung werden sie in einen politik- und sozialwissenschaftlichen Kontext gestellt. Auch die Herausforderung zunehmender Diversität und Heterogenität findet im Buch Berücksichtigung. So werden die einzelnen Methoden, Sozialformen und Arbeitstechniken vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Heterogenität im Hinblick auf ihren Beitrag zur individuellen Förderung beschrieben. Auch das Verhältnis von Methoden und Sprachbildung findet besondere Aufmerksamkeit, indem die Bedeutung der Methoden für die Sprachbildung herausgearbeitet wird.
Im dritten Teil des Buches werden Sozialformen und Arbeitstechniken vorstellt. Diese können, ebenso wie die Methoden, unmittelbar im Unterricht angewendet werden, selbst wenn der erste Teil des Buches noch nicht eingehend gelesen wurde.
Portrait
Prof. Dr. Sabine Achour
studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Altphilologie in Berlin. Nach Referendariat und Schuldienst (StRin) war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastprofessorin für Politikdidaktik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 2018 ist sie Professorin für Politikdidaktik an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Migration, Inklusion, Diversität, Ideologien der Ungleichwertigkeit, Sprachbildung im Kontext der politischen Bildung.

Dr. Christina Brüning
studierte Geschichte, Anglistik und Romanistik an der FU Berlin. Nach Referendariat und Schuldienst (StRin) war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Englisch- und Geschichtsdidaktik an der FU Berlin, Lehrkraft an der PH Freiburg am Institut für Geschichts- und Politikwissenschaft, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg sowie akademische Mitarbeiterin in der Public History und Geschichtsdidaktik an der Universität Tübingen. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Antisemitismus, Holocaust Education, Oral History, Rassismuskritik, bilingualer Unterricht/CLIL.

Prof. Siegfried Frech
ist Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und verantwortet dort die Zeitschrift „Bürger & Staat“ und die Didaktische Reihe. Er hat einen Lehrauftrag (Didaktik politischer Bildung) am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Christoph Gnau
studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Marburg. Der Autor hat als Lehrer an Gymnasien in Wiesbaden und Hamburg sowie einige Jahre an der deutschen Schule in Windhoek/Namibia gearbeitet. Er publizierte und lehrte zudem im Bereich der Politikdidaktik und -methodik. Derzeit arbeitet Christoph Gnau in der politischen Erwachsenenbildung in Hamburg.

Prof. Dr. Peter Massing
war von 2002 bis 2016 Professor für Sozialkunde und Didaktik der Politik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Fachdidaktik politischer Bildung und zum Politikunterricht vorgelegt.

Dr. Katharina Röll-Berge
ist Studienrätin für die Fächer Politik/Geschichte und Biologie. Am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin promovierte sie über Bildung für Nachhaltigkeit und fächerverbindenden Unterricht. Nach mehrjähriger Tätigkeit an einem Berliner Gymnasium bildet sie nun an der FU angehende Politiklehrer*innen sowie Mentoren*innen für das Praxissemester aus.

Benedikt Roth
studierte Sozialwissenschaften und Informatik in Duisburg-Essen und Sydney. Seit 2011 unterrichtet er am Theodor-Heuss-Gymnasium in Dinslaken. Seit 2015 ist er Lehrbeauftragter für „Informatik und Gesellschaft“ an der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: gesellschaftliche Auswirkungen von Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung sowie „digitale Mündigkeit“.

Torsten Schreier
studierte in Bonn und Mainz Erziehungswissenschaft, Geografie und Politikwissenschaft. Seit 1998 arbeitet er als Lehrer an einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz, daneben bildet er seit 2006 als Fachleiter für Sozialkunde am Studienseminar Bad Kreuznach Referendarinnen und Referendare aus.

Jonas Seekatz
studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Mainz. Nach dem Referendariat und einem Verlagsvolontariat war er von 2014 bis 2018 leitender Redakteur im Wochenschau Verlag. Seit 2018 arbeitet er im Programmbereich Schule und Jugend der Stiftung Lesen zu Fragen des digitalen Lesens und Lernens. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: digitale Bildung, Didaktik des Lesens und der politischen Bildung.

