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Phänomenologie für Einsteiger

Die Phänomenologie bildete eine der dominierenden philosophischen Strömungen des 20. Jahrhunderts. Dieses utb bietet eine Einführung in die wesentlichen phänomenologischen Begriffe und Analysen, die zum Verständnis Husserls, Heideggers, Merleau-Pontys und anderer Denker notwendig sind. Der Band stellt die Hauptthemen phänomenologischen Philosophierens dar und erläutert seine aktuelle Relevanz für die Human- und Gesellschaftswissenschaften.
Portrait
Zahavi, Dan
Prof. Dr. Dan Zahavi lehrt an der University of Copenhagen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 121
Erscheinungsdatum 19.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-2935-1
Verlag Utb GmbH
Maße (L/B/H) 18,3/11,6/1,5 cm
Gewicht 132 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 92.915
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Wirklich nur eine Einführung
von Zitronenblau am 14.08.2010

Zahavi stellt auf 100 Seiten die Phänomenologie vor, also eine methodische Strömung der Philosophie. Dabei unterteilt er das Buch in zwei Bereiche: in methodologische Grundthemen und in beispielhafte phänomenologische Analysen. Zum ersten Teil ist vorab zu sagen, dass der Begriff "methodologisch" nur vage eingesetzt wird. Im Vordergrund stehen tatsächlich... Zahavi stellt auf 100 Seiten die Phänomenologie vor, also eine methodische Strömung der Philosophie. Dabei unterteilt er das Buch in zwei Bereiche: in methodologische Grundthemen und in beispielhafte phänomenologische Analysen. Zum ersten Teil ist vorab zu sagen, dass der Begriff "methodologisch" nur vage eingesetzt wird. Im Vordergrund stehen tatsächlich methodische Begriffsexplikationen der Phänomenologie selbst, weniger die Analye (Methodologie) der Phänomenologie vor dem Hintergrund anderer Methoden wie der analytischen Philosophie. Naturgemäß kommt der Begriff Phänomen in den Fokus der Explikationen, die Subjektivität der Ersten-Person-Perspektive, Husslers Epoché und Reduktion, die Intentionalität und also auch Perzeption und die rehabilitierte Lebenswelt. Die wesentlichen Philosophen sind eben Husserl, Heidegger, Sartre und Merleau-Ponty. Der zweite Teile untersucht phänomenologisch bedeutsame Begriffe wie Raum und Leib, Intersubjektivität und die Phänomenologie in der Soziologie bzw. in der Philosophie des Sozialen. Dabei werden auch Luhmann (Systemtheorie) und Habermas (Theorie des kommunikativen Handelns) aus der analytischen Philosophie (eher unfundiert) durchleuchtet im Zuge der Verteidigung der Phänomenologie. Hauptfrage ist, wie bedeutsam ist die Phänomenologie für die epistemische Erschließbarmachung der Welt, ihr methodischer Ansatz des heideggerschen In-der-Welt-seins also? Zahavi macht ihre Schwächen durchaus evident, ihre Unzulänglichkeiten werden gestreift, aber auch ihre Erklärungstauglichkeit zum Beispiel in Bezug auf die Soziologie - leider alles etwas zu knapp, Schütz und Garfinkel werden unzureichend expliziert. Überzeugend ist die phänomenologische Intersubjektivitätsproblematik, "... dass die Objektivität der Welt intersubjektiv konstituiert ist [...], dass sich Gegenstände nicht auf meine bloßen intentionalen Korrelate reduzieren lassen, sobald sie nämlich auch von anderen erfahren werden. Nur wenn ich erfahre, dass andere dieselben Objekte erfahren wie ich selbst, erfahre ich diese Objekte als tatsächlich objektive. [...] Deswegen ist die phänomenologische Analyse der Subjektivität im Grunde auch nicht nur eine Untersuchung des Ich, sondern eine Untersuchung des Wir." Wobei wir hier eben wieder in der Philosophie des Sozialen stecken MÜSSEN. Die Phänomenologie also zu verabschieden, wäre voreilig und durchaus nicht im Sinne epistemischer Untersuchungen!