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Der Mongole - Kälter als der Tod

Kriminalroman

Kommissar Yeruldelgger ermittelt Band 2


Nach dem vielfach preisgekrönten Debüt nun der zweite Fall für Yeruldelgger, den härtesten Kommissar der Mongolei!

Die mongolische Steppe im Winter ist ein erbarmungsloser Ort. Eisige Winde und meterhohe Schneeberge beherrschen die karge Natur. Doch die Leiche, die unter einem gefrorenen Yak-Kadaver gefunden wird, scheint nicht der Kälte, sondern einem Mörder zum Opfer gefallen zu sein. Und es ist nur der erste in einer Reihe seltsamer Funde, die Kommissar Yeruldelgger beschäftigen. Die Spur führt ihn aus der Kälte der Mongolei nach Frankreich und zu einem grausigen Fund in einem Schiffscontainer. Er ahnt nicht, dass er mit seinen Untersuchungen in ein Wespennest aus politischen Verwicklungen und persönlichen Rachefeldzügen sticht – und er mitten in dessen Zentrum steht.

Portrait
Ian Manook arbeitete als Journalist und leitete eine Kommunikationsagentur, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Sein Debütroman »Der Mongole. Das Grab in der Steppe« ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem wurde er mit dem renommierten Krimipreis Quais du Polar ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ian Manook lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 13.01.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0606-3
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 21,3/13,4/4,8 cm
Gewicht 664 g
Originaltitel Les Temps Sauvages
Übersetzer Alexandra Baisch
Verkaufsrang 89877
Buch (Paperback)
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15,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Der 2. Teil um Yeruldelgger und sein Team hat es wieder in sich!

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Auch wenn diesmal ein Teil der Handlung in Frankreich spielt, ist das Setting wieder grandios. Die Schneeberge, die Kälte und die eisigen Winde des mongolischen Winters, stehen im Gegensatz zur Freundlichkeit und zwischenmenschlichen Wärme der Nomadentradition. Eine desillusionierte Jugend, Geheimdienste und Militärs die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, treiben Yeruldelgger erneut an seine Grenzen. Können ihn sein Instinkt und seine Härte auch diesmal retten? Einfach spitze!!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Mongolische One-Man-Show, die manchmal etwas nervt
von Kaffeeelse am 21.02.2020

Definitiv eine interessante und richtig spannende Kriminalgeschichte, manchmal auch eine etwas überfrachtete Story, aber gerade dieses Überfrachtete hat auch wieder seinen Reiz. Gerade diese wirklich spannend geschriebene Geschichte begründet in meinen Augen auch meine 4 Sterne Bewertung. Interessante Informationen zu Land und L... Definitiv eine interessante und richtig spannende Kriminalgeschichte, manchmal auch eine etwas überfrachtete Story, aber gerade dieses Überfrachtete hat auch wieder seinen Reiz. Gerade diese wirklich spannend geschriebene Geschichte begründet in meinen Augen auch meine 4 Sterne Bewertung. Interessante Informationen zu Land und Leuten fließen genauso in die Geschichte ein, dies hätte für meine Begriffe auch durchaus etwas mehr sein können, aber man darf auch nicht außen vorlassen, dies ist ein Krimi und kein Roman. Und für einen Krimi ist das vollkommen ausreichend. Dennoch ermöglicht dieses Buch Einblicke in eine fremde Kultur und ebenso Einblicke in eine fremde Mentalität, bietet viele Informationen. Und ebenso zeigt es Machtgefüge in einer entfernten Welt, die durch Veränderungen im ehemaligen sozialistischen Block, deutlich verändert wurde. Die Charaktere sind interessant, aber etwas flach gehalten, aber vielleicht ergibt sich ein größerer Reiz, wenn man vorher Teil 1 gelesen hätte. Das habe ich leider nicht getan. Ich werde das aber noch nachholen. Ansonsten spielt eine große Brutalität eine Rolle, vielleicht passt das aber auch in diese etwas brachiale Landschaft und uns weichgespülten Europäern ist das nur zu heftig, weil wir so etwas nicht mehr gewöhnt sind. Dennoch ist das alles etwas viel. Eine gewisse männlich orientierte Macho-Show hat mich etwas angenervt, aber gegen Ende wird die Macho-Show auch etwas weiblicher und ich damit wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Alles in allem ein interessantes, aber gewöhnungsbedürftiges Buch. Dennoch 4 Sterne von mir!

