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Pariser Enthüllungen - Kommissar Sturnis zweiter Fall

Kriminalroman

Ein brisanter Mordfall in Paris in Verbindung mit der französischen Atomindustrie. Komissar Sturnis zweiter Fall - ein Elsässer in Paris. Der neue Frankreich-Krimi von Stefan Böhm.
Den Straßburger Ermittler Antoine Sturni verschlägt es nach Paris. Sein Chef entsendet ihn an eine Spezialeinheit, die korrupte Machenschaften der französischen Atomindustrie aufdecken soll. Doch schnell wird klar, die Polizei hat es hier mit mehr als Korruption zu tun. Denn aus einem Pariser Kanal wird ein Toter geborgen, dessen Name in seinen Ermittlungsakten auftaucht.
Die Ermittlungen laufen schleppend. Erst als Sturni hochbrisantes Material von einer berühmten Journalistin erhält, scheint er auf der richtigen Spur zu sein. Doch dann geschieht ein weiterer Mordfall, und bei der Toten handelt es sich um niemand anderen als Sturnis Informantin. Nun ist klar, Sturni selbst ist ins Visier der Täter geraten. Wird es ihm gelingen, Frankreich und Europa vor einer atomaren Katastrophe zu bewahren, während sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zuzieht?
Im zweiten Teil der neuen Krimireihe mausert sich Kommissar Sturni vom elsässischen Landei zum Pariser „Weltbürger“. Brillant erzählt mit viel Witz und hintergründiger Ironie.
Portrait
Stefan Böhm, Jahrgang 1976, studierte Rechtswissenschaften in Tübingen, Speyer und London. Mehrere Jahre verbrachte er in Frankreich und Belgien und beschäftigte sich beruflich mit der Europäischen Union und grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Er lebt mit seiner Familie in Esslingen bei Stuttgart. Beim Knaur Verlag erschienen sind die Kriminalromane "Straßburger Geheimnisse" und "Pariser Enthüllungen".
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-21719-1
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/2,2 cm
Gewicht 268 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannend und ortskundig
von einer Kundin/einem Kunden aus Kehl am 03.11.2019

Ich fand, neben einem cleveren und gut recherchierten Krimi-Plot, noch mehr von dem, was ich suchte: ich kenne und liebe Strasbourg seit einigen Jahrzehnten und so konnte ich eintauchen in diese jener Stadt eigene Atmosphäre, mit detailgetreu recherchierten Örtlichkeiten und einer stupenden Kenntnis des Elsässer Dialekts mit sei... Ich fand, neben einem cleveren und gut recherchierten Krimi-Plot, noch mehr von dem, was ich suchte: ich kenne und liebe Strasbourg seit einigen Jahrzehnten und so konnte ich eintauchen in diese jener Stadt eigene Atmosphäre, mit detailgetreu recherchierten Örtlichkeiten und einer stupenden Kenntnis des Elsässer Dialekts mit seinen urwüchsigen Redewendungen. Weiter so. Habe gerade Band 2 geordert.

Ein Elsässer in Paris
von Gertie G. aus Wien am 19.10.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

