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Snow Cake

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Der verschlossene Engländer Alex wird in Ontario in einen Autounfall verwickelt, gerade als die Anhalterin Vivienne bei ihm eingestiegen ist. Die junge Frau stirbt noch am Unfallort. Voller Schuldgefühle sucht der 50-jährige Alex Viviennes Mutter auf. Doch Linda ist keine gewöhnliche Mom: Sie ist Autistin und kann ihre Trauer nicht zeigen. Alex beschließt, ein paar Tage bei Linda zu bleiben, bis deren Eltern zur Beerdigung eintreffen. Immer mehr nimmt er an ihrem Leben teil und beginnt zudem eine Affäre mit der schönen Nachbarin Maggie, die alle Gefühle routiniert auf Distanz hält. Doch langsam beginnen sich die Charaktere zu verwandeln, und als der Schnee schmilzt, ist das Leben für keinen der drei mehr so, wie es war.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 22.06.2007
Regisseur Marc Evans
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4006680038315
Genre Drama
Studio Arthaus
Spieldauer 107 Minuten
Bildformat 16:9 (1,85:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1
Verkaufsrang 4.174
Produktionsjahr 2005
Film (DVD)
5,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unbedingt sehenswert“

K. Pickard, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Eine ergreifende Story, fantastische Darsteller, mehr braucht es nicht für wirklich großes Kino. „Snow Cake“ ist ein berührender und einzigartiger Film mit einem wunderbaren Ende. Eine ergreifende Story, fantastische Darsteller, mehr braucht es nicht für wirklich großes Kino. „Snow Cake“ ist ein berührender und einzigartiger Film mit einem wunderbaren Ende.

Kundenbewertungen

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Jedes leben berührt ein anderes
von einer Kundin/einem Kunden aus Rudolstadt am 14.09.2012

Sigourney Weaver wird den meisten eher als die Alien-Jägerin Ripley aus der "Alien-Saga" bekannt sein. Doch hier zeigt sie, dass sie zu weitaus mehr fähig ist und warum sie eine absolut geniale Schauspielerin ist. In "Snow Cake" spielt sie eine Autistin, welche von dem Ex-Häftling Alex (gespielt von Alan... Sigourney Weaver wird den meisten eher als die Alien-Jägerin Ripley aus der "Alien-Saga" bekannt sein. Doch hier zeigt sie, dass sie zu weitaus mehr fähig ist und warum sie eine absolut geniale Schauspielerin ist. In "Snow Cake" spielt sie eine Autistin, welche von dem Ex-Häftling Alex (gespielt von Alan Rickman) mitgeteilt bekommt, dass ihre Tochter durch einen Autounfall ums Leben gekommen ist, bei dem sie in seinem Auto saß. Allerdings verarbeitet Linda ihre Trauer auf eine Art, die andere Menschen nicht verstehen und Alex sieht sich dazu verpflichtet für die kranke Frau dazusein. Ein unglaublich ergreifender Film, welcher auf jeden Fall sehenswert ist.

Zauberhaft. Magisch. Bewegend.
von RichBurton aus Dresden am 03.04.2011

Ein Mann begeht einen Mord, Opfer seiner Tat ist der Mörder seines Sohnes; er wird entlassen, nimmt eine junge Tramperin mit, die Schriftstellerin werden möchte. Sie setzt sich immer zu Menschen, die ihr am einsamsten erscheinen, um ihnen eine Gesellschaft zu sein, um ihre Geschichte zu hören. Auf ihrer... Ein Mann begeht einen Mord, Opfer seiner Tat ist der Mörder seines Sohnes; er wird entlassen, nimmt eine junge Tramperin mit, die Schriftstellerin werden möchte. Sie setzt sich immer zu Menschen, die ihr am einsamsten erscheinen, um ihnen eine Gesellschaft zu sein, um ihre Geschichte zu hören. Auf ihrer Fahrt werden sie von einem Truck gerammt. Das Mädchen stirbt. Beide Männer werden die Mutter des Mädchens besuchen, doch nur einer wird bleiben... Die Mutter ist Autistin, lebt ganz in ihrer eigenen Welt ohne tatsächlichen Zugang für Andere. Eine Glasglocke, die ihr unendlich weit scheint, die nur sie allein bewohnt und deren Regeln nur sie aufstellt. Autisten empfinden nicht für andere, dieses scheinbare Fehlen von Emphatie wirkt zunächst verstörend, dabei ist es für sie kein Fehlen, sondern ein "Garnichtvorhandensein"; daher ohne Gefühle des Verlusts. Begibt man sich erst in diesen Abstraktionsprozess, das die Darstellung des autistischen Lebens eine komplett andere ist, wird auch deren Erleben glaubhafter und verständlicher. Man beginnt einen Menschen zu sehen, der mit sich im Reinen ist, solange nur alles unangestastet bleibt, kein Fremder eindringt. Sie leben in gewisserweise authentischer, da es für sie keine Beobachter gibt, deren Beurteilung ihnen relevant wäre- ihr Leben wirkt daher wahrhaftiger. Ihnen fehlt der gesellschaftliche Filter, der das Leben der meißten Menschen so uniform macht, Autisten sind näher am eigenen Sein. Dieser Film fängt natürlich auch all die Probleme ein, die ein autistisches Leben mit sich bringt. Man erfährt von der Schwierigkeit mit äußerer Interaktion. Aber man fragt sich immer auch, warum laufe ich nicht in Garten und probiere den Geschmack von Schnee? Der Film erzählt sehr ehrlich, humorvoll und liebenswürdig von Menschen.

ein außergewöhnlicher Film
von Mehrkatze am 05.02.2008

Großer Kino ist Evans da gelungen. Er hat das Beste aus den Darstellern heraus geholt. Sigouny Weaver hat auf jeden Fall für ihre herausrangende Darstellung der autistischen Mutter riesen Lob verdient. Die beste Rolle fand ich, hat Alan Rickman gespielt(als der entlassende Häftling).