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Der zweite Schlaf

(gekürzte Lesung)

Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen ...

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Frank Arnold verleiht Harris' Dystopie genau die richtige Stimme
Portrait
Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des 'Observer' tätig. Er arbeitete zudem als Kolumnist bei der 'Sunday Times' und dem 'Daily Telegraph', was ihm 2003 die Auszeichnung 'British Press Award' als bester Kolumnist einbrachte.
Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane 'Vaterland' (mit welchem ihm 1992 der internationale Durchbruch geland), 'Enigma', 'Aurora', 'Pompeji', 'Imperium', 'Ghost' und zuletzt 'Titan' wurden allesamt internationale Bestseller. Dabei hat er stets den Anspruch seine Leser gleichzeitig unterhalten und informieren zu wollen.
Seine Zusammenarbeit mit Roman Polanski bei der Verfilumg von 'Ghost' ('Der Ghostwriter') brachte ihm den französischen "César" und den "Europäischen Filmpreis" für das beste Drehbuch ein.
Heute ist Robert Harris ständiger Kolumnist bei der 'Times' und Schriftsteller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Frank Arnold
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837146318
Verlag Random House Audio
Spieldauer 618 Minuten
Format & Qualität MP3, 617 Minuten, 547.4 MB
Übersetzer Wolfgang Müller
Verkaufsrang 756
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gießen

Ganz anders als man denkt! Angelegt als klassischer Mittelalterroman entpuppt sich der Roman als komplette Überraschung. Sehr originell und typisch für Harris, spannend und kenntnisreich geschrieben.

Kirsten Küper-Jagsteit, Thalia-Buchhandlung Neuss

Zurück ins Mittelalter, weil wir alles ruiniert haben. Super Idee, spannende Umsetzung, Harris halt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
9
7
0
1
1

Ganz stark
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 14.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch fühlt sich zunächst an wie ein historischer Roman aus England während des Mittelalters. Doch das Buch ist viel mehr, denn das Buch spielt in Großbritannien etwa 1470 Jahre nach dem Untergang der modernen Zivilisation wie wir sie kennen. Es bleibt offen wie es zum Ende unserer Zivilisation gekommen ist, aber in kurzen R... Das Buch fühlt sich zunächst an wie ein historischer Roman aus England während des Mittelalters. Doch das Buch ist viel mehr, denn das Buch spielt in Großbritannien etwa 1470 Jahre nach dem Untergang der modernen Zivilisation wie wir sie kennen. Es bleibt offen wie es zum Ende unserer Zivilisation gekommen ist, aber in kurzen Rückblenden wird angedeutet was geschehen sein könnte. Die Neuzeitliche Zivilisation beruht auf dem christlichen Glauben und birgt Züge von Inquisitorischen Verfolgungen. Alles Moderne ist verteufelt, oder besser gesagt, die Technik aus der Zeit vor dem Untergang. Und jede Forschung nach den vergangenen Vorfahren und deren Technologie ist verboten und wird von der Kirche verfolgt und streng bestraft. Robert Harris ist ein Buch gelungen wo der Leser eigentlich ständig überlegt, was wäre wenn… Wie würde sich die Menschheit nach dem Untergang denn wirklich organisieren? Wäre die Kirche denn tatsächlich wieder so dominant werden wie einstmals im Mittelalter? Oder würden sich die Menschen neu organisieren und versuchen den Status von vor dem Untergang wieder herzustellen? Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ständig denkt man tatsächlich was denn wäre wenn. Die Figuren sind interessant beschrieben und sie wirken eigentlich durchweg sehr authentisch. Die Beschreibung der Schauplätze erscheint echt und man hat sofort beim Lesen ein Bild vor Augen wie es dort aussehen könnte. Die Spannung steigt von der ersten Seite immer mehr an und es gipfelt in einem dramatischen Finale. Es fällt insgesamt sehr schwer das Buch aus den Händen zu legen und offen gestanden hat mich das Buch einige Stunden Schlaf gekostet. Denn irgendwann ist der Point of no Return erreicht und man muss einfach weiterlesen. Die Frage die sich mir stellte, ist ob die Geschichte denn nun zu Ende erzählt ist, oder ob da evtl. noch eine Fortsetzung zu erwarten ist. Ich würde es mir wünschen, denn ich denke, dass die Story noch Potential für weitere ein bis zwei Bücher hat. Für mich ist das Buch gut für 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Der 2.Schlaf, Robert Harris
von einer Kundin/einem Kunden aus Altmünster am 03.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Idee, dass unsere moderne Zivilisation zu spezialisiert und digitalisiert ist, um einen längeren Ausfall von Strom und Computern zu überstehen, ist genial. Der Anfang liest sich wie ein Mittelalterroman und die Überraschung wäre groß, wenn man erfährt, dass der Pfarrer als Hobbyarchäologe Plastikteile ausgräbt, sofern man ni... Die Idee, dass unsere moderne Zivilisation zu spezialisiert und digitalisiert ist, um einen längeren Ausfall von Strom und Computern zu überstehen, ist genial. Der Anfang liest sich wie ein Mittelalterroman und die Überraschung wäre groß, wenn man erfährt, dass der Pfarrer als Hobbyarchäologe Plastikteile ausgräbt, sofern man nicht den Klappentext oder eine Kritik gelesen hätte. Die Schreibweise ist "literaturwürdig" aber nicht zu kompliziert, der Roman lässt sich flüssig lesen. Allein der Schluss ist ein wenig a la Holywood. Deshalb nur 4 Sterne. Der Roman ist aber dennoch sehr empfehlenswert.

