Lass mich!

Kathrine Nedrejord

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Beschreibung

Ohne ihre beste Freundin Amanda ist sie gar nichts - meint Anna. Oder einfach: eine 15-jährige Außenseiterin. Amanda dagegen ist hübsch, charmant
und steht immer im Mittelpunkt.

Das Abhängigkeitsverhältnis in dieser Freundschaft ist Anna nur halb bewusst, und Amanda Manipulationen durchschaut sie erst, als sie sich in Samuel verliebt und um einen eigenen Standpunkt ringt. Der Befreiungsschlag, zu dem sie sich entschließt, tut weh, denn Amandas Social-Media-Rache lässt nicht lange auf sich warten ...

Mit treffsicheren Dialogen und einer authentischen, bald naiven, bald scharfzüngigen Ich-Erzwählerstimme gelingt der aufstrebenden norwegischen
Autorin Kathrine Nedrejord eine spannende Liebes-, Freundschafts- und Selbstfindungsgeschichte, ganz nah am Puls der Zeit.

Kathrine Nedrejord, geboren 1987, ist eine norwegische und samische Schriftstellerin, Dramatikerin und Bühnenkünstlerin. Sie schrieb bereits als Teenager und debütierte 2010. Seither lebt, arbeitet und studiert sie in Paris. Seit 2018 ist sie Hausdramatikerin am Nationaltheater Oslo. "Lass mich!" ist ihr zweiter Jugendroman und aktuell für den norwegischen Jugendliteraturpreis Uprisen nominiert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783825162047
Verlag Verlag Urachhaus
Dateigröße 2247 KB
Übersetzer Holger Wolandt

Kundenbewertungen

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Toxische Freundschaft
von Nicole aus Nürnberg am 23.02.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung zum Jugendbuch: Lass mich! Inhalt in meinen Worten: Anna denkt das sie nichts ist, wenn sie nicht mit Amanda Dinge tut und selbst wenn ihr diese nicht gefallen. Doch als ein Junge in ihr Leben kommt, in dem sie verliebt ist, merkt sie, wohin Abhängigkeit führen kann. Als sich die Situation zuspitzt, sie be... Meine Meinung zum Jugendbuch: Lass mich! Inhalt in meinen Worten: Anna denkt das sie nichts ist, wenn sie nicht mit Amanda Dinge tut und selbst wenn ihr diese nicht gefallen. Doch als ein Junge in ihr Leben kommt, in dem sie verliebt ist, merkt sie, wohin Abhängigkeit führen kann. Als sich die Situation zuspitzt, sie beinahe alles verliert, merkt sie, wenn es gar nicht mehr geht, von irgendwo kommt immer ein Lichtlein her. Was und wie sie das Erlebte verarbeitet oder gar wieder zurück zu sich und ihrem Herzen findet, das erfahrt ihr, wenn ihr die Geschichte von Anna lest, aber Achtung es könnte sein, dass das Buch ein Augenöffner wird für den Leser. Wie ich das Gelesene empfand: In die Geschichte kam ich recht schnell hinein, auch bis zur Ende der Geschichte kam ich gut mit, auch wenn es mich traf, was Anna wiederfahren ist, nur weil ihre angebliche beste Freundin ein Problem damit hatte, das Anna etwas anderes machen wollte, als sie es sich vorstellte. Was Anna dann aber wenig später erfährt und das nicht von Amanda sondern von zwei anderen Klassenkameraden, ist sie erst einmal ungläubig und will das gar nicht so recht glauben, bis eine Internetseite existiert, die im Namen von Anna laufen sollte – was sie aber nicht tat – und schlimmste Dinge geschahen. Wie Anna da wieder raus kam verrate ich euch nicht, nur so viel, manchmal muss man Dingen einen Schnitt verpassen, damit man selbst heil wieder aus einer Situation kommt, das heißt aber nicht, das es leicht oder gar einfach ist, es heißt nur, es ändert sich etwas, und manche Veränderung ist genau das Richtige. Thema: Cybermobbing wird ganz dezent angesprochen, genauso wie es ist, wenn man in einer Freundschaft hängt, die eigentlich keine Freundschaft sondern nur ein Ausnützen einer Person ist. Genau das muss nämlich Anna erleben. Als sie dann anfängt Geheimnisse zu entdecken, die ganz eigen mit ihr zu tun haben und sie merkt wie ihre beste Freundin darauf reagiert, ist es nicht leicht. Denn wenn man einen Menschen schon irre lang kennt, dann ist es schwer, wenn man merkt, dieser Mensch hat ein ganz anderes Gesicht. Spannung: Das Buch baut die Spannung recht langsam auf, wird dann aber umso intensiver. Wer selbst schon schwere Zeiten mit anderen Menschen hatte, könnte sie hier sogar wieder finden und merken, das manche Wunden eben sehr lange zum heilen brauchen, aber das es manchmal gut ist, den Weg nicht allein zu gehen. Und durch das was Anna erlebte, wie ihre beste Freundin mit ihr umging, wie die erste Liebe in ihr Leben kam und wie sie letztlich zu einer ganz eigenen Person wurde, macht das Buch so unfassbar spannend, weil es jedem so gehen könnte. Nicht nur Jugendlichen und Kindern, sondern auch Erwachsenen. Charaktere: Das Buch kommt mit ganz wenigen Charakteren letztlich aus, aber umso realer und intensiver wurden die Charaktere gestaltet. Amanda ist eine Tusse in meinen Augen, die meint alles und jeden bestimmen können, nur weil sie hübsch ist, ich glaube jedoch, das ganz tief innen drin auch in Amanda die ein oder andere Wunde schlummert, leider wird darauf aber nicht eingegangen. Anna ist die Hauptakteurin in dieser Geschichte, der nicht gut mitgespielt wird. Anfangs das Mauerblümchen, die sich gerne versteckt, dann aber auftretend für ihre Rechte und für das Wer und Wie sie wirklich ist, das ist gut gelöst und auch nah erzählt worden, es hätte aber gerne noch etwas mehr erzählt werden dürfen von Anna und wie sie dann auch wie sie ihren Weg weiter geht. Dann gibt es noch einen Jungen, der mit Anna mehr als nur Freundschaft verspürt aber da verrate ich euch mal nicht so viel, nur so viel, auch er hat kein leichtes Schicksal das er tragen muss, und für sein Alter ist er verdammt weit gewesen. Empfehlung: Ich würde gerne das Buch als Klassenlektüre sehen, weil es mehr zu sagen hat und in einem Klassenverband vielleicht sogar helfen könnte manche Probleme anzupacken und aufzunehmen. Zugleich ist es ein Jugendbuch, das aus dem Leben einer Abhängigen zeigt und zwar nicht weil sie Drogen nimmt, sondern weil sie die Anerkennung ihrer besten Freundin will, die letztlich doch ihre größte Feindin ist. Letztlich denke ich, das jeder Leser/in in diesem Buch etwas finden wird, was anspricht, berührt und vielleicht auch neu zum Denken anregt. Bewertung: Ich gebe der Geschichte von Anna fünf Sterne. Einerseits weil das Buch wirklich gut ist, andererseits weil mich die Thematik so tief berührte.


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