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Washington Black

. Ungekürzt.

Die Flucht ist nur der Anfang

Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

Eine Geschichte von Selbstfindung und Verrat, von Liebe und Erlösung. Und eine Geschichte über die Frage: Was bedeutet Freiheit?

Portrait

Esi Edugyan lebt im kanadischen Victoria. Washington Black, Lieblingslektüre von Barack Obama, ist ihr dritter Roman und war 2018 eines der erfolgreichsten Bücher weltweit. Nominiert für den Booker Prize, die Carnegie Medal, den Pen
-Preis und viele mehr. Ausgezeichnet mit dem Giller-Preis, dem wichtigsten kanadischen Literaturpreis.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD-ROM
Sprecher Torben Liebrecht
Anzahl 2
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 29.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783785781814
Verlag Lübbe Audio
Auflage 1. Auflage 2019
Spieldauer 751 Minuten
Verkaufsrang 3531
Hörbuch (CD-ROM)
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14,69
bisher 19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Johanna Kasischke, Thalia-Buchhandlung Köln

„Underground Railroad“ trifft auf „Die Vermessung der Welt“. Ein grandioser historischer Roman, der mit Sprache und seinen differenzierten Charakteren besticht.

Mensch in unmenschlicher Umgebung

Ines Schwabe, Thalia-Buchhandlung Jena

Mord als Akt der Menschlichkeit! Washington ist der Sohn afrikanischer Sklaven. Er entkommt, nur um direkt ins nächste Elend zu stürzen. Dabei verschlägt es ihn nach Europa. Schreckliche Ereignisse reihen sich aneinander, dennoch wenn mann so sagen darf- ein Buch das unbedingt zu Ende gelesen werden muss. Denn Wash wächst einem ans Herz. Er lässt einen nicht mehr los und die Frage, was aus ihm wird, ist überwältgend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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16
7
3
0

Nicht "nur" eine Sklavengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 04.04.2020
Bewertet: gebundene Ausgabe

Mich hat dieses Buch absolut überzeugt. Die Mischung ist einfach toll. Es ist nicht bloß eine weitere Geschichte vor dem Hintergrund der Sklaverei, sondern vor allem ein Abenteuerroman, der einen langen und schweren Weg beschreibt. Washington Black, der zunächst als Sklave geboren und gehalten wird, gelingt mit Hilfe des Bruders... Mich hat dieses Buch absolut überzeugt. Die Mischung ist einfach toll. Es ist nicht bloß eine weitere Geschichte vor dem Hintergrund der Sklaverei, sondern vor allem ein Abenteuerroman, der einen langen und schweren Weg beschreibt. Washington Black, der zunächst als Sklave geboren und gehalten wird, gelingt mit Hilfe des Bruders des Plantagenbesitzers die Flucht. Dies jedoch ist nur der erste Schritt auf einem langen Weg in die sogenannte Freiheit. Esi Edugyan gelingt es in diesem Buch eindrucksvoll zu beschreiben wie hart der Weg in die Freiheit ist, wenn man nie gelernt hat frei zu handeln und frei denken zu dürfen. Sie zeigt, dass nicht die Flucht an sich ausreichend ist. Erst die Auseinandersetzung mit und die Aufarbeitung der Vergangenheit lassen Washington am Ende wirklich frei sein. Der oft kritisierte Bruch in der Handlung scheint mir doch sehr sinnvoll, denn nur so kann der Aufarbeitungsprozess beginnen. Gäbe es diesen Bruch nicht, wäre Washington zwar körperlich frei gewesen, seelisch jedoch immer ein Sklave geblieben. Das eher offene Ende, lässt den Leser ein wenig fragend zurück, beschreibt allerdings sehr gut, dass Washingtons weiterer Lebensweg auch noch voller fragen ist. Ich kann diese Buch einfach nur von ganzem Herzen weiter empfehlen! Unbedingt lesen!!!

