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Die Schwestern vom Ku’damm. Tage der Hoffnung

Gekürzte Ausgabe, Lesung


Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell – drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku'damm

Berlin 1958: Farben und Formen, Augenblicke eingefangen mit Bleistift und Papier. Seit sie denken kann, will Florentine Thalheim sich ganz dem Zeichnen und der Malerei hingeben. Doch die jüngste von drei Töchtern war schon immer eine Rebellin. Zweimal ist sie durch das Abitur gefallen, mehr als eine Ausbildung zur Dekorateurin hat sie nicht vorzuweisen. Während ihre Schwestern Rike und Silvie hoffen, dass sie ihr Talent eines Tages für das Kaufhaus am Ku'damm einsetzen wird, träumt Florentine weiterhin den wagemutigen Traum, an der Berliner Kunstakademie angenommen zu werden …

Gekürzte Lesung mit Anna Fischer

2 MP3-CDs, ca. 10h

Portrait
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

Anna Fischer (* 18. Juli 1986 in Ost-Berlin) widmete sich bereits mit elf Jahren der Musik. Sie war Mitglied in der von Kurt Demmler produzierten „Kinder-Girlgroup“ Zungenkuss, engagierte sich bei Musical-Aufführungen und verfasste eigene Klaviergesangsstücke. Bei einem Auftritt 2002 mit einer Freundin in einem Club in Prenzlauer Berg wurde Fischer von dem Regisseur Hans-Christian Schmid für den Film entdeckt, der ihr ein Jahr später eine Nebenrolle in "Lichter" (2003) übertrug. Seit 2003 trat sie in über 30 Film- und Fernsehrollen in Erscheinung. Der Durchbruch als Schauspielerin gelang Fischer 2005 mit der Hauptrolle in Jeanette Wagners "liebeskind".

In der folgenden Zeit spielte Fischer mit Erfolg in deutschen Fernsehproduktionen, die in der jüngeren deutschen Geschichte spielten. Kritikerlob brachte ihr 2008 die Hauptrolle in Hermine Huntgeburths Fernsehproduktion "Teufelsbraten" ein. Ein Jahr später war sie in dem ZDF-Dreiteiler "Die Rebellin" (2009) als Schwester von Alexandra Neldel zu sehen, die als Gesangstalent an der Enge ihres Lebens und ihrer Einsamkeit zu zerbrechen droht. Sowohl diese Nebenrolle, als auch die einer DDR-Offizierstochter, die sich der Dissidentenszene anschließt ("Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen", 2008), brachte ihr den Deutschen Fernsehpreis ein. 2010 war sie gleich in zwei Kinoproduktionen zu sehen: "Groupies bleiben nicht zum Frühstück" und "Wir sind die Nacht". Neben ihrer Schauspielkarriere tritt Fischer als Leadsängerin und Songwriterin der 2004 gegründeten fünfköpfigen Band Panda auf.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Anna Fischer, Nellie Thalbach
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 27.04.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783837143911
Verlag Random House Audio
Spieldauer 600 Minuten
Verkaufsrang 906
Hörbuch (MP3-CD)
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19,99
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R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein fesselnder und grandioser Abschluss der Kaufhaussaga. Hervorragend erzählt mit fesselnden Einblicken in das Zeitgeschehen und das neue Bewusstsein der Menschen.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Abschluss der Trilogie um das Kaufhaus Thalheim. Die Pläne der Familie passen nicht in die Zukunfspläne der jüngsten Tochter. Wird es ausgehen, die Geschichte des Traditionsunternehmen?