Dr. Veit Straßner
studierte Politikwissenschaft, Theologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft in Mainz und Santiago de Chile sowie Organisationsentwicklung in Kaiserslautern. Von 2003 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz. Er ist seit 2008 im Schuldienst und seit 2017 als Fachleiter am Studienseminar Bad Kreuznach tätig.

Katharina Studtmann
ist seit dem Wintersemester 2014/15 Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Politikdidaktik am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Davor war sie 15 Jahre lang tätig als Studienrätin für die Fächer Politik, Geschichte, Ethik und Deutsch an verschiedenen Gymnasien und einer Gemeinschaftsschule in Nordrhein-Westfalen sowie Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Außerschulische Lernorte im Politikunterricht, Theater und Politikunterricht, fächerübergreifender Unterricht.
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  • Artikelbild-0
  • Einleitung - Methoden für den Politikunterricht
    Methoden und politische Mündigkeit
    Intention des Buches
    Zum Aufbau des Buches

    Teil 1 - Was ist „guter“ Politikunterricht? Politikdidaktische Hinweise

    Einleitung
    Politik als Kern des Politikunterrichts und die Bedeutung von Politikbegriffen
    Kompetenzorientierung im Politikunterricht
    Die Rolle politikdidaktischer Prinzipien
    Sprachbildung
    Heterogenität und individuelle Förderung
    Phasen des Politikunterrichts

    Teil 2 - Methoden für den Politikunterricht

    Methoden für die Einstiegsphase
    Grundlegende Methoden:
    Karikaturen, Bilder, Comics und Cartoons, Popsongs und Lieder, Alltagsgegenstände, gegenständliche Quellen, Provokationen
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Die Informationsphase
    Grundlegende Methoden:
    Internetrecherche, Lesen, Markieren, Exzerpieren, Schulbücher, Arbeitsheft und Arbeitsblätter, Arbeit mit Hörmedien (Radiobeiträge, Podcasts usw.), Methoden zur Realisierung des Aktualitätsprinzips
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Methoden der Analyse in der Informationsphase
    Grundlegende Methoden:
    Die drei Dimensionen des Politischen als Analysemodell, Der Politikzyklus als Analysemodell, Textanalyse und Inhaltsanalyse,
    Kreative Methoden der Textarbeit, Analyse unterschiedlicher Textformate (Parteiprogramme, Gesetze, Verträge, Reden),
    Visualisierung von Texten in Struktogrammen, Arbeiten mit Modellen im sozialwissenschaftlichen Unterricht, Filmanalyse,
    Fallanalyse, Konfliktanalyse, Karteneinsatz im Politikunterricht

    Die Anwendungsphase
    Grundlegende Methoden:
    Wandzeitung, Präsentationen, PowerPoint, Smartboards, Plakate, Museumsrundgang, Erklärvideos erstellen, Referat, Tafelbild,
    Arbeiten mit digitalen Medien
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Kommunikatives und simulatives politisches Handeln
    Grundlegende Methoden:
    Zukunftswerkstatt, Szenariotechnik, Expertenbefragung, Umfrage, Pro-Contra-Debatte, Talkshow, Plan- und Entscheidungsspiele,
    Außerschulische Lernorte, Projektmethode
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Politische Urteilsbildung
    Grundlegendes:
    Sprachliche Hilfen bei der Urteilsbildung, Schriftliche Urteile: Leserbrief, Kommentar, Metakommunikation und Feedback
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Sozialformen
    Grundlegendes:
    Klassen- bzw. Frontalunterricht, Unterrichtsgespräch, Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit und Gruppenunterricht
    Weitere Methoden (Kurzbeschreibungen)

    Leistungsbeurteilung
    Grundlegendes:
    Test, Klausur, Facharbeit, Präsentation politischer Sachbücher, Protokoll, Portfolio, Mündliche Prüfung

    Literaturverzeichnis
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Herausgeber Sabine Achour, Siegfried Frech, Peter Massing, Veit Strassner
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 31.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7344-0721-5
Reihe Politik unterrichten
Verlag Wochenschau
Maße (L/B/H) 29,9/21,2/2 cm
Gewicht 864 g
Abbildungen mit 20 Abbildungen
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 24588
Buch (Kunststoff-Einband)
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