Handeln statt hoffen

Aufruf an die letzte Generation

Carola Rackete

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Beschreibung

Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete traf die mutige Entscheidung, sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinwegzusetzen und mit der Sea Watch 3 und 40 aus dem Mittelmeer geretteten Geflüchteten an Bord den Hafen von Lampedusa anzusteuern: So wurde die Kapitänin über Nacht weltweit bekannt - und zum Vorbild all jener, die nicht länger zusehen wollen, wie die Rettung von Menschenleben systematisch verhindert wird. In ihrem Buch erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt. Denn dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen, hängt unmittelbar mit der Klimakrise und der zunehmenden globalen Ungerechtigkeit zusammen. Wir müssen dringend handeln, denn es geht um nichts weniger als die gemeinsame Zukunft auf unserem Planeten.

"Wir sind an einem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte: die Ökosysteme werden zerstört, das Klimasystem bricht zusammen. Schützen wir in einer solchen Welt nicht die Rechte anderer Menschen, gefährden wir auch unsre eigenen." Carola Rackete

. Carola Rackete ist durch ihren Mut und ihr entschlossenes Eintreten für ihre Werte das Vorbild für eine ganze Generation
. Das Buch ist ein mitreißender Aufruf zum Eintreten für globale Gerechtigkeit und Umweltschutz, um den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation zu verhindern
. Carola Rackete spendet die Erlöse aus diesem Buch an den Verein borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V., die sich für die Rechte Geflüchteter einsetzt. Mit ihrer Arbeit wendet sich die Organisation außerdem gegen die generelle Kriminalisierung von Menschen, die Geflüchteten helfen.

Carola Rackete (*1988) studierte Nautik in Elsfleth und Naturschutzmanagement im englischen Ormskirk. Seit 2016 arbeitet sie freiwillig auf den Schiffen und Flugzeugen der zivilen Seenotrettung im zentralen Mittelmeer. Sie setzt sich als Umweltschützerin gegen den Zusammenbruch der Ökosysteme und des Erdklimas ein.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 168 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.10.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783426458976
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 563 KB

Buchhändler-Empfehlungen

"Wollen wir Menschen, die unsere Hilfe suchen, sterben lassen oder ihr Leben retten?"

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

Carola Rackete wurde im Juni 2019 schlagartig berühmt, als sie als Kapitänin der Sea-Watch 3 trotz eines Verbots durch die italienischen Behörden in der Nacht des 29. Juni den Hafen der Insel Lampedusa anlief. Zuvor hatten Sie und ihre Mannschaft, sowie 53 Flüchtlinge aus Lybien, die von der Sea-Watch 3 im Mittelmeer gerettet wurden, wochenlang auf eine Genehmigung gewartet. Als die Situation an Bord immer schlimmer wurde, entschloss sich Carola Rackete zu handeln und sich den behördlichen Anweisungen zu widersetzen. In „Handeln statt Hoffen – Aufruf an die letzte Generation“ erzählt sie nun unter anderem von dieser Situation, aber es steckt auch so viel mehr zwischen diesen beiden Buchdeckeln. Auf nicht einmal 170 Seiten schafft die Autorin es, vieles zu schildern, mit dem sich die Menschen in der heutigen Zeit konfrontiert sehen. Die Globalisierung schreitet immer weiter voran, Ökosysteme brechen zusammen, die Klimakrise lässt sich schwer leugnen, die globale Ungerechtigkeit nimmt zu und Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Rackete macht eines deutlich: Es ist an der Zeit, selbst zu handeln und nicht mehr länger darauf zu hoffen, dass andere es tun! Ihr Buch ist ein Aufruf an alle, die sich nicht vor den Entwicklungen in dieser Welt verschließen, denn wie heißt es doch so schön: Revolutionen fangen immer klein an! Warum also nicht bei sich selber starten? Genau jetzt ist die Zeit, um etwas zu verändern, denn möglicherweise ist es unsere letzte Chance und letztendlich geht es doch um unsere gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Für alle Opfer des zivilen Gehorsams
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 30.12.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Carola Rackete lief im Juni 2019 als Kapitänin der Sea-Watch 3 in den Hafen von Lampedusa ein, mit 40 auf dem Mittelmeer in Seenot geratenen Geflüchteten an Bord. Sie setzte sich damit über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinweg und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. Zusammen mit Co-Autorin Anne Weiss... Carola Rackete lief im Juni 2019 als Kapitänin der Sea-Watch 3 in den Hafen von Lampedusa ein, mit 40 auf dem Mittelmeer in Seenot geratenen Geflüchteten an Bord. Sie setzte sich damit über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinweg und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. Zusammen mit Co-Autorin Anne Weiss ist nun ein Buch entstanden, das Racketes Erlebnisse von damals Revue passieren lässt. Doch es ist wesentlich mehr, als ein Erfahrungsbericht der Seenotretterin. Denn Rackete mag es eigentlich gar nicht, so sehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Und schon gar nicht sieht sie sich als Heldin der Seenotrettung. Vielmehr sieht sie es als ihre Pflicht an, in einer derartigen Situation auf dem Meer durch zivilen Ungehorsam Menschenleben zu retten. Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Hindou Oumarou Ibrahim, einer Klimaaktivistin aus dem Tschad. Sie zeigt die Auswirkungen des Klimawandels - Rackete spricht lieber von Klimakatastrophe - auf ihr Heimatland auf und schafft so eindringlich Bewusstsein dafür, was wir mit unserem westlich geprägtem Konsumverhalten in Entwicklungsländern anrichten. Rackete gibt zunächst einen unerwartet privaten Einblick in ihre Vita. Sie schildert ihr Elternhaus, ihren Werdegang als Kapitänin und ihr Studium der Naturschutzökologie. Dann nimmt sie den Leser mit auf die Sea-Watch 3. Sie lässt ihn an den miserablen Zuständen mit Dutzenden traumatisierten Menschen an Bord teilhaben, sie schildert ihre moralische Verpflichtung, das Leben dieser Menschen zu retten, auch wenn sie dafür den Weg der Legalität verlassen muss. Und schließlich benennt Rackete deutlich zwei Hauptursachen für aktuelle große Fluchtbewegungen: die Klimakatastrophe und globale Ungerechtigkeit. Sie sieht uns alle in der Verantwortung, hier schnellstmöglich zu handeln, und zwar durch zivilen Ungehorsam. Es ist keine Zeit mehr für blinden Optimismus, sondern es ist Zeit zu handeln. Der zivile Ungehorsam soll friedlich bleiben, dennoch schlägt sie radikale Maßnahmen vor. Teils fand ich die Ansichten etwas zu pauschal formuliert, aber das mag auch dem relativ knappen Umfang mit 176 Seiten geschuldet sein. Zahlreiche Literatur- und web-Tipps fordern zu weiterer, vertiefender Lektüre auf. Fazit: Ein gelungener Appell, der wachrüttelt. Lesen, diskutieren, handeln!

