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Der Goldene Frühling

Roman

Steffen Pichler

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Beschreibung

Eskalierende Naturzerstörung, apokalyptisches Insektensterben, neuartige Coronaviren und viele weitere aktuelle Themen lassen bei den Menschen grundsätzliche Fragen entstehen, auf die sie weder in Massenmedien noch in Religionen oder Philosophien Antworten finden. Sie ahnen, dass die Zivilisation trotz aller kurzfristigen Fortschritte in Wirklichkeit ohne echtes Ziel wie auf einer dünner werdenden und lauter knirschenden Eisdecke wandelt – und dass die aktuellen Eskalationen nur Vorzeichen sein könnten. Aber was genau passiert hier gerade?

DER GOLDENE FRÜHLING bietet fundierte Antworten auf die grundsätzlichsten Fragen. Dies geschieht im Rahmen einer spannenden und realistisch gehaltenen Geschichte, die auf zwei Zeitebenen zwischen den letzten reinen Jägern und Sammlern in Australien am Ende des 19. Jahrhunderts und dem selbstverursachten Kollaps von Zivilisation und Ökosystem im Jahr 2038 wechselt. Der Blick führt tief in die evolutionären und genetischen Grundlagen des Lebens. Aber er richtet sich darauf aufbauend vor allem auch zu dem sehr großen und ebenso genussvollen Erfahrungshorizont all der frei entfalteten Lebewesen, die auf genau diesen Grundlagen seit Hunderten Millionen Jahren den schönen Planeten Erde besiedelten.

Die Story:

Am Ende des 19. Jahrhunderts reist ein junger arroganter Angeber aus reichem Hause von London nach Australien, um dort das größte Salzwasserkrokodil zu finden und zu töten. Durch einen Zufall gelangt er stattdessen in die tiefsten Strukturen der zehntausende Jahre alten Kultur der australischen Aborigines, kurz bevor diese von den Kolonialisten im Goldrausch vernichtet wird. Seine neuen Freunde zeigen ihm die Faszination der Natur und bitten ihn, mittels der Schrift die Zivilisation über wichtigste Zusammenhänge des Lebens aufzuklären.

Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zu den anderen Lebewesen. Die Aborigines hatten den Schlüssel für die geistige Gesundheit und folglich auch die eigene physische Überlebensfähigkeit erkannt und ihre strengen Rituale seit Jahrtausenden auf diesen ausgerichtet. So prägte man schon den Kindern durch die Zuordnung von persönlichen Totems eine feste Haltung ein, in der sie alle Formen des Lebens grundsätzlich auf gleicher Augenhöhe wahrnahmen. Das Töten anderer Tiere zum echten Zwecke der Nahrungsbeschaffung stellte dabei nie ein Problem dar – solange diese genauso frei lebten wie sie selbst.

Da die Aufzeichnungen des jungen Mannes unterdrückt werden, rast die unaufgeklärte Zivilisation in einen Teufelskreis aus zunehmend extremer Versklavung anderer Lebewesen, psychopathischer Selbsterhöhung und Wahrnehmungsverlusten gegenüber der von der Natur ausgehenden Faszination. Mit dem Aufkommen der industrialisierten Massentierhaltung im 20. Jahrhundert eskaliert die kollektive Psychose. Der nun vollständige Abriss von der Faszination führt in eine Kompensation durch Konsumrausch mit drastischen Zerstörungen und Vergiftungen der Erde. Intensivzucht und gentechnische Manipulationen der „Nutzorganismen“ lösen schließlich eine Lawine aus Extremformen verschiedener parasitärer Viren und Pilze aus und lassen das System der Zivilisation kollabieren.

In der bereits laufenden großen Katastrophe versuchen die ratlosen Eliten aus Politik und Wissenschaft das Schicksal zunächst durch eine mittels bizarrer Selbstlügen erzeugte Euphorie abzuwenden: Der „Goldene Frühling der Menschheit“ beginnt, ein letztes Aufbäumen vor dem finalen Untergang. Dann endlich werden die alten Aufzeichnungen des jungen Mannes wiedergefunden und die Zivilisation das allererste Mal in ihrer Geschichte wirklich aufgeklärt. Aber ist jetzt noch Zeit für eine Rettung?

Steffen Pichler, Jahrgang 1967, hat insgesamt mehrere Jahre jagend und sammelnd in der Natur weit abseits der Zivilisation verbracht. Über zwei Jahrzehnte hinweg bereiste der Autor auf mehrmonatigen Solotouren mit dem Seekajak Tausende Kilometer der abgelegensten Küstenregionen verschiedener Kontinente. Berichte von ihm über Begegnungen mit Salzwasserkrokodilen, den größten Reptilien des Planeten, im Norden Australiens, wo alleine er anderthalb Jahre verbrachte, wurden international in zahlreichen Medien veröffentlicht. Das renommierte Meeresmagazin "mare" nannte ihn den "Krokodilflüsterer".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 01.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947430-56-7
Verlag ZEIS Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,7/2,2 cm
Gewicht 409 g
Auflage 1

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