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Mohnschwestern

Roman

Ilona Einwohlt

(24)
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Beschreibung

Im Sommer 1943 verliebt sich die zwanzigjährige Lotte zum ersten Mal - in den rätselhaften Wilhelm. Warum bloß will er ihre Liebe geheimhalten? Nur im Verborgenen treffen die beiden sich, meist in einem abgelegenen Kellerraum. Er scheint im Widerstand zu sein, aber trägt häufig Uniform.
Bei einer ihrer nächtlichen Verabredungen beginnt plötzlich ein Bombenangriff, weit schlimmer, als die Stadt ihn je erlebt hat. Während ihrer dramatischen Flucht verliert Lotte Wilhelm aus den Augen und überlebt die Brandnacht nur knapp, weil sie sich in einen Brunnen retten kann. Das Einzige, was ihr bleibt, ist das kleine Bild von Mohnblumen, das Wilhelm ihr geschenkt hat. Wird sie ihn je wiedersehen?
Im Jahr 2018 entdeckt Hazel bei der älteren Frau Mathilda ein Bild, das sie magisch fesselt. Welche Bedeutung haben die Blumen darauf, die sie so in ihren Bann ziehen, und wie kommt es, dass Mathilda so viel über Hazels Leben zu wissen scheint?

Ilona Einwohlt, 1968 in Pinneberg geboren, wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden. Doch dann las sie in der Chemievorlesung »Das andere Geschlecht« von Simone de Beauvoir und widmete sich fortan der Literatur. Längst ist aus der Germanistik- und Hispanistikstudentin eine erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin geworden, die sich gerne Themen mitten aus dem Leben widmet. Ilona Einwohlt lebt mit ihrer Familie in Darmstadt. »Mohnschwestern« ist ihr Belletristikdebüt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 05.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-400-3
Verlag HarperCollins
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/3,5 cm
Gewicht 471 g
Verkaufsrang 58748

Buchhändler-Empfehlungen

Dramatische und fesselnde Geschichte

Annett Sternberg, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Das Buch „Mohnschwestern“ spielt in Darmstadt mitten im 2.Weltkrieg. Das Leben ist von ist von der NS-Diktatur bestimmt. Jüdische Freunde und Bekannte verschwinden plötzlich und werden deportier[t, aber die junge Lotte kann sich damit nicht abfinden. Im Jahr 1943 landet der Fallschirmjäger Wilhelm in ihrem Garten und sie verliebt sich in ihn. Diese Liebe steht unter keinem guten Stern. Wilhelm will ihre Liebe geheimhalten und er verheimlicht Lotte etwas. Dieses Geschichte von Lotte ist fesselnd und hat mich sehr berührt. Ilona Einwohlt hat einen sehr schönen Schreibstil, die Charaktere sind gut in Szene gesetzt und die geschichtlichen Hintergründe prima recherchiert. Die Schilderungen zur Brandnacht am 11. September 1945 waren für mich recht beängstigend und werde lange in meiner Erinnerung bleiben. Es gibt noch einen 2. Handlungsstrang, der aber nicht sehr dominant ist. Diesen empfand ich leider als weniger spannend. Am Ende werden die Fäden allerdings zusammengeführt und die Geschichte um Hazel ergibt einen Sinn. „Mohnschwestern“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen der Gräueltaten des Nationalsozialismus.

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Sommer 1943 : Lotte und Wilhelm werden ein Liebespaar. Da Wilhelm ein Geheimnis hütet, können sie sich nicht zu ihrer Liebe bekennen. Und dann schlägt das Schicksal auch noch in Form einer Bombennacht zu ... Wunderschöner Roman zum abtauchen und die Zeit vergessen!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Erste Liebe, Krieg und Widerstand
von bookslove1511 am 03.07.2020