In seinem zweiten Fall für den Elsässer Mordermittler Antoine Sturni präsentiert Autor Stefan Böhm gleich mehrere Themen: Zum einem der ambivalente Umgang mit Atomstrom in Frankreich, dem Schicksal der Immigranten und der sehr patriotischen Haltung im Elsass. Sturni wird von seinem Chef nach Paris „weggelobt“, um in einer Gru... In seinem zweiten Fall für den Elsässer Mordermittler Antoine Sturni präsentiert Autor Stefan Böhm gleich mehrere Themen: Zum einem der ambivalente Umgang mit Atomstrom in Frankreich, dem Schicksal der Immigranten und der sehr patriotischen Haltung im Elsass. Sturni wird von seinem Chef nach Paris „weggelobt“, um in einer Gruppe von verschiedensten Ermittlern eine Untersuchungskommission zu bilden, die einen „Persil-Schein“ für die Atomlobby ausstellen soll. Denn die Atomkraftwerke in Frankreich sind längst nicht so sicher, wie die Betreiber das den Menschen vorgaukeln (wollen). Für viele Franzosen ist es wichtig, dass der Strom billig und stets aus der Steckdose kommt. Sicherheitsbedenken? Nicht bei uns in Frankreich. Schrottmeiler haben die anderen, die Russen, die Japaner usw.. Dass dem doch nicht so ist, und ausgerechnet das Atomkraftwerk im Elsass ein enormes Sicherheitsrisiko birgt, hat die junge ambitionierte Journalistin Zoé Le Coq herausgefunden. Wenige Minuten nachdem sie Sturni höchst brisante Informationen übergibt, wird sie mit ihrem Auto in die Luft gesprengt. Als dann noch die Untersuchungskommission aufgelöst und die Pariser Mordkommission hier nicht ermitteln darf, ist für Sturni klar, dass die Ermordete im Recht war. Und so begibt sich Antoine Sturni auf eine private Recherche. Mit von der Partie sind die Mitglieder seiner WG Sophia, Saba und Abdel. Der zweite Handlungsstrang um die algerischen Immigranten Saba und Abdel, die es auf ähnliche Weise nach Paris, der Stadt ihrer Träume verschlagen hat, zeigt die Probleme der illegalen Einwanderer. Besonders Frauen wie Saba sind häufig sexuellen Angriffen durch ihre Arbeitgeber ausgesetzt. Der dritte Handlungsstrang ist das komplizierte Privatleben Sturnis. Seit einem Jahr geschieden und mit seiner feschen Sekretärin Margeaux liiert, leidet er unter seiner dominanten Mutter Clothilde. Bei einem Besuch von Margeaux und Clothilde, die auch Sturnis Sohn Christian nach Paris mitbringen, kommt es zum Eklat. Meine Meinung: Wie schon im letzten Fall wird Sturni ein bisschen hinterwäldlerisch dargestellt, der in der großen weiten Welt verloren wirkt. So ist Antoine aber nicht. Bodenständig ja, er liebt seine Heimat das Elsass sehr und fühlt sich außerhalb anfangs nicht sehr wohl. Er ist durch und durch ein Genussmensch und so kann er über die lukullischen Speisen auch Paris etwas abgewinnen. Trotzdem, ein Gericht mit Elsässer Sauerkraut schmeckt ihm doch noch am besten. Autor Stefan Böhm erzählt die Geschichte mit feinem Humor und die Eigenarten einzelner Personen lässt die Leser schmunzeln. Clothilde Sturni ist, wie wir aus Band 1 wissen, sehr, sehr bodenständig, und so trägt sie beim Paris-Besuch Elsässer Tracht und wird für eine Touristenattraktion gehalten. Über diese ihre Empörung habe ich herzlich lachen müssen. Sonst ist die Dame ziemlich nervig. Ihre „Jetzt-komm-ich“-Mentalität ist ziemlich überzogen. Mehrmals müssen sich Antoine und der siebenjährige Sohn für Clothilde genieren. Ich hätte sie ja von den Flics abholen lassen. Lachen musste ich auch über die Abreiseszene und die Bahnreise. Der intensive Geruch des Munster-Käses die Mitreisenden aus dem Abteil vertreibt. Sehr gut ist die katastrophale Wohnungsnot in Paris geschildert. Da werden klitzekleine Verschläge als Wohnungen vermietet. Denn in Paris entscheidet oft die Adresse, ob man einen Job erhält oder nicht. Eine Innenstadt-Adresse ist hui, eine in den Banlieus pfui. Einen Stern muss ich trotzdem abziehen: Einiges wird mehrfach wiederholt. Auch wenn wir Leser manchmal mehrere Bücher parallel lesen, können wir uns Informationen merken. Ich hoffe, dass Clothilde im nächsten Fall, auf den ich mich übrigens freue, ein wenig zurecht gestutzt wird. Ihre Auftritte sind mir persönlich zu dominant. Fazit: Ein vergnüglicher Krimi mit ernsten Untertönen, dem ich gerne 4 Sterne gebe.