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Totenland

Ein Jens-Druwe-Roman

Inspektor Jens Druwe Band 1

Michael Jensen

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Beschreibung

Von Opfern und Tätern.

Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.

Ein Mordfall vor einer ungewöhnlichen historischen Kulisse – und ein Ermittler, der dem Grauen des Krieges eines entgegenhält: die Liebe zur Wahrheit.

Produktdetails

Verkaufsrang 8723
Medium CD
Sprecher Rolf Berg
Spieldauer 749 Minuten
Erscheinungsdatum 18.02.2020
Verlag Aufbau audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783961052059

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Portrait

Michael Jensen

Michael Jensen wurde 1961 in Aars/Dänemark geboren. Schon als kleiner Junge angelte er in den himmerländischen Forellengewässern und Barschseen. Als 29-Jähriger machte er sein Hobby zum Beruf und eröffnete ein Anglergeschäft. Heute arbeitet Michael Jensen als Autor, Fotograf und Zeichner für eine ganze Reihe von skandinavischen Zeitschriften.

Artikelbild Totenland von Michael Jensen

Buchhändler-Empfehlungen

Ein neuer Ermittler

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Norddeutschland in den letzten Apriltagen 1945. Es herrscht das absolute Chaos. KZ-Häftlinge werden durch lange Fußmärsche verlegt, Nazis suchen ihr Heil in der Flucht und die Mehrheit der Bevölkerung hofft nur noch, dass der Wahnsinn endlich ein Ende nimmt. In diesen letzten Kriegstagen geschieht ein Mord an einer Nazi-Größe und ein Ermittler tritt auf den Plan, der seine Ecken und Kanten hat und sich nicht abbringen lässt unbequeme Fragen zu stellen. Spannend zu lesen und die geschilderten Zeiten und Umstände hallen noch lange nach.

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ein Krimi, der in den letzten Kriegstagen im April 1945 spielt. Die Briten " stehen vor der Tür " die aufgescheuchten Nazigrößen möchten über die Rattenlinien verschwinden. In diesem aufgeheiztem Umfeld geschieht ein Mord an einem Parteifunktionär .. Gute Idee, spannend gemacht

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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2
0
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Tolle Ermittlerfigur verschenkt
von einer Kundin/einem Kunden aus Issum am 23.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Buchmeinung zu Michael Jensen – Totenland „Totenland“ ist ein Kriminalroman von Michael Jensen, der 2019 bei Aufbau Digital erschienen ist. Dies ist der Auftaktband der Reihe um Jens Druwe. Zum Autor: Michael Jensen wurde 1966 im Norden Schleswig-Holsteins geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und Flensburg. Im H... Buchmeinung zu Michael Jensen – Totenland „Totenland“ ist ein Kriminalroman von Michael Jensen, der 2019 bei Aufbau Digital erschienen ist. Dies ist der Auftaktband der Reihe um Jens Druwe. Zum Autor: Michael Jensen wurde 1966 im Norden Schleswig-Holsteins geboren. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und Flensburg. Im Hauptberuf ist er als Arzt und Therapeut tätig. Seine beruflichen Erfahrungen hat er in zwei Sachbüchern zusammengetragen. Dabei interessieren ihn besonders die seelischen Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs, vor allem bei den Nachkommen von Opfern und Tätern. »Totenland« ist sein erster Kriminalroman. Für sein literarisches Schreiben hat er ein Pseudonym gewählt. Klappentext: Von Opfern und Tätern. Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich zwiegespalten zurück gelassen. Die Ermittlerfigur Jens Druwe ist ein Volltreffer mit Ecken und Kanten, der ein ordentliches Päckchen aus seiner Vergangenheit zu stemmen hat. Die Thematik mit dem Mord an einem Parteibonzen birgt Zündstoff, aber die Umsetzung dieser Geschichte hat mich enttäuscht. Mehrmals war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, weil mir der Inhalt zu platt war. Die Parteischergen sind so negativ dargestellt, dass darunter die Glaubwürdigkeit leidet. Vielleicht war es ja tatsächlich so, wie es der Autor beschreibt, aber für den Spannungsbogen eines Kriminalromans ist es pures Gift gewesen. Als der Autor sich zum Ende hin auf den reinen Kriminalroman beschränkt, wird es richtig gut. . Fazit: Tolle Ermittlerfigur, authentische Figuren, aber hoffnungslos überzeichnete Bösewichte und das Gefühl, belehrt werden zu sollen. Es ist ein wiederholter Sprung zwischen Spitzenwerk und grausigem Etwas. So kommt es zu einer Bewertung von drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

