Tess of the d'Urbervilles (Barnes & Noble Classics Series)

(1)

Weitere Formate

eBook

In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 506
Erscheinungsdatum 01.05.2005
Sprache Englisch
ISBN 978-1-59308-228-4
Reihe Barnes & Noble Classics
Verlag Barnes & Noble
Maße (L/B/H) 20,4/14,7/3,7 cm
Gewicht 435 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig in 1 - 2 Wochen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Tess of the d'Urbervilles (Barnes & Noble Classics Series)

Tess of the d'Urbervilles (Barnes & Noble Classics Series)

von Thomas Hardy
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=
Wuthering Heights

Wuthering Heights

von Emily Bronte
Buch (Taschenbuch)
5,99
+
=

für

15,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
1
0
0
0

Dramatisches Frauenschicksal im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 27.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd"... Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle Titelheldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd" nach einigen Verwirrungen und Umwegen doch noch zu Schäfer Gabriel Oaks findet, ist Tess of the D'Urbervilles ein weniger glückliches Schicksal beschieden: Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen mit einem trunksüchtigen Vater, wird Tess zu vermeintlichen Verwandten geschickt, um dort zu arbeiten und die Familie finanziell zu unterstützen. Nachdem der junge, nichtsnutzige Sohn der Familie sie vergewaltigt hat, kehrt Tess zu ihrer Familie zurück, gebärt auch noch einen Sohn, der aber kurz nach der Geburt stirbt, auf Grund der vorherrschenden Moralvorstellungen aber nicht einmal auf dem kirchlichen Friedhof bestattet werden darf. Tess' Schicksal scheint sich zu wenden, als der Pfarrerssohn Angel sich für sie interessiert, beide sich verlieben und heiraten. Ermutigt durch seine Beichte über ein früheres Verhältnis beichtet Tess ihm in der Hochzeitsnacht die Vergewaltigung und den daraus geborenen Sohn. Doch statt mit der erhofften Vergebung reagiert der frisch angetraute Ehemann mit Unverständnis und Vorurteilen und verlässt Tess. Wieder allein gelassen, muss Tess sich erneut auf Arbeitssuche begeben, um dabei als Frau wieder ausgebeutet und misshandelt zu werden. Als auch noch ihr Vater stirbt, werden Tess und ihre Familie von den "gottesfürchtigen", rechtschaffenen Dorfbewohnern vertrieben. Um Mutter und Geschwister zu retten, muss sich Tess ausgerechnet wieder mit ihrem Vergewaltiger einlassen, den sie aus tiefstem Herzen hasst und verabscheut. Die Situation eskaliert, als ihr Ehemann entgegen aller Erwartung zurückkehrt und Tess dadurch zu einer Verzweiflungstat getrieben wird, die ihr Schicksal endgültig besiegelt. Hardy prangert mit diesem Werk die vorherrschenden, frauenfeindlichen bis -verachtenden Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Traditionen an, die eine Frau im 19. Jahrhundert als rechtlos und minderwertig und damit für jedermann als ausbeutungsbereit erscheinen lassen. Unterlegt mit originalgetreuen Schilderungen des Landlebens und der Landschaft gehört sein Werk sicher weiter zur Weltliteratur - ob es mit seinen geschilderten, mittlerweile doch sehr antiquierten, wenn auch eindrücklich dramatisch präsentierten Moralvorstellungen heute noch Leser ansprechen mag, muss jeder Leser selbst entscheiden.