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Du wolltest es doch

Der Roman zur #Metoo-Debatte

Louise O'Neill

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Beschreibung

Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht. Sie steht gern im Mittelpunkt, die Jungs reißen sich um sie und Emma genießt es. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist auf der Party mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?

»Seid tapfer. O'Neills Roman ist erschreckend, aber auch packend und unverzichtbar wichtig.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-31893-0
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 19/12/3,2 cm
Gewicht 338 g
Originaltitel Asking For It
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Katarina Ganslandt
Verkaufsrang 20789

Buchhändler-Empfehlungen

"Tu einfach, als wäre es nicht passiert"

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die Protagonistin Emma ist nicht sympatisch. Sie weiß, dass sie schön ist, sie bekommt es auch täglich von ihrer Mutter gesagt. Ihr Verhalten ist eingeübt - sie muss freundlich sein, damit sie nicht arrogant wird - ihre Freundschaften sind ein Ranking aus Beliebtheit, Reichtum, schulischem Erfolg und Attraktivität. Getestet wird diese an den Jungs der irischen Kleinstadt, in der alles so bedrückend eng ist, dass nur die Parties am Wochenende Abwechslung bringen.Und bezeugt wird dieses durch ständiges Teilen von Fotos auf Facebook. Emma vergleicht sich ständig mit ihrer "Konkurrenz" und Alkohol, Drogen scheinen so alltäglich wie die kleineren sexuellen Übergriffe der Footballjungs, die Lokalhelden der Stadt sind. Jeder kennt jeden, schon die Eltern gingen früher schon auf die gleiche Schule, und doch leben die Erwachsenen und die jungen Leute in zwei verschiedenen Welten. Ein zu kurzes Kleid, zu viel Alkohol, der Beweis, cooler zu sein, als die anderen führen zur Katastrophe, deren Bilder auf Social Media landen. Die Reaktion, das Verhalten der Menschen in dieser Stadt, der Nachbarn, der Eltern, der Freunde, ders Pfarrers, der Medien DANACH ist das, was Gänsehaut bereitet. Emma ist nicht sympathisch, sie trifft falsche Entscheidungen, ist selbstbezogen, aber nicht kurze Röcke, nicht Alkohol, nicht Flirten sind Schuld an Vergewaltigung, sondern die Vergewaltiger. Aber sie hat nicht "NEIN" gesagt - aber auch nicht "JA"! Ein aufwühlendes, wichtiges Buch, das unter die Haut geht!

Ein Buch, wie ein Schlag ins Gesicht! Und das ist auch gut so...

Julia Schubert, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wow! Was für ein Buch! Emma ist keine klassische Sympathieträgerin (ein brillanter Schachzug der Autorin, wie ich finde) und doch muss man mit ihr fühlen und hat den Drang, sich für sie stark zu machen. Weil alles andere keine Option sein kann. Ein Buch, das wütend macht, das nachhallt und nachdenklich macht. Ein Buch, das verlangt, gelesen zu werden und über dessen Inhalt wir zwingend mehr reden müssen! Emmas Geschichte ist schonungslos, authentisch und spricht offen über Victim-Blaming und Slut-Shaming. Also keine leichte Kost aber definitiv eine klare Leseempfehlung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
90 Bewertungen
Übersicht
47
31
8
3
1