Wahrer Rohdiamant
von Lesendes Federvieh aus München am 26.01.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Barbados, 1830: George Washington Black ist ein schwarzer Sklavenjunge, der unter unmenschlichen Bedingungen auf einer Zuckerrohrplantage schuftet. Durch einen glücklichen Zufall wird er zum Leibdiener Christopher Wildes, der seinem Bruder, dem brutalen Plantagenbesitzer, nicht unähnlicher sein könnte. Er ist in erster Linie Nat... Barbados, 1830: George Washington Black ist ein schwarzer Sklavenjunge, der unter unmenschlichen Bedingungen auf einer Zuckerrohrplantage schuftet. Durch einen glücklichen Zufall wird er zum Leibdiener Christopher Wildes, der seinem Bruder, dem brutalen Plantagenbesitzer, nicht unähnlicher sein könnte. Er ist in erster Linie Naturwissenschaftler, sieht sich selbst als Erfinder sowie Entdecker und ist ein Gegner der Sklaverei. Der kluge Washington geht Christopher bei seinen Studien zur Hand und entdeckt dabei seine Leidenschaft für die Malerei. Als das ungleiche Paar gemeinsam mit einem selbstgebauten Luftschiff von der Plantage flieht, beginnt eine abenteuerliche Reise, die die beiden um die halbe Welt führen wird. "Washington Black" habe ich tatsächlich schon vor einiger Zeit ausgelesen, doch dieser große Roman von Selbstfindung, Sklaverei, Freundschaft, Verrat und so vielem mehr ist etwas ganz Besonderes. So besonders, dass ich meine Gedanken erst einmal sortieren musste, um sie halbwegs verständlich darzustellen. Es gibt ein paar geschichtsträchtige Themen, die in meinen Augen Minenfeldern gleichen. Neben dem Nationalsozialismus gehört auch die Sklaverei dazu. Manchmal fällt es schwer die Balance zwischen klaren Fakten, gängigen Vorurteilen und schriftstellerischer Freiheit zu halten, ohne dabei vorschnell zu verallgemeinern oder dem Leser die eigene Meinung aufdrücken zu wollen. Esi Edugyan jedoch konnte meine anfängliche Skepsis in Windeseile zerstreuen. Denn es ist ihr gelungen das ernste Thema der Sklaverei in eindringlichen Szenen sprachlich wie inhaltlich klischeebefreit und lebensecht zu schildern. Selbst wenn man wollte, kann man den Blick nicht von den Gräueltaten wie dem Aufspießen eines abgetrennten Kopfes abwenden. Es ist eine kritische Abrechnung mit einem düsteren Kapitel in der amerikanischen Geschichte – ohne erhobenen Zeigefinger aber mit viel Emotion. Jene Abenteuerreise von Wash und Titch samt ihrer Forschungen und dem Ausbruch aus gängigen Konventionen erinnert an Jules Verne und ist in den Eigenheiten der Charaktere doch so einzigartig. Dreh- und Angelpunkt der Erzählung ist die faszinierende Beziehung von Christopher und Washington, die man wohl am ehesten als steten Wandel zwischen gegenseitiger Abhängigkeit, Zuneigung und Freundschaft beschreiben kann. Womöglich könnte man seitenweise Analysen ihres speziellen Verhältnisses anhand zahlreicher verschiedener Aspekte durchführen und doch würde man sich zwangsläufig in einem Punkt treffen: der Frage nach der Bedeutung von Freiheit. Dieses Motiv findet sich im Kleinen wie im Großen, in der Sklaverei wie in der Haltung von Meerestieren in Aquarien. Wenngleich die Geschichte nicht perfekt, nicht rund ist, macht sie gerade jene Unvollkommenheit zu der ausdrucksstarken Erzählung, die in Erinnerung bleibt. Die Protagonisten machen Fehler, handeln scheinbar irrational und lassen zum Ende hin einige Fragen offen, doch genau diese fehlende Perfektion verleiht der Geschichte den Charakter eines Rohdiamanten und sorgt dafür, dass man sich gedanklich noch über die letzten Worte hinaus damit beschäftigt. Unter dem hübschen Einband von "Washington Black" verbirgt sich ein wahrer Rohdiamant einer eindringlichen Erzählung, die vor dem Hintergrund der Sklaverei und einem höchstspannenden Abhängigkeitsverhältnis der Protagonisten Selbstfindung, Verrat, Freundschaft und die Bedeutung von Freiheit thematisiert.

Weg aus der Sklaverei
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 03.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaver... Klappentext Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler - und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird. Meinung Bücher über die Sklaverei gibt es viele, alle hinterlassen einen bleibenden Eindruck und das Gefühl Gott sei Dank es ist vorbei. In diesem Buch kommt noch etwas mehr hinzu. Die Frage was macht die Sklaverei aus den Menschen die nicht Opfer sind, sondern Täter, Zuschauer, Nutznießer und Gegner sind. Diese Empfindungen beschreibt die Autorin sehr feinfühlig und treffend. Etwas was es schon immer gab, kann nicht verkehrt sein oder Änderungen dauern bis sie in den Köpfen der Menschen angekommen sind. Gleichzeitig beschreibt sie den Weg des jungen Sklaven Wash aus der Sklaverei in die Freiheit. Wie das Wissen ich bin ein Mensch. mit einer anderen Hautfarbe und ihn zu einer ungewöhnlichen Persönlichkeit macht. Die Menschen die ihn auf diesem Weg treffen bleiben hinter dieser ungewöhnlichen Figur zurück