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Dem Wahnsinn entkommen

Ein Stalking Roman

Ralf Scharrer

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Beschreibung

«Tropfendes Regenwasser. Raschelnde Blätter. Ein jagender Marder, der auf der anderen Straßenseite das Licht der Bewegungsmelder aktiviert. Ich erstarre. Mit rasendem Puls, stockendem Atem, denn sie alle könnten er sein. Unten im Garten könnte er im Schatten der Tanne warten. Hinter der Hausecke kauern und in mein Fenster starren. Überall. Jederzeit. Vielleicht ist er längst hier: sieht mir heimlich zu, wenn ich schlafe, dusche, die Kleider wechsle. Weil er mich liebt, sagt er, weil er mich lieben will - was sieht er bloß in mir?»

Es sind bloß drei Buchstaben, die Sarah Wellners Leben für immer verändern. Zwei Konsonanten und ein Vokal, die sie in den Wahnsinn treiben - ihr Leben schleichend bedrohen. Max. Ein erfolgreicher Geschäftsmann: charmant, großzügig und verrückt nach ihr. Von ihr besessen und dazu bereit, sich mit jedem nur erdenklichen Mittel in ihr Leben zu drängen.

Blumensträuße, die sich in tote Tiere verwandeln. Liebesnachrichten, die zu Drohungen werden. Urlaubseinladungen, die sich zu Befehlen entwickeln. Womit soll es enden? Je öfter Sarah ihren Verehrer in die Schranken weist, desto schlimmer wird es.

Wie weit würde er gehen, um sie für sich zu beanspruchen und wie weit ist sie zu gehen bereit, um das eigene Leben zu schützen? Ein Roman über die Abwärtsspirale des Stalkings und den mühsamen Weg zurück ins Leben.

Als Markus aus »Unter Uns« kennen ihn die meisten, aber in Schauspieler Ralf Scharrer steckt noch viel mehr. Ein Autor, Designer und vor allem ein Mensch, der sich gerne für andere stark macht. Als er 1976 in der romantischen Blattgoldschlägerstadt Schwabach bei Nürnberg das Licht der Welt erblickte, begann eine Geschichte von Pioniergeist, großen Träumen, Tiefschlägen und dem Mut, sie zu überwinden. Während seiner behüteten Kindheit erkannte er, dass Erfolg und Selbstverwirklichung Eigeninitiative erfordern. Genau diese Initiative bewies er, als er nach seinem Realschulabschluss in der Fachrichtung Reformwaren eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolvierte. Mit 19 Jahren gründete er das Nürnberger Unternehmen Natur-Feinkost Scharrer, das durch höchste Qualitätsansprüche zum führenden Facheinzelhandel für Bio-Produkte im Nürnberger Raum wurde. Sieben erfolgreiche Jahre später zog es Ralf zu neuen Ufern: nach Köln, wo er an der Schauspielschule seinen Kindheitstraum verfolgte. Bis er nach ersten Film- und TV-Engagements unerwartet an der schwersten Form von Gelbsucht erkrankte. Fast zwei Jahre später besiegte er die heimtückische Krankheit und stand in beruflicher sowie privater Hinsicht vor einem Neuanfang. Dem nicht genug verlor er im Jahr 2013 unverschuldet sein gesamtes Hab und Gut. Aber nicht einmal Nächte im Wald und plötzliche Obdachlosigkeit konnten ihm den unbändigen Lebenswillen nehmen. Aus dem Abgrund kämpfte er sich mit der Hilfe der Emcur Gesundheitsmittel aus Bad Ems GmbH zurück nach oben - und zwar mit einem großen Ziel. Anderen Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen Mut zu machen, ist seitdem sein Herzenswunsch. Seit 2018 setzt er sich deshalb im Rahmen ehrenamtlicher Engagements für Stalking-Opfer ein. Sein Herzensprojekt: die damals von ihm gegründete Kölner Selbsthilfegruppe »Aktiv gegen Stalking«. In Projekten wie #StopStalking kämpft er nicht nur für die bundesweite Gründung weiterer Selbsthilfegruppen, sondern sorgt in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg außerdem für Aufklärung. Sein durch wahre Geschichten inspirierter Debütroman »Dem Wahnsinn entkommen« hat sich selbiges Ziel gesetzt. Gerechtigkeit, Mut und Freiheit ziehen sich durch seinen Lebensweg wie ein roter Faden und lassen sich seit 2019 auch in seiner selbst designten Statement-Shirt-Kollektion erkennen. Wie seine Person entspricht sein modisches Schaffen einer gut ausbalancierten Mischung aus Ernst und Heiterkeit.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 260 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783948545024
Verlag Verlag Henning & Scharrer
Dateigröße 1597 KB

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Realistische Stalking-Darstellung, aber ich habe auch Kritik
von Dark Rose aus Troisdorf am 25.03.2020

