Astrologie für Ungläubige

Eine Philosophie der Balance

Gabor Neuman

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Beschreibung

Gabor Neuman hat sich über 30 Jahre intensiv mit allen astrologischen Deutungsschulen auseinandergesetzt. Er wendet sich gegen die allgemein übliche Praxis, Einzelaspekte der Horoskopdeutung wie in einem Sammelsurium aufzulisten. Sein Vorbild ist die Deutungslogik der Münchner Rhythmenlehre des 2014 verstorbenen Astrologen Wolfgang Döbereiner. Nur diese beinhaltet ein Ordnungssystem aus einem Guss, das alle Deutungskriterien schlüssig und überprüfbar miteinander verbindet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 212
Erscheinungsdatum 20.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7497-1593-0
Verlag Tredition
Maße (L/B/H) 20,5/12,8/2,2 cm
Gewicht 344 g
Auflage 1

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Philosophie der Balance
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 17.09.2020

Überprüfbare Gesetzmäßigkeiten statt Beliebigkeiten. Es gibt keinen einzigen Grund, an Astrologie zu glauben. Es gibt jedoch viele Gründe, von Astro-Logik fasziniert zu sein. Gabor Neuman hat zum Thema Systemkritik promoviert und beschreibt in seinem Buch überprüfbare Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten, die der Astrologie und de... Überprüfbare Gesetzmäßigkeiten statt Beliebigkeiten. Es gibt keinen einzigen Grund, an Astrologie zu glauben. Es gibt jedoch viele Gründe, von Astro-Logik fasziniert zu sein. Gabor Neuman hat zum Thema Systemkritik promoviert und beschreibt in seinem Buch überprüfbare Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten, die der Astrologie und der Deutung von Horoskopen zugrunde liegen. Die dargestellte Bildsprache der Astrologie fasziniert vor allem durch eine einzigartige Systematik, die logisches Denken in Analogien und Sinnbildern schult. Egal, ob man an Astrologie glaubt oder nicht, es geht Neumann um grundsätzliche Forderungen. Drei Dinge gilt es zu klären: Erstens die vielen pauschalen Vorurteile gegenüber der Astrologie in Frage stellen. Zweitens zeigen, dass Astrologie auf einem System von überprüfbaren Gesetzmäßigkeiten und Prinzipien beruht. Drittens einstehen für eine ganzheitliche Deutung, die die üblichen Einzelaussagen trotz der unvermeidbaren Widersprüche nachvollziehbar zusammenfasst. Der Astrologie ist nicht blind zu vertrauen oder gar unwissend an sie zu glauben. Das Motto lautet: „Falsifizieren statt Verifizieren.“ Nur auf diese Weise hat man eine Chance, sich der Astrologie unvoreingenommen zu nähern. Ablehnung einer illusionären Astrologie und den Esoterik-Kommerz. Es ist eine trügerische Suggestion, dass Astrologie mit Sternen und Kosmos in Verbindung gebracht wird. Die Tierkreiszeichen beziehen sich seit Jahrtausenden ausschließlich auf den erdnahen Stand von Sonne, Mond und Planeten. Sie orientieren sich am Zeitpunkt der Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden - egal welche Sterne jeweils im unvorstellbar weit entfernten Weltall am Himmel zu sehen sind. Der Hauptgrund sich mit Astrologie überhaupt beschäftigen ist die Chance, sich selbst durch die Deutung des Geburtshoroskopes besser kennenzulernen. Als Orientierungshilfe zur Selbstermächtigung. Ganz wichtig dabei ist der Hinweis: Die Tierkreiszeichen entsprechen bestimmten Prinzipien. Es geht also nicht um konkrete Eigenschaften, sondern immer nur um wesensgemäße Eigenarten. Die sind abstrakt und offen für sehr viele konkrete Analogien und Sinnbilder je nach den individuellen Lebensumständen. Horoskope sind jedoch kein Hinweis auf konkrete Eigenschaften. Nur eine Astrologie, die nachvollziehbar und überprüfbar ist, ist nicht spekulativ und beliebig. Astrologische Voraussagen sind nur sehr eingeschränkt möglich. Schon wegen der vielen Einzelkonstellationen und der Fülle ihrer nur schwer zu vereinbarenden Entsprechungen. Ein Horoskop kann ja nicht einmal unterscheiden, ob es sich um eine Frau, einen Mann, einen Analphabeten oder einen Intellektuellen handelt. Außerdem sind Prognosen problematisch, weil damit irreführende Erwartungen erzeugt werden können. Astrologische Deutungen können nur dann ernst genommen werden, wenn sie von eindeutig definierten Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten ableitbar und damit schlüssig überprüfbar sind.

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