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Heiße Keramik

Regina Mars

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Beschreibung

»Ich bin hier, um Ihnen ein Angebot zu machen.«

Was macht dieser blonde Schnösel in seiner Werkstatt? Als hätte Gordan nicht schon genug Probleme, steht dieser Robin plötzlich vor dem schlecht gelaunten Keramiker und will eine Plastik, die Gordan nicht töpfern kann. Gordan tut das einzig Richtige und wirft ihn raus.

Aber Robin ist hartnäckig. Um seiner Familie zu beweisen, dass er mehr als ein leichtlebiger Trottel ist, geht er Gordan weiter auf die Nerven. Und Tag für Tag schleicht er sich mehr in dessen Herz ...

Enthält: Kleinstadtromantik, Gürteltiergießkannen, betrunkene Eskapaden und die ganz große Liebe.

In einer magischen Vollmondnacht paarten sich ein Einhorn und ein Regenbogen und zeugten Regina Mars. Geboren, um Kaffee zu trinken, lebt sie im Süden Deutschlands und erfreut die Welt mit ihren poetischen Romanen, in denen die Liebe stets gewinnt und Witze so dumm, albern und fragwürdig sein dürfen, wie sie wollen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 412
Erscheinungsdatum 19.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7481-7289-5
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/3,2 cm
Gewicht 437 g
Auflage 1
Verkaufsrang 70580

Kundenbewertungen

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Ein typisches Regina Mars Buch: Tolle Charakter, Witz, Romantik, Ernst und dem genialen Lummerdingen
von Marieke Keßler aus Essen am 20.08.2019

Meinung: Ich als totales Regina Mars Bücher Fangirl bin natürlich beim Anblick des Covers ganz aus dem Häuschen gewesen. Es ist einfach ein so typisches Regina Mars Cover und damit genau das, was ich an ihren Büchern vom Cover her so liebe. Und so passt dieses Buch perfekt zu den anderen Büchern und komplementiert sie einfach w... Meinung: Ich als totales Regina Mars Bücher Fangirl bin natürlich beim Anblick des Covers ganz aus dem Häuschen gewesen. Es ist einfach ein so typisches Regina Mars Cover und damit genau das, was ich an ihren Büchern vom Cover her so liebe. Und so passt dieses Buch perfekt zu den anderen Büchern und komplementiert sie einfach wunderbar. Also ich liebe das Cover. Es ist lustig, vereint den Titel und Inhalt perfekt miteinander und ruft einfach: Les mich ich bin das neue von Regina Mars, du wirst es nicht bereuen. Wie immer ist der Schreibstil von Regina Mars flüssig, amüsant, witzig, leicht, aber doch mit ernsten Nuancen, wenn es nötig und wichtig ist und voller Bilder und Sätze, die zum Schmunzeln, Lächeln und sich Wohlfühlen einladen. Man folgt den beiden Protagonisten Robin und Gordon gleichermaßen und erhält so Einblick in beide, ihre Gedanken, Gefühle und was sie bewegt. Ich finde das immer toll bei Büchern und habe mich sehr gefreut, dass es hier auch so ist. Robin wirkt auf den ersten Blick und einige Zeit zu Beginn des Buches wie der typische reiche Adelsspross, der in den Tag hineinlebt, sich keine richtigen Gedanken um die Zukunft macht, nicht richtig arbeitet und nur Sex und die damit verbunden Eskapaden im Kopf hat. Aber man merkt doch ziemlich, dass Robin einfach nur nicht weiß wie er seinen Weg gehen soll im Leben, dass ihm die richtige Unterstützung und vor allem Wertschätzung durch seine Familie fehlt. Er ist nämlich wirklich sehr schlau und gewitzt, hat einiges auf dem Kasten, ist sehr humorvoll, liebevoll, verständnisvoll und tief in sich auch irgendwie traurig, einsam und braucht jemanden, der ihn einfach so nimmt und liebt wie er ist. Gordon, der andere Protagonist, ist so gar nicht wie unser junger, „verwöhnter“ Robin. Erstens ist er doch ein paar Jährchen älter als Robin. Dann lebt er in einem Dörfchen namens Lummerdingen, wo die Leute wirklich alles, also so richtig alles über jeden wissen und damit nicht gerade hinter dem Berg halten und der größte Tratschverein sind, der mir je unterkommen ist, was Gordon aber kein bißchen stört. Und zu guter letzt versucht er sich mit der Herstellung von Töpferware in Form von Tiermotivgeschirr über Wasser zu halten. Ja ich rede hier von Spitzmaustassen und Regenwurmtellern. Also nein Gorgon ist eher der ruhige, brummige, „Ach macht doch was ihr wollt und redet was ihr meint“ Typ, der sich immer noch von seiner Trennung erholt und arbeitstechnisch ein bißchen in der Krise steckt. Aber er ist auch großherzig, einfühlsam, ein toller Zuhörer, unglaublich aufmerksam und merkt genau die Dinge, die die anderen Menschen nie merken. Ja das alles ist Gordon, wenn man dann etwas Zeit mit ihm verbringt und er einen nicht direkt wieder vor die Tür setzten will. Robin und Gordon zusammen sind ein wirklich wahnsinnig amüsantes, witziges, streitbares Gespann voller Energie, dass sich gegenseitig perfekt ergänzt. Sie sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte und bei vielen Szenen einen Lachkrampf bekommt oder sich ans Herz fasst und denkt: Wow Gordon, du triffst es auf den Punkt oder einfach nur ein Knistern ohne Ende in der Luft liegt und die zwei die perfekte Chemie miteinander haben (Ton kann sehr knisternd sein!). Robin und Gordon sind füreinander genau das, was dem jeweils anderen gefehlt hat und was er braucht in seinem Leben. Und die ganzen Nebencharaktere, ja eigentlich alle in Lummerdingen und Lummerdingen selbst haben die Geschichte zu noch tolleren Geschichte gemacht. Es gab so viele Szenen im Buch wo ich dachte: Das ist wie aus einem Film oder einer Serie, oh wenn das jetzt animiert wäre. Lummerdingen als Dorf und die Einwohner haben diesen wundervollen Dorfcharme gepaart mit Peinlichkeiten und Fremdschämen so perfekt verkörpert, dass man sich alle so lebendig vorstellen konnte und ich mir Lummerdingen in echt gewünscht habe. Und auch wenn ich jetzt von Tratschen, Peinlichkeiten und Fremdschämen geschrieben habe, muss ich sagen, die Lummerdinger sind nie böse, gemein, hetzten oder gehässig. Nein sie sind einfach wie diese Tante oder der Onkel, die man immer nur einmal im Jahr sieht und die auf den Familienfeiern immer auffallen, weil sie zu laut, zu impertinent zu nervig sind. Es aber immer lieb, nett und gut meinen und nur dein Bestes im Sinn haben und man sie einfach nur gern haben muss. Ja ich finde „Heiße Keramik“ ist so ein Buch, das sich wie der Besuch bei Übergriffen Verwandtschaft anfühlt, wo man am Ende vollgestopft mit Kuchen, Ratschlägen fürs Leben und selbst gestrickten Topflappen wieder nach Hause kommt anfühlt. Für mich ist „Heiße Keramik“ ein lustiges, witziges, heuerwärmendes, aber auch nachdenkliches, manchmal ernstes Buch, dass zwei wirklich wundervolle Protagonisten hat, die nur auf den ersten Blick einfach wirken, mit genialen Nebencharakteren aufwarten kann und zudem noch Spitzmaustassen populär macht. Also was will man mehr? Ich sage daher: Lest es und folgt Robin nach Lummerdingen.

