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Tatacoa

Gefangen unter der Wüste

Thomas Zeller

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Beschreibung

Als der 19-jährige Daniel eine Gruppe junger Touristen durch die kolumbianische Tatacoa-Wüste führt, verschwinden drei von ihnen. Mit dem Rest der Reisegruppe, Alex und Laura, begibt sich Daniel auf die Suche. Auch die 16-jährige Amelia, deren Vater ebenfalls vermisst wird, schließt sich ihnen an. Die Spur führt sie tief unter die Erdoberfläche und bald finden sie sich in einem alten Bergwerk wieder, gefangen von einer kriminellen Bande. Um dort wieder herauszukommen, müssen Daniel und seine Freunde in achtundvierzig Stunden etwas finden, das älter ist als die Wüste selbst. Die Uhr tickt und die Aussichten auf Erfolg könnten nicht geringer sein ...

Thomas Zeller, 1975 in Kasachstan geboren und dort aufgewachsen. Abschluss im Fach Gerätebau an einer russischen Universität im Jahre 1997. Seit 2007 lebt er zusammen mit seiner Frau und zwei Kindern in der Schweiz, wo er an komplexen Software-Algorithmen herumfeilt. Nach einem Kurs für kreatives Schreiben hat er Erzählen als Passion entdeckt und seitdem sind Geschichten nicht mehr aus seinem Kopf wegzudenken - Geschichten, in denen sein ingenieurwissenschaftlicher Hintergrund zum Tragen kommt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 18.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783952507537
Verlag Thomas Zeller
Dateigröße 471 KB

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lesenswerte Abenteuer-Geschichte mit spannendem Handlungsort
von Anja am 13.09.2020

lesenswerte Abenteuer-Geschichte mit spannendem Handlungsort Im Auftrag seines Onkels, der ein Planetarium in der Wüste besitzt, soll der 19-jährige Daniel eine Reisegruppe durch die Tatacoa-Wüste führen. Dabei verschwinden mehrere Menschen. Wie sich herausstellt, sind sie nicht die ersten, die vermisst werden. Daniel und der... lesenswerte Abenteuer-Geschichte mit spannendem Handlungsort Im Auftrag seines Onkels, der ein Planetarium in der Wüste besitzt, soll der 19-jährige Daniel eine Reisegruppe durch die Tatacoa-Wüste führen. Dabei verschwinden mehrere Menschen. Wie sich herausstellt, sind sie nicht die ersten, die vermisst werden. Daniel und der Rest der Gruppe begeben sich auf die Suche, bei der sie auf ein unterirdisches Bergwerk stoßen, in dem sie eine kriminelle Bande und etliche Gefahren erwarten… Das Setting der kolumbianischen Tatacoa-Wüste finde ich sehr spannend. Bildhafte Beschreibungen der rauen Landschaft erleichtern es, sich die karge Gegend mit ihren Canyons und schroffen Felsen vorzustellen. Die Kombination mit dem vergessenen unterirdischen Bergwerk, in dem Gauner ihr Unwesen trieben, und alten Mythen, die doch ein Körnchen (oder in diesem Fall eher einen Brocken) Wahrheit enthalten, sorgen für eine vielversprechende Ausgangssituation. Der Start der Geschichte hat mir gut gefallen. Daniel soll für eine Gruppe die Führung in der Wüste übernehmen. Plötzlich verschwinden einige der Teilnehmer spurlos, mysteriöse Ereignisse häufen sich. Doch die Polizei zeigt wenig Interesse, die Gesuchten wiederzufinden, sodass Daniel und seine neuen Freunde sich selbst auf die Suche machen müssen. Sie stoßen auf eine kriminelle Bande, die scheinbar Unmögliches von ihnen erwartet, und müssen sich den Gefahren der unterirdischen Anlage stellen. Im Mittelteil zog sich die Handlung für mich etwas. Es gibt zwar einige Probleme zu bewältigen, teilweise sind den Charakteren aber auch einfach die Hände gebunden. Extrem detaillierte Beschreibungen der Tunnelanlage und spezieller technischer Gerätschaften, die sie dort vorfinden, bremsen die Spannung zusätzlich aus. Im letzten Drittel konnte mich das Buch dann allerdings komplett fesseln. Die Figuren müssen sich im Wettlauf gegen die Zeit beweisen, denn verschiedene Gefahren und skrupellose Gegner sitzen ihnen im Nacken. Dabei kommt es zu einigen dramatischen Ereignissen in schier aussichtslosen Situationen, die an den Nerven der Charaktere zerren und auch manche die Nerven verlieren lassen – was in ihrer Lage nur allzu verständlich ist. Allerdings fiel es mir hierbei auch manchmal nicht ganz leicht, mir das Geschehen wirklich vorzustellen: Daniel und seine Freunde bewegen sich in diesem verschachtelten Bergwerk. Zusätzlich zu den vorhandenen Gängen graben sie neue Verbindungen. Trotz diverser Beschreibungen verschiedener physikalischer Vorgänge und der technischen Gerätschaften fand ich die Begebenheiten teilweise unübersichtlich. Welche Gänge und Höhlen wie zueinander liegen, spielt ebenso wie die Beschaffenheit der Gesteinsschichten keine unerhebliche Rolle für den Fortgang der Ereignisse. Doch gerade bei manchen der unterirdischen Szenen, in denen die Figuren sich plötzlich in verborgenen Kammern und vergessenen Tunneln wiederfinden, fiel es mir schwer, mir den genauen Ablauf der Ereignisse vorzustellen. Insgesamt empfand ich die Figuren für ihr junges Alter zwischen 16 und 19 Jahren etwas zu abgeklärt und kontrolliert. Sie meistern die Situationen unter extremen Bedingungen mit nur wenigen Panikattacken, obwohl sie diverse Verluste und Rückschläge erleiden müssen. Sie denken sehr strategisch und entwickeln komplexe Pläne. Und nebenbei entwickeln sie teilweise auch noch Gefühle füreinander – wobei diese Gefühlsentwicklung für mich zu schnell und nicht ganz nachvollziehbar war. Dies ist wohl auch ein Stück weit dem Erzählstil geschuldet. Denn obwohl Daniel der Ich-Erzähler der Geschichte ist, habe ich seine Ausführungen als eher distanziert und auch oft emotionslos empfunden. So bekommt auch der Tod wichtiger Menschen nicht genug Raum, bevor die Figuren ihren Weg auch schon fortsetzen, sodass die Gefühle insgesamt etwas auf der Strecke bleiben. Fazit Alles in allem eine lesenswerte Abenteuer-Geschichte in einem spannenden Setting: Das unterirdische Bergwerk birgt jede Menge Geheimnisse und Gefahren – nicht nur in Form der Verbrecher, die Daniel und seine Freunde dort gefangen halten. Gleichzeitig hat der Handlungsort mich aber auch an die Grenzen meiner Vorstellungskraft gebracht, denn nicht immer konnte ich die Begebenheiten, wie welche Gänge aufeinandertreffen und welche Auswirkungen dies für Luft und Gestein so weit unter der Erde hat, komplett nachvollziehen. Teilweise gibt es zu ausschweifende technische Erklärungen, die das Tempo ausbremsen. So hatte die Story im Mittelteil für mich einige Längen, das Ende ist allerdings sehr spannend und dramatisch.