Eine mutige und starke Frau erzählt von ihrer Entscheidung 40 MenschenLeben zu retten!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 23.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Handeln statt hoffen: Aufruf an die letzte Generation von Carola Rackete und ihrer Assistentin Anne Weiss ist im Droemer Verlag am 04.November 2019 erschienen. Carola Rackete berichtet in ihrem 169 Seiten fest gebundenem Buch über ihren Werdegang und ihren Erlebnissen, insbesondere von der Rettung von 40 Menschenleben im Mit... Handeln statt hoffen: Aufruf an die letzte Generation von Carola Rackete und ihrer Assistentin Anne Weiss ist im Droemer Verlag am 04.November 2019 erschienen. Carola Rackete berichtet in ihrem 169 Seiten fest gebundenem Buch über ihren Werdegang und ihren Erlebnissen, insbesondere von der Rettung von 40 Menschenleben im Mittelmeer. Die Autorin studierte Nautik und Naturschutzmanagement, war an diversen Forschungsreisen beteiligt und engagiert sich für die zivile Seenotrettung. Bekannt wurde sie durch ihren mutigen Einsatz als Kapitänin der Seawatch 3, als sie es wagte entgegen der Entscheidung des italienischen Innenministeriums 40 Menschen in den Hafen Italiens zu manövrieren. Ihre darauffolgende Verhaftung ging um die Welt. Dieses Buch ist eine Hommage an die Leser/innen und sicherlich auch an die gesamte Gesellschaft, dass nur das aktive Handeln und der damit verbundene Mut hilft, Menschen in schwierigen Lebenslagen „unter die Arme zu greifen“ und sich gegen Menschen die in höheren Positionen Entscheidungen treffen, die nicht lebensnah sind, zu widersetzen. Die Thematik des Buches ist wichtig und hat mein Interesse geweckt, dieses Buch lesen zu wollen. Im Ergebnis hat mir das Buch semi gefallen. Die Autorin stellt mir vehement ihre politische Meinung dar und befasst sich zu auführlich mit ihren Lebenslauf und damit verbunden mit ihren Erlebnissen. Meine Intention dieses Buch zu lesen war u.a. auch die, mehr über die Menschen und deren Schicksale bzw. Beweggründe der Flucht zu erfahren. Aufgrund der langen Verweildauer an Bord hoffte ich, dass die Autorin einen intensiven Kontakt aufbaut und um uns Leser/innen ein Bild einen Eindruck zu geben.

Ein Aufruf, etwas gegen den Klimawandel zu tun
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 17.11.2019

Der Name des Buches ist Programm. Wir müssen handeln, um das Erdklima noch zu retten. Wir müssen handeln, um den sozialen Kollaps zu vermeiden. Wir haben keine Flüchtlingskrise sondern eine Solidaritätskrise. Die Politik tut nichts. Die Industrienationen leben auf Kosten der ärmeren Länder... wenn wir etwas ändern wollen, müsse... Der Name des Buches ist Programm. Wir müssen handeln, um das Erdklima noch zu retten. Wir müssen handeln, um den sozialen Kollaps zu vermeiden. Wir haben keine Flüchtlingskrise sondern eine Solidaritätskrise. Die Politik tut nichts. Die Industrienationen leben auf Kosten der ärmeren Länder... wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir es selber in die Hand nehmen. Ein wirksamer Weckruf, sich für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einzusetzen.


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