Träume aus Samt

Das Schicksal einer Familie

Die große Seidenstadt-Saga Band 4

Ulrike Renk

(43)
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Beschreibung

„Die Menschen hinter meinen Figuren existierten wirklich. Sie sollen nie vergessen werden.“ Ulrike Renk.

August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist.

Eine dramatische Familiengeschichte, die von Deutschland über England in die USA führt. Von der Autorin der Bestseller „Die Zeit der Kraniche“ und „Tage des Lichts“

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 18.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3698-6
Verlag Aufbau TB
Maße (L/B/H) 20,5/13,5/4,5 cm
Gewicht 570 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 3842

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Buchhändler-Empfehlungen

Wie funktioniert ein neues Leben in einem anderen Land?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nun ist er endlich da – der vierte und abschließende Band der Seidenstadt-Saga. Nachdem die Familie Meyer am Ende des dritten Bands von England in die USA aufgebrochen ist, habe ich mich schon gefragt, was jetzt noch alles passieren kann. Ich dachte so naiv, dass sie es jetzt doch geschafft hätten. Aber damit habe ich es mir natürlich viel zu einfach gemacht! Die Inhaltsangabe ist stimmig, doch sie lenkt für mich ein wenig zu sehr von den Schwierigkeiten ab, die sich für die Familie ergeben. Nachdem Ruth mit ihren Eltern Karl und Martha und ihrer jüngeren Schwester Ilse endlich in New York angekommen ist, ist noch lange nicht alles gut. Dabei hat die Familie Meyer viel Glück gehabt. Einige jüdische Freunde aus Krefeld leben schon länger in Chicago. Und diese haben sich bereits um eine Wohnung für die Familie gekümmert. Außerdem konnten die Familie Meyer einige ihrer Besitztümer retten und in die neue Heimat schicken. Aber die USA empfangen sie nicht mit offenen Armen. Es gibt keine finanzielle Unterstützung des Staates. Also muss Karl schnellstmöglich eine Arbeit finden, denn sie müssen die Miete und ihren Lebensunterhalt zahlen. Und dass, obwohl er noch nicht richtig gut Englisch spricht. Auch Ruth muss ihre Träume begraben, ihren Schulabschluss nachzuholen und zu studieren. Sie muss ebenfalls arbeiten gehen. Doch durch ihr Zeit in England spricht sie viel besser Englisch als der Rest der Familie. Und so findet sie schnell Anschluss, muss aber schmerzlich lernen, dass die Amerikaner ganz anders sind, viel oberflächlicher. Überrascht hat mich, wie einfach die beiden Arbeit gefunden haben. Allerdings sie haben auch keine großen Ansprüche gestellt. Eine sehr interessantes Thema war für mich, wie Ruth, die fast erwachsen ist, sich wieder ihren Eltern untergeordnet hat. Sie hat bereits selbstständig in England gelebt, sie hat ihre Eltern und ihre Schwester durch ihr Engagement aus Deutschland gerettet, doch trotzdem ist sie wieder die brave Tochter, die auf ihre Eltern hört. Und was ich auch sehr interessant fand, war, dass die jüdischen Familien viel lieber unter sich blieben. Selbst die Amerikaner wurden unterteilt in Italo-Amerikaner, Ost-Juden aus Russland und Polen usw. Ich denke, dass das auch heute nicht so anders ist, und die Bevölkerungsgruppen sich auf jeden Fall in den Großstädten immer noch strikt trennen und Vermischungen nicht unbedingt gewünscht sind. Und da wundern wir uns, dass es in Deutschland heute nicht anders ist. Selbst Menschen, die aus Deutschland auswandern, finden sich in ihrer neuen Heimat doch wieder vorzugsweise mit anderen Deutschen zusammen. D.h. jeder Mensch versucht anscheinend mit den Menschen zusammenzuleben, die ihnen kulturell am Nächsten sind. Wir verfolgen das Leben von Ruth und ihrer Familie bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Danach folgt noch ein fiktiver Epilog. Mich hat auch der vierte Band dieser Reihe wieder sehr fasziniert, denn wie bereits oben beschrieben habe ich mir nie Gedanken gemacht, wie es den Juden ergangen ist, die das Glück hatten, in die USA auswandern zu dürfen. Die USA waren in dieser Zeit schon ein sehr interessantes Land. Ein Land, in dem die Menschen, die arbeiten wollen, tatsächlich viele Möglichkeiten haben. Sie können arbeiten, sie können sich in Abendschulen fortbilden und sie können aufsteigen. Aber vieles kostet auch Geld. Zu der Zeit waren die USA anscheinend tatsächlich noch das Land der 1000 Möglichkeiten, wo man vom Tellerwäscher zum Millionär werden konnte. Extrem berührt hat mich dann tatsächlich allerdings das Nachwort der Autoren, in dem sie zum einen noch einmal auf die wahren Fakten der Familiengeschichte Meyer eingegangen ist, aber zum anderen auch sehr geschickt auf die Gegenwart gelenkt hat. Sie appelliert an uns, dass wir endlich aufhören in Rassen zu denken, und warnt vor der Gefahr des wieder erstarkten Nationalismus einiger europäischer Länder. Ihren Wunsch an die Zukunft möchte ich einfach zitieren: „Ich hoffe, wir können Rassismus in jeglicher Form überwinden und die bunte, multikulturelle Welt als das erleben, was sie ist – bunt, vielfältig, aufregend und wunderbar. Ruth und Ilse würden es sich wünschen, da bin ich mir sicher.“ Ich finde, dass jeder Leser, jede Leserin diese Reihe einmal lesen sollte. Ulrike Renk zeigt darin anhand einer wahren Geschichte auf, wie sich die Situation auch der komplett assimilierten Juden nach dem Ende des Kaiserreichs und der Weimarer Republik verändert hat. Erst in vielen kleinen Schritten, vermeintlich harmlosen Einschränkungen, bis ihnen kein Leben in Deutschland mehr möglich war. Ein tief berührende Familiengeschichte, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Das Schicksal von Ruth Meyer und ihrer Familie geht in Chcago weiter. In bewegenden Worten schildert Ulrike Renk den Alltag mit all seinen Tücken, die Probleme ,den Zwiespalt, die Zweifel.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
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Ein Abschluss der zu Herzen geht
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 14.12.2020