lesbar, aber streckenweise langatmig
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 27.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gerhard Lessing, stellvertretender NSDAP-Kreisleiter wird brutal ermordet auf einem Acker in Schleswig-Holstein gefunden. Alles deutet auf den geflüchteten KZ-Häftling Ludwig Steinfeld hin. Einzig Jens Druwe glaubt nicht daran, will den Fall näher untersuchen, Spuren sichern und im Fall weiter ermitteln. Doch leider ist er nicht... Gerhard Lessing, stellvertretender NSDAP-Kreisleiter wird brutal ermordet auf einem Acker in Schleswig-Holstein gefunden. Alles deutet auf den geflüchteten KZ-Häftling Ludwig Steinfeld hin. Einzig Jens Druwe glaubt nicht daran, will den Fall näher untersuchen, Spuren sichern und im Fall weiter ermitteln. Doch leider ist er nicht zuständig. Kann ihn das abhalten?....Natürlich nicht! Der Einstieg in den Krimi ist mir etwas schwergefallen. Da wird erst die Flucht des KZ-Häftlings geschildert, dann der Leichenfund und schließlich noch die Schilderungen der letzten wahnwitzigen Handlungen der Nazi-Größen. Da habe ich mich immer gefragt, wie soll dieses Globale mit dem Mord zusammenhängen. Das klärt sich aber auf, hier muss der Leser Geduld aufbringen. Spitzfindig und mit viel Redegewandtheit sowie Schmeicheleien an den richtigen Stellen gelingt es Druwe immer wieder seine Fragen zielsicherer zu platzieren, überzeugte Kriminalbeamte zu beeinflussen und so an neue Erkenntnisse heranzukommen und die richtigen Leute für seine Zwecke zu nutzen, um nicht zu sagen: zu manipulieren. Diese Hauptfigur ist dem Autor wunderbar gelungen. Wider allen Umständen und angesichts dem Verfall des 3. Reiches, schließlich sind es die letzten Kriegstage und alle Nazi-Funktionäre haben nur noch ein Ziel: möglichst viel vor den Siegermächten in die eigene Zukunft zu retten, sich eine weiße Weste zu verschaffen und wenn das nicht geht, möglich unauffällig unterzutauchen. Leider ist bereits sehr früh bekannt, wer hinter dem Mord an Gerhard Lessing steckt, so dass bei mir dann auch der Großteil der Spannung wegfiel. Schade! Im Weiteren geht es dann „nur“ noch darum ob und wie Druwe den Mörder doch noch zur Rechenschaft ziehen kann. Auf dem Weg dahin beweist Druwe mehrmals, dass er bereit ist gegen „noch“ geltendes Recht zu handeln, lieber konsequent seinem Gewissen folgt. Wobei er dabei auch nicht eben uneigennützig ist. Er versucht Schuld, die er auf sich geladen hat und die ihm noch immer Alpträume bereiten, zu sühnen. Das macht ihn in meinen Augen menschlich, sympathisch, vielleicht auch >ungewollt< zum Helden. Leider sind hier auch viele Ausführungen sehr langatmig, so dass ich insgesamt betrachtet auch nur 3,5 Lese-Sterne vergebe.

Lesenswert
von leseratte1310 am 03.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ende April 1945: Kurz vor Ende des Krieges wird Jens Druwe, der im Krieg schwer verletzt wurde und daher nicht mehr kriegstauglich ist, als Polizist nach Schleswig-Holstein abkommandiert. Dann wird ein NSDAP-Funktionär ermordet und seine Vorgesetzten haben schnell einen Täter zur Hand. Ob Schuldig oder nicht, das interessiert si... Ende April 1945: Kurz vor Ende des Krieges wird Jens Druwe, der im Krieg schwer verletzt wurde und daher nicht mehr kriegstauglich ist, als Polizist nach Schleswig-Holstein abkommandiert. Dann wird ein NSDAP-Funktionär ermordet und seine Vorgesetzten haben schnell einen Täter zur Hand. Ob Schuldig oder nicht, das interessiert sie nicht. Doch Druwe glaubt nicht an die Schuld des verdächtigten Ludwig Steinfeld. Er will den wahren Täter finden und zur Rechenschaft ziehen. Unterstützt wird er bei den Ermittlungen von der Schwester Seinfelds. Es ist ein interessanter und spannender Krimi, der in einer furchtbaren Zeit spielt. Obwohl die Alliierten immer näher rücken und das Kriegsende vorauszusehen ist, haben die Nazis alles noch in der Hand. Sie bestimmen immer noch und sie entscheiden, wer als Täter in Frage kommt. Der aus dem Konzentrationslagers Fuhlsbüttel entflohene Häftling ist für sie der perfekte Schuldige. Druwe bekommt es mit überzeugten Nazis zu tun, mit Menschen, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehen und auch solchen, die anderen helfen in schrecklichen Zeiten. Er ist ein desillusionierter Mensch, der schon einiges hinter sich hat. Jens Druwe ist nie in die Partei eingetreten und es belastet ihn, dass er sich nicht energisch gegen das Regime gestellt hat. Daher war er einigen schon länger ein Dorn im Auge und nun stößt er mit seiner Meinung auf Widerstände. Doch dem ehemaligen Kriminalbeamten ist die Wahrheitsfindung immer noch wichtig. Es ist eine sehr authentisch beschriebene Geschichte, bei der der Kriminalfall neben dem Zeitgeschehen fast schon eine Nebenrolle spielt. Ein lesenswerter und spannender Krimi, der einen nicht so schnell loslässt.


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