Spannendes Abenteuer
von Jashrin aus Baesweiler am 09.08.2020

Der neunzehnjährige Daniel ist auf dem Weg zu seinem einzig noch lebenden Verwandten, Onkel Juan, dem jüngeren Bruder seiner Mutter. Dieser lebt in einem Observatorium in der kolumbianischen Tatacoa-Wüste, von wo aus er unter anderem auch geführte Touren in die Wüste anbietet. Auf seinem Weg zum Observatorium fallen Daniel ... Der neunzehnjährige Daniel ist auf dem Weg zu seinem einzig noch lebenden Verwandten, Onkel Juan, dem jüngeren Bruder seiner Mutter. Dieser lebt in einem Observatorium in der kolumbianischen Tatacoa-Wüste, von wo aus er unter anderem auch geführte Touren in die Wüste anbietet. Auf seinem Weg zum Observatorium fallen Daniel zwar dicke Rohre auf, die mehr oder weniger versteckt aus dem Wüstenboden ragen, doch aufgrund eines Unfalls vergisst er nachzufragen, was es damit wohl auf sich hat. Auch Santiago, der für Onkel Juan arbeitet und Touristen die Umgebung zeigt, erwähnt diese nicht. Als Santiago schwer verletzt wird, springt Daniel als Touristenguideein. Gemeinsam mit Laura, Emilio, Sara Alex und dessem jüngeren Bruder Carlos fährt er in die Wüste. Bald schon stehen die drei an einer der größten Attraktionen – einem professionell angelegten Schwimmbecken. Nach einer Übernachtung am Beckenrand, muss die Gruppe feststellen, dass Carlos verschwunden. Auf der Suche nach Hilfe treffen sie auf Amelia, die sich ihnen anschließt, da ihr Vater vor kurzem ebenfalls auf mysteriöse Weise an einem Wasserloch verschwand. Gemeinsam finden sie den Eingang in ein altes Bergwerk, doch kaum haben sie die Schwelle passiert, da verschließt eine massive Metalltür den Einstieg. Jetzt gibt es nur noch einen Weg: immer weiter hinein. Schnell merken Daniel und seine Begleiter, dass das Bergwerk zwar alt, aber keineswegs verlassen ist, und sie müssen innerhalb kurzer Zeit eine schier unlösbare Aufgabe bewältigen, um jemals wieder lebend aus der Mine herauszukommen. Thomas Zellers Jugendbuch beginnt spannend und es gelingt ihm die spannende Atmosphäre das ganze Buch hindurch aufrecht zu erhalten. Auch wenn die Charaktere für meinen Geschmack noch etwas detaillierter hätten beschrieben werden können, hatte ich doch ein recht gutes Bild von ihnen vor Augen und habe mit ihnen mitgefiebert. Allerdings waren sie trotz gelegentlicher Panikattacken für mich zu abgeklärt. Ob eine Gruppe junger Menschen wirklich so emotionslos und rational reagieren würde angesichts dessen, was ihnen in der Mine widerfährt, wage ich zu bezweifeln. Die Beschreibungen unter Tage waren sehr umfassend und ausführlich, insbesondere die örtlichen Gegebenheiten und die technischen Details. Den Beschreibungen merkt man an, dass der Autor Gerätebau studiert hat und ihn die technischen Möglichkeiten und potentielle Weiterentwicklungen sehr faszinieren. Ein gewissen Interesse für Wissenschaft und Technik auf Seiten der Leser ist daher vielleicht nicht nötig, aber sicher hilfreich. Für mich war es an einigen Stellen etwas schwierig mir die Dinge, insbesondere allerdings die genaue Umgebung vorzustellen, doch meinem Lesefluss hat das keinen Abbruch getan. Dazu hat auch die gute Strukturierung der Geschichte beigetragen. Insgesamt ist „Tatacoa“ für mich ein spannendes Buch aus dem Bereich Abenteuer und Science Fiction, bei dem ich sogar einige Dinge gelernt habe (allen voran, dass es überhaupt eine Wüste namens Tatacoa gibt).


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