Kalter Tod
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 06.02.2020

In der mongolischen Steppe herrscht ein eisiger Schneesturm und meterhohe Schneeverwehungen machen es Inspektorin Oyun fast unmöglich zum Fundort einer Leiche zu kommen. Ein merkwürdiger, fast unwirklicher Anblick wartet auf sie. Sie sieht einen toten Reiter, der unter einem riesigen Yak liegt. Aber es war kein Unfall, es war ei... In der mongolischen Steppe herrscht ein eisiger Schneesturm und meterhohe Schneeverwehungen machen es Inspektorin Oyun fast unmöglich zum Fundort einer Leiche zu kommen. Ein merkwürdiger, fast unwirklicher Anblick wartet auf sie. Sie sieht einen toten Reiter, der unter einem riesigen Yak liegt. Aber es war kein Unfall, es war eindeutig Mord. Kurz danach wird auch ihr Chef Kommissar Yeruldelgger zu einem Totenfund gerufen, auch hier wieder ein seltsamer Fundort. Erschwert wird die Arbeit der Ermittler, dass bald alle Zeugen sterben und Yeruldellger auch ganz persönlich involviert wird. Der Krimi „Der Mongole“ ist der mittlere Band einer auf drei Bände angelegten Reihe. Ich kannte den ersten Band nicht, hätte dadurch vielleicht einige Details oder Rückblenden noch besser einordnen können. Was mich an diesem Buch reizte mich besonders der Schauplatz. Die Mongolei mit ihren unermesslich weiten Steppen und Eiswüsten und dem Gegensatz zwischen nomadischen Hirten und westlich orientierten Städten. In diesem Zwiespalt lebt und arbeitet auch Yeruldegger. Er ist ein gradliniger, sturer Ermittler, dem durchaus klar ist, dass die Macht der Politik und des Militärs auch bis in seine Arbeit reichen. Er hat mit seinen Ermittlungen in ein Wespennest gestochen und steht plötzlich zwischen allen Fronten. Doch er zieht, auch ohne Rücksicht auf persönliche Verluste, seine Ermittlungen durch, die ihn bis nach Frankreich führen, während Oyun in der Mongolei versucht die Stellung zu halten. Das Buch hat seine faszinierenden Momente. Nämlich immer dann, wenn die großartige Landschaft eine tragende Rolle spielen darf. Diese Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen und mir auch ein Gespür für diese lebensunwirtliche Umgebung gegeben. Sehr deutlich wird auch der Gegensatz zwischen Moderne und traditioneller Lebensweise herausgearbeitet, die an den Randgebieten der Städte zu Elendsgebieten und entwurzelten Menschen führte. Dazwischen agieren Yerduldellger und sein französischer Kollege wie James Bond. Ohne Rücksicht auf Verluste, immer auch am Rand – oder eigentlich schon darüber hinaus – der Legalität. Aber in der postsowjetischen Zeit, in der Oligarchen über unbegrenzte finanzielle und politische Ressourcen verfügen, scheint das die einzige Möglichkeit zu sein, diesem kriminellen Geflecht nahe zu kommen. Das Buch lässt mich ein wenig gespalten zurück. Ich mich gut unterhalten, aber es hat mich nicht so mitgerissen, dass ich unbedingt den ersten Band unbedingt nachlesen möchte.

Überlebenskampf in der mongolischen Steppe
von Elisabeth aus Donaueschingen am 02.02.2020