Sommer 1943: Lotte sitzt auf ihrem Lieblingsbaum und träumt von einer besseren Welt als ein Soldat aus heiterem Himmel mitten in ihrem Bohnenbeet gesegelt, sich eilig seinem Fallschirm entledigt und mit einem Lächeln im Gesicht verschwindet. Da ahnt 20-jährige Lehramtsstudentin noch nicht, dass dieser rätselhafter Mann eines Tag... Sommer 1943: Lotte sitzt auf ihrem Lieblingsbaum und träumt von einer besseren Welt als ein Soldat aus heiterem Himmel mitten in ihrem Bohnenbeet gesegelt, sich eilig seinem Fallschirm entledigt und mit einem Lächeln im Gesicht verschwindet. Da ahnt 20-jährige Lehramtsstudentin noch nicht, dass dieser rätselhafter Mann eines Tages ihre Leben verändern wird. 2018: Hazel trauert seit Jahren hinter ihre erster, größter Liebe Henry her bis sie eines Tages Theo kennenlernt und beim ihm ihr Halt findet. Doch ihr Herz ist in einer anderen Meinung. Ilona Einholt hat mit „Mohnschwester“ ein wunderbares Buch über den Zweiten Weltkrieg und über den Nationalsozialismus erschaffen, welches mir richtig gut gefallen hat. Lottes Kriegserlebnisse und wie sie rührend um ihre Familie und Freunde gekümmert hat, hat mich tief berührt. Sie ist eine sehr starke, mutige, liebevolle junge Frau, die ich schon ersten Seiten an in mein Herz fest eingeschlossen hab. Trotzt die schrecklichen Ereignisse, habe ich Lottes Liebe und ihr Hoffnung gespürt, hab mit ihr geliebt, gelacht, geweint und gelitten... Aber nicht nur Lotte, sondern sind die gesamten Charaktere aus der Vergangenheit liebevoll, vor allem sehr authentisch und ganze Geschehen regelrecht realistisch. Dank der flüssige und berührende Erzählstil der Autorin, konnte ich schnell in die Geschichte eintauchen. Ein Stern Abzug weil, wo mir die Geschichte aus der Vergangenheit so gut gefallen hat, waren die Kapitel aus der Gegenwart überhaupt nicht meins. Ich habe bis zum Ende nicht mal verstanden, wozu die Hazels Handlungsstrang diente. Die Kapitel unterbrechen abrupt die Grundstory und damit haben die mein Lesefluss gebremst, sodass ich die Hazels Geschichte nur halbherzig gelesen hab. Sie ist total kühl, befindet sich seit Jahren im Liebeskoma, was ich nicht nachvollziehen konnte, und ihre Story passt es von vorne bis nach hinten nicht mit Lottes Geschichte. Meine Meinung nach sollte die Autorin die Kapitel entweder komplett weglassen oder anders umsetzen müssen. Der Klappentext lässt zwar wegen der Mohnblumengemälde eine Verbindung zwischen die Frauen vermuten, aber hier geht es nicht um einem Gemälde. Ich finde der Titel und der Klappentext lenken die Leser in eine falsche Richtung! Ich habe persönlich Grund der Klappentext mehr zusammenhänge zwischen den beiden Frauen, wo auch der Gemälde große Rolle spielt, erwartet. Ist aber nicht der Fall. Trotzt die kleine Schwachstelle, eine berührende, bewegende Historisches Roman, die ich gerne weiterempfehlen kann.