Eine düstere Zukunftsvision
von Hilal Türe aus Bielefeld am 04.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Nach der Apokalypse 2025 ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Mehrere Jahrhunderte später ist alles, was von unserer Zivilisation noch übriggeblieben ist, nichts als Plastik. In England leben die Menschen wie im späten Mittelalter unter einem strengen christlichen Regime. Die Beschäftigung mit der Wissenschaft wir... Zum Inhalt: Nach der Apokalypse 2025 ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Mehrere Jahrhunderte später ist alles, was von unserer Zivilisation noch übriggeblieben ist, nichts als Plastik. In England leben die Menschen wie im späten Mittelalter unter einem strengen christlichen Regime. Die Beschäftigung mit der Wissenschaft wird als Ketzerei verfolgt. Die Kirche hat überall Spione. Auch das Sammeln von Fundstücken aus der Vergangenheit ist strafbar und wird geahndet. Den Pfarrer Lacy aus dem kleinen Örtchen Adicott St. George hat dies allerdings vor seinem mysteriösen Tod nicht davon abgehalten, Artefakte aus der Zeit vor der Apokalypse zusammen zu tragen. Zudem hatte er auch viele verbotene Bücher in seinem Besitz. Musste er vielleicht deswegen sterben? Der junge Priester Fairfax wird in das Dörfchen geschickt, damit er sich um die Beerdigung kümmert. Es ist eine beschwerliche Reise und ein ungemütlicher Aufenthalt. Je näher sich Fairfax mit den Umständen um Lacys Tod beschäftigt, desto mehr kommt er von dem rechten Pfad Gottes ab... Meine Leseerfahrung: Vorherige Romane von Harris kannte ich nicht. Mich hatte ausschließlich der Klappentext neugierig gemacht. Normalerweise finde ich Dystopien nicht unbedingt verlockend, Bücher mit negativem Ausgang versuche ich meist zu umgehen. Aber ich bin froh, dass hier meine Neugier gesiegt hat. Denn "Der zweite Schlaf" ist nicht einfach ein Roman über eine düstere Zukunft, sondern birgt viele politische wie auch historische Elemente, über die man auch nach Beendigung des Lesens noch nachdenkt.  Ich habe diesen Roman innerhalb von 2 Tagen verschlungen, weil er mich dermaßen gefesselt und aufgerührt hat. Die Geschichte ist tatsächlich nicht fernab der Realität. Man erfährt zwar auch am Ende des Buches nicht, wie es zur Apokalypse kam. Der Weg dorthin ist allerdings auch nicht wichtig. Vielmehr DASS es in Anbetracht der aktuellen Situation der Menschheit zwangsläufig zu einer Katastrophe kommen musste. Es ist interessant, wie die wenigen übrig geblieben Menschen versuchen, das Leben auf Erden neu zu ordnen, um zu überleben. Dass hier die Kirche die Führung mit strenger Hand übernimmt, erinnert mich ein wenig an 'The Handmaid's Tale'.  Die einzelnen Charaktere fügen sich sehr glaubhaft in das mittelalterlich geprägte  Setting ein, wobei ich mir bei einigen Figuren etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass die Story abrupt endet und viele offene Fragen zurück lässt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Harris keinesfalls all diese Fragen überhaupt beantworten wollte. Ihm ging es um einen fundamentalen Denkanstoß, was ihm absolut gelungen ist. Auch nach Tagen ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich über "Was wäre wenn"-Szenarien grüble, die sich mit der Zukunft befassen. Fazit: Robert Harris hat mit diesem Roman das Bild einer beklemmenden Zukunft gezeichnet, worauf wir augenscheinlich hinzu steuern und womit wir uns alle auseinandersetzen sollten. Ein grandioses Werk zum Wachrütteln!