Der Schimmelreiter

Illustrationen von Alexander Eckener

Theodor Storm

(24)
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Beschreibung

»Der Schimmelreiter« ist Storms bekannteste Dichtung. Mit Recht hat Wilhelm Lobsien, einer der Schüler Theodor Storms, gesagt: »Kein anderer hat es fertig gebracht, all dies Geheimnisvolle, Tiefverborgene, dieses Ureigenste im Friesencharakter mit einer solchen Treue und eindringlichen Glaubwürdigkeit darzustellen und es dabei doch aus dem engen Kreis des für das Friesenvolk Typischen herauszuheben in die große Sphäre des rein Mneschlichen.«

Theodor Storm (1817-1888) war ein bedeutender Schriftsteller des literarischen Realismus norddeutscher Prägung. Geboren in Husum, besuchte er von 1826 bis 1835 die Husumer Gelehrtenschule, anschließend für drei Semester das Katharineum in Lübeck. Ab 1837 studierte Storm Jura an den Universitäten in Kiel und Berlin. Damals begann seine Freundschaft mit Theodor und Tycho Mommsen, mit denen er eine Sammlung schleswig-holsteinischer Lieder, Märchen und Sagen zusammentrug. 1843 kehrte er nach Husum zurück und eröffnete eine Anwaltskanzlei. 1853 sprach man ihm in Berlin eine unbezahlte Anstellung im Kreisgericht von Potsdam zu. Zu dieser Zeit erschien seine schon 1849 geschriebene Novelle »Immensee«. Sein künstlerischer Freundeskreis, zu dem unter anderem Theodor Fontane und Franz Kugler zählten, trug dazu bei, daß der republikanisch Gesinnte sich im Kreise der preußisch Konservativen zunehmend isoliert fühlte. Im Sommer 1856 erhielt er eine Anstellung als Richter am Kreisgericht im thüringischen Heiligenstadt, das damals zu Preußen gehörte. Trotz der Arbeitsbelastung als Kreisrichter war Storm in Heiligenstadt auch als Schriftsteller produktiv: Mit seinen Novellen gelang ihm der Durchbruch zum realistischen Erzähler. Nach der Niederlage Dänemarks im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde Storm in Husum von der Bevölkerung der Stadt zum Landvogt berufen. 1867 wurde er im Zuge der preußischen Verwaltungsreform nach der Annexion Schleswig-Holsteins zum Amtsgerichtsrat ernannt. Im Mai 1880 trat Storm in den vorzeitigen Ruhestand und zog nach Hademarschen, wo er sich in der Hauptstraße des Ortes eine Villa errichtete. Hier starb er 1888 an Magenkrebs. Storm gilt als einer der bedeutendsten deutschen Vertreter des »bürgerlichen« bzw. »poetischen Realismus«, wobei neben seinen Gedichten besonders seine Novellen seinen Ruhm begründeten. [Quelle: Wikipedia]

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.01.2019
Verlag Boer Verlag
Seitenzahl 200
Maße (L/B/H) 22,1/14/1,9 cm
Gewicht 418 g
Auflage Der Text folgt der Ausgabe von 1918, erschienen innerhalb der Reihe »Storms Werke«, Vierter Band, herausgegeben von Theodor Hertel, im Bibliographischen Institut Leipzig und Wien.
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96662-023-9

Buchhändler-Empfehlungen

L. Brunner, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Ein Buch, das sich super als Schullektüre eignet! In Altdeutsch geschrieben, aber trotzdem leicht nachzuverfolgen. Spannend bis zur letzten Seite!!!

Klassiker aufgefrischt!

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Die spannende Geschichte des ehrgeizigen Deichgrafen Hauke Haien ist behutsam gekürzt und stimmungsvoll bebildert - damit auch für jüngere Leser geeignet!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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5
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1
0

.
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Emstal am 15.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Musste das Buch für die Schule bestellen es gefällt mir sehr gut und die Geschichte ist auf jedenfall mega schön! Hab mir davor leider ein falsches bestellt was auch echt schwierig war zu lesen da ich so viele Wörter nicht kannte mit dem ist es so einfach.

Es ist mal wieder Zeit für Klassiker
von Tina Bauer aus Essingen am 27.03.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Die tragische Liebesgeschichte von Theodor Storm, gelesen von Heinz Kilian. Es ist mal wieder Zeit für Klassiker und Gedichte. Reinhard erinnert sich als alter einsamer Mann an die große Liebe seiner Jugend. Die schöne Elisabeth hat er nie vergessen. Doch diese wählt seinen Schulfreund Erich und schenkt diesem ihre innige... Die tragische Liebesgeschichte von Theodor Storm, gelesen von Heinz Kilian. Es ist mal wieder Zeit für Klassiker und Gedichte. Reinhard erinnert sich als alter einsamer Mann an die große Liebe seiner Jugend. Die schöne Elisabeth hat er nie vergessen. Doch diese wählt seinen Schulfreund Erich und schenkt diesem ihre innige Liebe. Immensee schrieb Theodor Storm im Jahr 1849. Die Geschichte selbst ist auch heute noch so real und auf unser Leben übertragbar. Trotz neuzeitiger Probleme wie Internet, Tinder und sonstiger Kontaktbörsen passt Storms Immensee auch heute noch in unsere Welt. Reinhard beschließt, seine Elisabeth nach Jahren der Schmach zu besuchen. Er reist nach Immensee und trifft dort auf Erich und Elisabeth. Doch der Versuch, mit seiner unerfüllten Jungendliebe endlich abschließen zu können, scheitert. Wieder kann er sich nur auf seine selbst geschriebenen Gedichte aus seiner Kindheit besinnen. Als einsamer alter Mann erinnert sich Reinhard an die große Liebe seiner Jugend. Schon als Kinder hatten Elisabeth und er ihr Leben gemeinsam verbracht. Doch Reinhard verliert sie an seinen Schulfreund Erich. Jahre später besucht er das Paar in Immensee, doch die Begegnung ist für ihn unerträglich. Jahre der Trennung haben einen Keil zwischen diese innige Jungendliebe getrieben, auch wenn Reinhard stets bemüht war, ausreichend Briefe und Geschichten an Elisabeth zu senden. Mit Storm begeben wir uns auf eine lange und scheinbar endlose Reise der Sehnsucht. Elisabeth als Ziel endloser Jahre wirft einen trübseligen Schatten auf Reinhard. Dieser kann nur in seinen Märchen und Gedichten erstrahlen, die ihm den Mut und die Hoffnung lassen. Eine rührende Liebesgeschichte, die mit der Stimme von Heinz Kilian ein gutes Ende, aber kein Happy End findet. Wieder mal ein Klassiker, den es zu hören lohnt. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten passt auch diese Geschichte hervorragend in unsere Zeit.

*****
von einer Kundin/einem Kunden aus Mollis am 16.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich schätze Bücher von Suhrkamp Basis Bibliothek mit Texte und Kommentare. Wir benützen diese Reihe auch in unserem Literaturkreis. Freundlich Grüsse R. Perdrizat

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