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Soulicious

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Rezension
Die schwierige Aufgabe, eigene Versionen von schwarzen Soulklassikern aufzunehmen, hat Sarah Connor mit Bravour gemeistert. Mit ihrem fünften Studioalbum reiht sich die 26-jährige Sängerin ein in die Reihe all jener Künstler, die im Laufe ihrer Karriere ein Coveralbum aufgenommen haben - von Bob Dylan über David Bowie bis Lemmy von Motörhead. Auch Sarah Connor hat sich Songs von ihren Vorbildern und Idolen ausgesucht. In ihrem Fall handelt es sich dabei um Soul-Musik - eine der größten Herausforderungen, der man sich stellen kann. Denn wenn weiße Sänger sich an den großen schwarzen Künstlern versuchen, kann das oft peinlich ausgehen. Aber die zweifache Mutter ist sehr selbstbewusst ans Werk gegangen und hat sich für die Booklet-Abbildungen zusammen mit einigen der wichtigsten Platten der Soul-Geschichte ablichten lassen, darunter "To Be Continued" von Isaac Hayes, "This Girl's In Love With You" von Aretha Franklin und den beiden Marvin-Gaye-Alben "What's Going On" sowie "Diana & Marvin". Der 1984 von seinem Vater erschossene Gaye, einer der ganz großen Helden von Connor, taucht sogar auf ihrer CD auf. Beim Song "Your Precious Love" wurden die originalen Gesangsspuren von Gaye verwendet. Anstelle von Tami Tarell, Gayes damaliger Duettpartnerin, agiert nun Connor. Und sie macht ihre Sache gut, sehr gut sogar. Wie auf dem gesamten Album, findet sie stets die richtige Phrasierung und die nötige Gefühlstiefe, um den Soul-Songs tatsächlich Seele einzuhauchen. Eine große Rolle spielen dabei die vorzüglichen Arrangements, die anders als bei Retro-Künstlern wie der Neo-Soul-Sängerin Joss Stone nicht auf authentisch getrimmt wurden, sondern alt und neu ideal verbinden - nicht zuletzt dank der Beteiligung von legendären Soul-Musikern aus dem Umfeld von James Brown, Lionel Richie oder Erykah Badu. Alle Songs wurden live im Saal 4 des ehemaligen Berliner Rundfunks eingespielt - und das hört man. Trotzdem klingen sie im Endmix nach 2007 und nicht nach 1967 oder 1977 - die Zeit, aus der die meisten Stücke auf der CD im Original stammen. Einziger Punktabzug: der Titelsong "Soulicious", der in den Credits als Eigenkomposition von Connor und ihren langjährigen Produzenten Rob Tyger und Kay D. ausgegeben wird, basiert in seiner Essenz auf "Across 110th Street" von Bobby Womack, bekannt aus dem Soundtrack des Tarantino-Films "Jackie Brown". Eine Platte, die soviel Respekt und Verständnis für schwarze Musik bezeugt, sollte hier die Größe aufbringen, Womack als Verfasser der Musik zu nennen. (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 30.03.2007
EAN 0602517300750
Musik (CD)
8,99
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Kundenbewertungen

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Gut zu hören
von Andreas P. aus Frankfurt am Main am 11.04.2007

Die Stimme von SC ist richtig gut und die Stücke zum überwiegenden Teil auch. Die CD macht mir einfach Spaß.

ich finde die CD wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2007

Ich finde die CD super, weil ihre schöne Stimme so gut zu Geltung kommt.