Zum zweiten Mal entführt Ian Manook Leserinnen und Leser mit „Der Mongole. Kälter als der Tod“ mitten hinein in die unwirtliche, winterliche Steppe der Mongolei. Erschienen ist dieser 560-seitige Kriminalroman im Januar 2020 bei blanvalet. Es herrscht ein harter Winter in der Steppe der Mongolei, als Kommissarin Oyun zu einem a... Zum zweiten Mal entführt Ian Manook Leserinnen und Leser mit „Der Mongole. Kälter als der Tod“ mitten hinein in die unwirtliche, winterliche Steppe der Mongolei. Erschienen ist dieser 560-seitige Kriminalroman im Januar 2020 bei blanvalet. Es herrscht ein harter Winter in der Steppe der Mongolei, als Kommissarin Oyun zu einem außergewöhnlichen Leichenfundort gerufen wird: Unter einem eingefrorenen Yak-Kadaver wird der Leichnam eines unbekannten Mannes gefunden. Doch soll dieses nicht der einzige Leichenfund bleiben. Auch ihr Kollege Yeruldelgger wird mit mehreren Leichenfunden konfrontiert und gerät schließlich selbst unter Mordverdacht. Als er dann noch auf das Verschwinden von Kindern aufmerksam wird, ermittelt er auf eigene Faust und verfolgt eine Spur, die über Russland bis hin ins französische Le Havre führt. Fast zu spät stellt er fest, dass er sich in ein Wespennest gesetzt hat aus politischer Korruption und privaten Intrigen. Um es vorweg zu sagen: Es braucht einiges an Konzentration und wahrscheinlich Vorwissen, um dem Romangeschehen problemlos folgen zu können. Die Zahl der Charaktere ist groß, immer wieder wird auf Ereignisse aus dem ersten Band Bezug genommen, die uns eher fremden Namen tragen ihr Übriges dazu bei, um für Verwirrung zu sorgen. Die Handlung an sich ist sehr komplex, es geht um Menschenhandel und Korruption, private Rachlust und politische Intrigen, und durchzogen von abrupten Szenenwechseln. Dieses ist definitiv kein Kriminalroman, den man einfach mal so nebenbei liest. Lässt man sich allerdings auf das Buch ein, bereitet es einige fesselnde Lesestunden. Anfangs scheint es zwischen den einzelnen Fällen keinen Zusammenhang zu geben, doch kristallisiert sich nach und nach ein Schema heraus, wenn die einzelnen Ermittelnden ihre „Ergebnisse“ miteinander abgleichen. Am Ende ergibt sich, nach einem fulminanten Showdown mitten in der eisigen mongolischen Steppe, ein in sich geschlossener Fall. Beginnt der Roman zwar spannend, aber dennoch mit teils makabrem Humor, gewinnt nach und nach die Brutalität die Oberhand. Als Leser/in sollte man diesbezüglich nicht allzu zart besaitet sein. Teils rührt die Brutalität aus der Natur, teils aus dem Handeln der Menschen. Doch auch Einblicke in das Leben und die Traditionen der mongolischen Nomaden sorgen das eine oder andere Mal für eine Gänsehaut. Bestechen kann dieser Roman zweifelslos durch seine Einblicke in ein Land, das den meisten Leser/innen eher unbekannt sein dürfte. Mit imposanten, eindrucksvollen Bildern versetzt der Autor seine Leserschaft mitten hinein in den mongolischen Winter – mit Schneestürmen, Eiseskälte, wilden und domestizierten Tieren, uns fremden (religiösen) Traditionen und Lebensweisen. Die Probleme, mit denen dieser Staat auf dem Weg zu einer modernen Gesellschaft zu kämpfen hat, werden nicht verhehlt. So stoßen immer wieder Althergebrachtes und westliche Haltungen aufeinander, und ebenfalls die kommunistische Herrschaft der Sowjetunion wirft noch immer ihre Schatten auf das asiatische Land. Besonders eindrücklich wird dieses durch eine Reise in die Stadt Mardai, in der einst Uran gefördert wurde, oder nach Kransokamensk in Sibirien, ebenfalls berühmt für seinen Uranabbau und sein Straflager. Insgesamt präsentiert Ian Manook mit „Der Mongole. Kälter als der Tod“ einen teils vielleicht zu verwickelten Kriminalroman, der jedoch eindeutig durch sein ungewöhnliches, neugierig auf die Mongolei machendes Setting und seine intensiven Eindrücke punkten kann. Mich jedenfalls hat diese Lektüre alles in allem angesprochen, und mit dreieinhalb von fünf Lesepunkten empfehle ich sie gern weiter. Bei Gelegenheit werde ich auf jeden Fall zum ersten Band dieser Reihe greifen.