Seit 5 Jahren wird Sarah gestalkt. Max ist reich, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft und trotzdem macht er ihr das Leben zur Hölle. Sein Psychoterror wird mit jedem Tag schlimmer und scheint kein Ende zu finden. Sarah ist ganz allein, isoliert und mit den Füßen ganz kurz vor dem Abgrund. Die Hoffnung, dass er irgendwann a... Seit 5 Jahren wird Sarah gestalkt. Max ist reich, ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft und trotzdem macht er ihr das Leben zur Hölle. Sein Psychoterror wird mit jedem Tag schlimmer und scheint kein Ende zu finden. Sarah ist ganz allein, isoliert und mit den Füßen ganz kurz vor dem Abgrund. Die Hoffnung, dass er irgendwann aufhört hat sie längst aufgegeben. Wie also soll das alles enden? Wird er einen Fehler machen und etwas tun, dass nachweislich illegal ist, oder wird Sarah am Ende tot sein, von Max ermordet, wie so viele andere Stalking Opfer? Das Buch beschreibt den Psychoterror und die Angst, die mit Stalking einhergehen wirklich sehr realistisch. Ich selbst wurde gestalkt, zum Glück nicht so extrem wie Sarah, aber dennoch, ich weiß, wie sich diese Angst anfühlt. Die Zweifel, ob man sich etwas einbildet, oder nicht. Steht er wirklich da und beobachtet dich, oder bildest du dir das nur ein? Wirst du verrückt oder ist er es? Die Angst vor jedem Telefonklingeln und wie sehr einen die Angst auch noch Jahre später verfolgt, indem man sich monatelang überlegt, ob man sich bei den Sozialen Medien anmelden soll, ob man es wagt ein Bild von sich zu zeigen. Ich weiß, wie das ist. Diese Angst lässt einen niemals ganz los. Man spürt die Angst in diesem Buch. Man ist ganz nah bei Sarah und spürt, wie sie daran zerbricht. Ich habe zwei Kritikpunkte: 1. Verliere ich am Anfang die Orientierung. Zuerst sagt Sarah (deren Namen man erst später erfährt) ihr Stalker sei ihr Mentor. Später sagt sie es sei Max, ein Mann, den sie auf einer Kreuzfahrt kennengelernt hat. Aber so wie ich die Geschichte zwischen ihnen erlebe, war er nie ihr Mentor, sondern eine Affäre. Das ergibt für mich also keinen Sinn. 2. Es gibt im Buch einen Punkt, an dem Sarah eine Entscheidung trifft, die zieht eine ganze Menge weiterer Entscheidungen nach sich für die alle dasselbe gilt: ich kann sie absolut nicht nachvollziehen. Ich verstehe einfach nicht, wie sie so – in meinen Augen: dumm sein konnte! Das macht mich richtig wütend! Ich verstehe absolut nicht, warum sie sich so entscheidet. Absolut nicht! Ich hätte das nie im Leben getan. Und die weiteren Entscheidungen genauso wenig. Das Buch ist immer wieder sehr spannend, vor allem dann, wenn Max komplett die Kontrolle verliert. Ich meine, wir alle kennen die Statistiken und die Berichte aus dem Fernsehen, wenn mal wieder – ja, mal wieder, denn es ist nichts Seltenes! – eine Frau von ihrem Stalker umgebracht wird. Man wartet irgendwie darauf, dass Max versucht Sarah umzubringen. Man hat die ganze Zeit, genauso wie Sarah, genau davor Angst. Wie sie glaubt man Max überall zu entdecken, fragt sich, wie weit er noch gehen wird. Fazit: Ich finde dieses Buch wichtig. In Zeiten von Serien wie „You“, die einige wirklich „romantisch“ finden und sich zu Aussagen hinreißen lassen, wie „er liebt sie so sehr, dass er sie stalkt“ ist so ein Buch umso wichtiger. Nur fürs Protokoll: ich mag die Serie auch, aber ich sehe sie wie „Dexter“, man ist irgendwie auf der Seite des „Bösen“, obwohl einem klar ist, dass er böse ist und schlimme Dinge tut. Ich finde Joe nicht romantisch, er ist gruselig. Ich finde die Serie, als Serie gesehen sehr gut, aber wenn man noch nie mit dem Thema zu tun hatte oder eine andere Beziehung zu der Serie hat, dann kommt sie vielleicht wirklich bei einigen als „romantisch“ an. Bei mir allerdings nicht. Stalking hat nichts mit Liebe zu tun. Die Täter reden sich ein es gehe um Liebe. In Wirklichkeit geht es um Kontrolle und Macht. Der Täter will das Opfer besitzen, er will die absolute Kontrolle. Es geht um Isolation und Psychoterror. Dieses Buch zeigt das sehr deutlich. Ich vermute, dass Sarah sich bei meinem 2. Kritikpunkt so verhält, um zu zeigen, welche Fehler man als Opfer machen kann. Dennoch kann ich ihr Verhalten an diesem Punkt einfach nicht nachvollziehen. Das liegt vielleicht auch an meinen persönlichen Erfahrungen, das kann sein. Ich möchte das Buch allen ans Herz legen, die einmal das „wahre“ Gesicht von Stalking sehen wollen. Ich denke, es kann viel zur Aufklärung über die Thematik beitragen. Den Inhalt, die Charaktere und dergleichen bekommen von mir 3,5 Sterne. Ich fand die Darstellung von Sarahs Angst wirklich ganz toll, konnte ihr Verhalten aber mehr als einmal absolut nicht nachvollziehen.

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