Erschütternd, aber Realität
von Claire Wilkerson aus Neubrandenburg am 16.12.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wirklich sehr wichtiger Roman, der auf das Thema Vergewaltigung eingeht und in dem die hübsche Emma nach einer Party aufwacht und offensichtlich vergewaltigt wurde. Sie erinnert sich zwar nicht, aber die Bilder von ihr und vier anderen Jungs, die sie dank ihres Kleinstadtlebens schon seit Kinderzeit kennt, sind auf Facebook ... Ein wirklich sehr wichtiger Roman, der auf das Thema Vergewaltigung eingeht und in dem die hübsche Emma nach einer Party aufwacht und offensichtlich vergewaltigt wurde. Sie erinnert sich zwar nicht, aber die Bilder von ihr und vier anderen Jungs, die sie dank ihres Kleinstadtlebens schon seit Kinderzeit kennt, sind auf Facebook und von jedem gesehen. Sie kämpft mit den Folgen, Unglauben der anderen Kleinstadtbewohner und Beleidigungen aus dem Internet als der Fall publik wird. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und Emmas Gefühle und Gedanken werden erschreckend gut eingefangen. Es dauert zwar über 100 Seiten, bis es "richtig los geht" und am Anfang ist man mit allen Charakteren und Ereignissen, die einem vor der Vergewaltigung hingeworfen werden, etwas überfordert, aber wenn man erstmal reingelesen hat, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Zwar ist das Verhalten von Emmas Freunden und ihren Eltern an manchen Stellen wirklich unglaublich und man fragt sich, wie man so sein kann, aber es unterstreicht nur, wie "lästig" so eine Vergewaltigung doch ist und dass man als Opfer und mit der Anklage alle belastet

Rezension
von Medeas Memories am 14.10.2020

Es war eins der Buch, die am längsten auf meinem SuB darauf warten mussten gelesen zu werden. Eigentlich wollte ich das Buch direkt nach dem Kauf lesen, aber ich hab mich immer davor gedrückt. Ich hatte Angst davor, was mich erwartet, gleichzeitig war ich auch total neugierig. Und irgendwann hat dann die Neugier gesiegt. Es ist... Es war eins der Buch, die am längsten auf meinem SuB darauf warten mussten gelesen zu werden. Eigentlich wollte ich das Buch direkt nach dem Kauf lesen, aber ich hab mich immer davor gedrückt. Ich hatte Angst davor, was mich erwartet, gleichzeitig war ich auch total neugierig. Und irgendwann hat dann die Neugier gesiegt. Es ist mit total schwer gefallen in die Geschichte rein zu kommen. Man bekommt so viele verschiedene Figuren auf einmal vorgestellt, dass man einfach nur verwirrt ist. Das zieht sich durch das ganze Buch. Ich habe noch nie ein Buch gelesen mit so einem anstrengenden Schreibstil. Zudem dauert es fast 150 Seiten bis es "spannend" ist. Also bis die Tat begangen wurde. Bei den meisten Charakteren sitzt man wirklich mit offnem Mund da und fragt sich wieso und warum man so handel kann. Zum Beispiel ihre Eltern. Die waren mir ab den ersten Seiten schon unysmpathisch, aber je mehr ich von der Geschichte gelesen habe, desto schlimmer wurden sie. Öfter mal hätte ich das Buch am liebsten gegen die Wand geschmissen oder die Leute darin angschrien, dass sie endlich mal ihre Augen öffenen sollen. Emma konnte ich am Anfang auch nicht leiden, aber sie ist ein starkes Mädchen. Das alles zu überleben mit solchen hinterlistigen Freunden und selbstsüchtigen Eltern ist hart. Einzig ihr Bruder, ihre eine Lehrerin und ihr Freund Conor sind vernünftig und erwachsen genug um zu begreifen was da vor sich geht. Und sie alle halten und glauben an Emma. Solche Menschen sind unheimlich wichtig. Zudem wurden die Folgen schlecht aufgezeigt und ausgearbeitet. Vor allem die ersten paar Tage waren unglaubwürdig, aber zum Ende hin wurde es sehr realistisch. Das Ende war offen und hatte überhaupt keinen Abschluss. Als hätte man mitten im Geschehen aufgehört. Aber ehrlich gesagt wüsste ich auch nicht, wann und was für einen besseren Schluss man bei solchen Themen schreiben soll. Schließlich trägt man das ein ganzes Leben mit sich rum.

von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2020
Bewertet: anderes Format

Nach einer Party erwacht Emma vor ihrem Haus. Sie hat keine Erinnerungen an die Nacht, doch alle in der Schule wissen Bescheid! Stimmt es was sie sagen? Wollte Emma das alles wirklich? Ist sie selbst Schuld? Eine erschreckende, aufwühlende Story passend zur #Metoo-Debatte!


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