Immer wenn du denkst an mich...
von katikatharinenhof am 15.06.2020

Lotte ist eigentlich einem anderen versprochen, als aus heiterem Himmel sie die Liebe trifft. Wilhelm segelt nämlich mit einem Fallschirm mitten im Kriegssommer 1943 vom Himmel in den Garten von Lotte und damit direkt in ihr herz. Nur heimlich können sie sich treffen, denn Wilhelm ist aktiv als Widerständler tätig. Bei einem näc... Lotte ist eigentlich einem anderen versprochen, als aus heiterem Himmel sie die Liebe trifft. Wilhelm segelt nämlich mit einem Fallschirm mitten im Kriegssommer 1943 vom Himmel in den Garten von Lotte und damit direkt in ihr herz. Nur heimlich können sie sich treffen, denn Wilhelm ist aktiv als Widerständler tätig. Bei einem nächtlichen Bombenangriff verlieren sie sich aus den Augen. Einzig ein Bild mit Mohnblumen hält die Erinnerung an Lottes große Liebe aufrecht.. "Mohnschwestern" bringt mit aller Deutlichkeit und einer ungeahnten Intensität den Kriegsalltag und die Schrecken der Nazi-Herrschaft dem Leser nah. So ausführlich und lebensnah habe ich selten einen Einblick in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte erlebt. Die Autorin reaktiviert mit ihren Bildern die Kriegstage in der Zeit von 1943/1944 und man lebt, liebt und leidet mit Lotte mit. Mit Wilhelm tritt plötzlich wieder die Lebensfreude in ihren grauen Alltag, der Swing lässt unweigerlich die Füße beim Lesen mitwippen. Man spürt richtig, wie die junge Frau aufblüht und strahlt. Ihre Liebesgeschichte geht zu Herzen und man hofft bis zum Schluss, dass alles gut ausgeht. Denunziation, Misstrauen und Fahnentreue stehen hier im heftigen Gegensatz zu dieser einfühlsam erzählten Romanze, die einiges an Hürden überstehen muss. Die Figuren und ihre Geschichte können mich an die Seiten fesseln und ich verfolge mit wachsender Neugier die einzelnen Kapitel. Doch kann kommt immer wieder die kalte Ernüchterung, wenn der Sprung in die Gegenwart passiert - die Erzählung um Hazel wirkt leicht verworren, zu konstruiert und weiß mich nicht zu begeistern. Ich kann keine Verbindung zu ihr herstellen, sodass sie mir über den gesamten Verlauf des Romans fremd bleibt. Das Mohnblumenbild, das Hazel so fasziniert, spielt eher eine untergeordnete Rolle und der Bezug zum Erzählstrang aus der Vergangenheit wird erst durch die letzten Sätze hergestellt. Ich empfinde diese Episoden als störend, weil sie den Lesefluss derart abrupt unterbrechen, dass die ganze Geschichte um Lotte, Wilhelm und ihre Freunde komplett aus dem Kontext gerissen wird. Der Titel heißt zwar "Mohnschwestern", aber eine geschwisterliche Verbundenheit kann ich hier leider nicht finden. Ebenso wenig wie die tiefere Bedeutung des Bildes - es wird leider nur am Rande erwähnt und fristet eher ein Dasein im Nebel. Schade eigentlich, denn ich hätte mir so viel mehr erhofft.

Tolles Cover. Geschichte weckt zwiespältige Gefühle.
von Sabrina Schneider am 10.06.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Zu diesem Buch habe ich gegriffen da mich das Cover und der Klappentext angesprochen hat, auch das Thema hat mich interessiert. Nach dem Lesen habe ich gemischte Gefühle denn die Geschichte hat mir gut gefallen aber es war alles ein bisschen verwirrend am Anfang obwohl der Schreibstil gut verständlich und leicht zu lesen ist. ... Zu diesem Buch habe ich gegriffen da mich das Cover und der Klappentext angesprochen hat, auch das Thema hat mich interessiert. Nach dem Lesen habe ich gemischte Gefühle denn die Geschichte hat mir gut gefallen aber es war alles ein bisschen verwirrend am Anfang obwohl der Schreibstil gut verständlich und leicht zu lesen ist. Die 2 verschiedenen Erzählstränge einmal Lotte in der Zeit des 2. Weltkriegs und zum anderen Hazels in der Gegenwart, wobei wir da auch ein paar Sprünge drin haben wo die Jahreszahlen am Anfang des Kapitels stehen. Die Zeitsprünge von Lotte am Anfang des Buches erschlossen sich mir nicht da der Zusammenhang erst zum Ende hin erklärt wird. Aber Lottes Handlung zieht sich die meiste Zeit durchs Buch und es ist spannend sie, ihre Familie, Freunde und Bekannten im Wandel des Plots kennenzulernen. Das gefiel mir sehr gut und ich habe mitgefiebert. Gewisse Dramatik gibt es auch ohne dabei zu reißerisch zu werden. Dafür schafft es Hazels Schicksal in der Gegenwart mich nicht zu überzeugen denn sie bleibt farblos , irgendwie nervig und ihr Agieren ist für mich langweilig daher bleibt sie mir fremd und schafft es nicht in mein Herz. Die Auflösung der beiden Erzählstränge konnte in mir nochmal die Spannung wecken, wurde der gesamten Geschichte aber trotzdem nicht gerecht. Der Titel erklärt sich dann im Buch ist für mich aber trotzdem irgendwie nicht passend gewählt. Das Nachwort erklärt die Intension der Autorin für das Geschriebene und wirft so noch ein anderes Licht auf die Handlung. Also ich möchte sie unbedingt bitten sich selbst eine Meinung zu bilden denn dies ist nur meine Sicht auf diese Geschichte. Von mir gibt es 3 Sterne für Mohnschwestern das im HarperCollins Verlag erschienen ist und es hat bei mir auf dem Reader 272 Ebookseiten.


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