Das Cover: Das Cover ist sehr einladend und an die drei Bände zuvor angepasst, was zu einem hohen Wiedererkennungswert beiträgt. Zusammen mit dem Klappentext ist es eine beeindruckende Buchpräsentation. Die Geschichte: Ruth hat es geschafft. Sie ist mit ihrer Familie auf einem Schiff unterwegs nach Amerika. Mit ihnen Leute,... Das Cover: Das Cover ist sehr einladend und an die drei Bände zuvor angepasst, was zu einem hohen Wiedererkennungswert beiträgt. Zusammen mit dem Klappentext ist es eine beeindruckende Buchpräsentation. Die Geschichte: Ruth hat es geschafft. Sie ist mit ihrer Familie auf einem Schiff unterwegs nach Amerika. Mit ihnen Leute, die falsche Versprechungen machen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. In Chicago finden sie Hilfe, Unterstützung und eine kleine Wohnung. Die ganze Familie muss sich einem nicht so leichten Neuanfang stellen und sich Stück für Stück nach vorne kämpfen. Der Kontakt, zu den Familienmitgliedern, die in Deutschland zurückbleiben mussten, bricht ab. Ruth lernt einen jungen Mann kennen und lieben, der nicht gerade den Vorstellungen ihrer Eltern entspricht, auch als Soldat in den Krieg ziehen muss. Werden Sie irgendwann ihr Glück finden? Meine Meinung: Zufällig habe ich den dritten Band der Saga gelesen und diesen am Ende meinen Highlights 2020 zugefügt. Daher war ich sehr gespannt auf den letzten Teil, den ich nun mit ebenso großer Hingabe gelesen habe. Die fein gezeichneten Protagonisten, die über weite Strecken an der wahren Lebensgeschichte von Ruth Meyer angelehnt sind, haben sich alle in mein Herz geschlichen. Was für ein Kampf um das Leben und das Überleben. Und was für eine Stärke das Schicksal anzunehmen. Ulrike Renk schreibt wie im letzten Teil schon beschrieben in einer sehr spannenden, bildlich lebhaften und einfühlsamen Sprache, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Schauplätze luden ein mitzukommen und die Zeitgeschichte ist exzellent eingearbeitet. Da die Geschichte eine wahre Lebensgeschichte nachzeichnet, müssen wir nicht über einen Spannungsbogen reden, denn das Leben hat hier fleißig mitgeschrieben. Mein Fazit: Dieser Abschluss ist ein würdiger Abschluss und auch wenn ich mich wiederhole, wir dürfen nicht zulassen, dass so etwas noch einmal geschehen kann. Heute mehr als je zuvor. Ich empfehle alle vier Bände dieser Familiengeschichte, zu lesen und Ruth durch ihr Schicksal zu begleiten. Heidelinde von friederickes bücherblog

Sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwedt am 12.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte über die Familie Meier war sehr interessant und ergreifend. Mir gefällt an solchen Geschichten besonders, dass sie einen wahren und geschichtlichen Bezug haben.

Die Faszination der Vorgänger fehlt
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 28.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Buchmeinung zu Ulrike Renk – Träume aus Samt „Träume aus Samt“ ist ein Roman von Ulrike Renk, der 2020 im Aufbau Verlag erschienen ist. Dies ist der vierte Teil der Seidenstadt-Saga. Zum Autor: Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Familiengeschicht... Buchmeinung zu Ulrike Renk – Träume aus Samt „Träume aus Samt“ ist ein Roman von Ulrike Renk, der 2020 im Aufbau Verlag erschienen ist. Dies ist der vierte Teil der Seidenstadt-Saga. Zum Autor: Ulrike Renk, Jahrgang 1967, studierte Literatur und Medienwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Krefeld. Familiengeschichten haben sie schon immer fasziniert, und so verwebt sie in ihren erfolgreichen Romanen Realität mit Fiktion. Klappentext: August, 1940. Amerika soll für Ruth Meyer und ihre Familie das Land der Freiheit werden. Endlich haben sie es geschafft, aus Europa zu fliehen. Doch wird man sie als deutsche Juden in der Fremde willkommen heißen? Die Zeichen stehen zunächst nicht zum Besten. Kaum am Hafen angekommen fällt Ruths Vater auf Betrüger herein. In Chicago, der vorerst letzten Station ihrer Odyssee, versucht Ruth sich einzurichten und Arbeit zu finden. Immer sind ihre Gedanken bei ihren Verwandten, die in Deutschland zurückbleiben mussten. Bald aber hat sie noch andere Sorgen. Ein junger Mann wirbt um sie – leider ist er Soldat und muss in die Hölle des Krieges, der sie gerade entkommen ist. Meine Meinung: Die Fortsetzung der Geschichte um die jüdische Familie Meyer spielt fast ausschließlich in den USA. Ereignisse in Krefeld werden nur kurz gestreift. Vielleicht ist das der Grund, warum mir dieser Teil weniger gut wie die Vorgänger gefallen hat. Weitgehend wird die Geschichte aus der Sicht Ruth Meyers erzählt. Sie ist der direkten Bedrohung entkommen und leben sich nun in ihrer neuen Heimat ein. Es wird deutlich, dass sie in Chicago auf niedrigem Niveau durchstarten müssen. Ruth gelingt dies besser als ihren Eltern, die Sicherheit und Anerkennung bei jüdischen Familien finden, die bereits einige Zeit vorher in der neuen Welt angekommen sind. Gerade von Ruth und ihrer Schwestern werden Opfer für die Familie eingefordert. Ruth bewegt sich anfänglich auch in fremden Kulturen, empfindet diese aber als oberflächlich. Dann lernt sie ihren zukünftigen Mann kennen, der als Soldat unterwegs ist. Die Beziehung entwickelt sich sehr zögerlich und zieht sich lange als treibende Kraft durch das Buch. So sehr ich der gebeutelten Ruth diese Liebe gegönnt habe, so sehr ändert diese aber auch den Fokus der Handlung und dies hat mir nicht gefallen. Der Schreibstil passt sich auch in diese Richtung an. War Ruth bisher die treibende Kraft der Familie und hat dafür ohne Kompromisse gekämpft, so wird sie nun zur Getriebenen der Familieninteressen. Auch in Ruths Auftreten und Aussagen wird dies deutlich. Das hat mir weniger gefallen, weil Ruths unbedingter Wille verloren gegangen scheint. So wird aus einer kraftvollen Erzählung eine eher biedere Liebesgeschichte. Fazit: Die Faszination der ersten Teile hat sich bei mir nicht mehr eingestellt und deshalb bewerte ich das Buch mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).


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