Robin und Gordan
von Lesetiger am 12.08.2019

Inhalt: Der Keramiker Gordan befindet sich aufgrund von Liebeskummer bereits seit zwei Jahren in einer Schaffenskrise. Und dann stört ihn ein lästiger Blondschopf, der unbedingt eine Plastik von ihm getöpfert haben will. Was macht Gordan? Er wirft ihn raus. Meine Meinung: Heiße Keramik habe ich mittlerweile schon zweimal ge... Inhalt: Der Keramiker Gordan befindet sich aufgrund von Liebeskummer bereits seit zwei Jahren in einer Schaffenskrise. Und dann stört ihn ein lästiger Blondschopf, der unbedingt eine Plastik von ihm getöpfert haben will. Was macht Gordan? Er wirft ihn raus. Meine Meinung: Heiße Keramik habe ich mittlerweile schon zweimal gelesen. Regina Mars ist ein Garant für vergnügliche Lesestunden. Dabei schreibt sie so fesselnd, bildhaft und lebendig – da fühlt man sich so, als wäre man direkt mittendrin dabei. Ich sehe die Spitzmaustassen auch ganz genau vor meinen Augen. Aber Achtung: man muss als Leser immer auf der Hut sein, denn man weiß nie, wann Frau Mars den Angriff auf die Lachmuskeln startet. Gordan und Robin sind zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können. Gordan vergräbt sich ideenlos in seiner Werkstatt, die mehr schlecht als recht läuft und die auch als seine Wohnung dient. Robin dagegen ist kein Kind von Traurigkeit, der lässt nichts anbrennen und hat sich nach diversen Skandalen auf die Fahnen geschrieben, seiner Familie zu helfen, indem er Gordan überredet, für ihn Plastiken zu töpfern. Und ein Robin lässt sich von einem Rauswurf nicht abhalten, weiterhin Gordan wegen der Plastik auf die Nerven zu gehen. Ein gemeinsamer Saufabend endet für die beiden nicht gerade ruhmreich, für den Leser doch äußerst amüsant. Überhaupt sind die Bewohner Lummerdingens irgendwie besonders, aber man fühlt sich wohl bei ihnen, gerade weil jeder über den anderen alles weiß oder zu wissen glaubt. Das geht wohl auch Robin so, denn beschließt vorübergehend dort zu bleiben. Und je weiter man liest, desto tiefer taucht man in die Charaktere und deren Gefühle ein. Und je näher man Gordan und Robin kennenlernt, umso überraschter ist man, wie man doch nach der ersten oberflächlichen Einschätzung danebenlag. Die Entwicklung der beiden hat die Autorin klasse, tiefgründig und nachvollziehbar dargestellt. Hach, was habe ich mit den beiden mitgehofft, mitgefiebert und mitgezittert. Aber nein, ich war ganz brav und bin auch nicht ins Buch gesprungen, obwohl ich an der ein oder anderen Stelle durchaus Grund dazu hatte. Aber auch die Nebenprotas sind durchweg gelungen und passen sehr gut ins Setting. Fazit: Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung für diese kurzweilige, humorvolle, äußerst unterhaltsame und emotionale Geschichte über Freundschaft und Liebe und zwei Charakteren, die einem ans Herz wachsen.


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