Kundenbewertungen

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Wandlung einer Rebellin
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 02.06.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Florentine Thalheim, die Protagonistin des Abschlussbandes der „Ku'damm“-Trilogie, macht es sich und ihrer Familie nicht leicht! Als Jüngste der Thalheim-Schwestern fühlte sie sich stets als Randfigur in einer Familie starker und eigenwilliger Charaktere, zeichnete sich in den beiden ersten Bänden vor allem durch Sprunghaftigkei... Florentine Thalheim, die Protagonistin des Abschlussbandes der „Ku'damm“-Trilogie, macht es sich und ihrer Familie nicht leicht! Als Jüngste der Thalheim-Schwestern fühlte sie sich stets als Randfigur in einer Familie starker und eigenwilliger Charaktere, zeichnete sich in den beiden ersten Bänden vor allem durch Sprunghaftigkeit, Kapriziosität und wilde Aufmüpfigkeit aus, was darin gipfelte, dass sie sich mit ihrem französischen Freund in dessen Heimatland flüchtete – aus dem sie zu Beginn der hier zu besprechenden Geschichte um einige Illusionen ärmer, dafür um nicht unbeträchtliche Erfahrungen reicher in ihre Heimatstadt Berlin zurückkehrte, entschlossen, sich nicht nur endlich einen Platz in ihrer Familie, sondern auch einen Weg in ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu erkämpfen. Mit ausgeprägter künstlerischer Begabung gesegnet, die sich schon in sehr jungen Jahren manifestierte, steht für Flori fest, dass sie ihrer Berufung folgt und die Kunst zu ihrem Beruf machen wird, ja machen muss, denn nur in ihr kann sie sich ausdrücken, ist sie ganz bei sich, ganz sie selbst. Zielstrebig und entschlossen erobert sie sich die Aufnahme an der renommierten Kunstakademie, ein erster Erfolg, der sie in Hochstimmung versetzt, die aber schon bald der Ernüchterung weicht und der Erkenntnis Platz macht, dass man nicht über Nacht zur gefeierten Künstlerin wird, dass mehr dazu gehört als ihre unzweifelhafte Begabung. Doch siehe da, die jüngste Thalheim-Schwester, die ehemalige Rebellin, nimmt die Herausforderung an, zieht Lehren aus den schmerzvollen Erfahrungen, die zu machen ihr nicht erspart bleibt, an denen sie menschlich wie künstlerisch wächst – um ihre wahre Berufung schließlich zu finden. Und ihre Wandlung ist so folgerichtig, so nachvollziehbar und gleichzeitig mit liebevoller Behutsamkeit geschildert, wie es eben nur Brigitte Riebe zustande bringt! Von der unreifen, verwöhnten Rebellin also zur geläuterten, mitfühlenden Erwachsenen, deren Ungestüm Beherrschung und kluger Zurückhaltung Platz gemacht hat – und dann endlich kann auch die Liebe zu einem ganz besonderen Menschen ihre Erfüllung finden! So begegnen wir der Protagonistin am Ende dieses großartigen Romans, dessen Handlung in den späten 50er und frühen 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelt ist, zu einer Zeit also, in der sich der Konflikt zwischen Ost und West zuspitzte, in der Berlin nach vorausgehenden, immer unerträglicher werdenden, Repressalien von Seiten des DDR-Regimes schließlich durch den Mauerbau zur geteilten Stadt wurde, ein „Leuchtturm im roten Meer“, wie die heutige Hauptstadt der Republik seinerzeit von der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung so treffend betitelt wurde. Wie gewohnt gelingt es der Autorin auch in „Tage der Hoffnung“ Zeitgeschichte so in Romanform zu bringen, dass sie erfahrbar wird, dass jene so hoffnungsvollen wie bangen Jahre, die den Hintergrund der Handlung um Flori und die Ihren bilden, gegenwärtig werden, fühl- und erfahrbar. Die Leser dieses so genialen wie sprachlich perfekten Romans werden unwiderstehlich hineingezogen in eine spannende, weichenstellende Epoche, die die Mehrzahl von ihnen vermutlich nicht durch eigenes, bewusstes Erleben, sondern nur noch aus Erzählungen oder aus Geschichtsbüchern kennen – und die sich nicht mehr loslassen wird! Denn dieses grandiose Buch mit seinen vielen eingestreuten Begebenheiten – kleineren und größeren, unbedeutenden und bedeutenden - , Randnotizen gleichsam, die mit der Zeit, in der die Geschichte spielt, untrennbar verbunden sind, ihr zugehörig wie etwa die vielen elektronischen Spielzeuge samt Netflix & Co. der heutigen Zeit, und die ihm seine überzeugende Authentizität verleihen, wirkt nach, lässt Anteil nehmen nicht nur am mit vielen Stolpersteinen versehenen Werdegang Floris sondern natürlich auch an dem weiteren Lebensweg der gesamten, aus den beiden ersten Bänden der Trilogie sehr vertrauten, Familie Thalheim. Es läd zum Reflektieren ein, ist daher eine Geschichte, die nicht verschlungen sondern vielmehr mit der ihr gebührenden Achtsamkeit gelesen werden möchte, Seite für Seite. Und wenn Brigitte Riebe ihre Trilogie so gewaltig und eindrucksvoll enden lässt wie hier mit der berühmten Kennedy-Rede - vor jubelnder Menschenmasse, die diese seine aus ganzer Seele kommenden Worte so dringend gebraucht haben -, die wie nichts sonst ein Bekenntnis zur Demokratie und zur Freiheit ist und die beispiellose Solidarität bekundet mit den Bewohnern der Stadt Berlin, dann geht das tief ins Herz, um darin Wohnung zu nehmen, dann bleiben wahrlich keine Wünsche offen – und es werden solche erfüllt, von denen man gar nicht wusste, dass man sie jemals hegte. Und so ist der Abschied von den längst liebgewonnenen Exzentrikern und nicht immer einfachen Individualisten der Familie Thalheim und allen, die ihnen zugehörig sind und denen der Leser hier wie in den beiden Bänden zuvor das Vergnügen hatte zu begegnen, wohl mit ein wenig Wehmut verbunden, gleichzeitig aber lässt er ein Gefühl der Befriedigung zurück, fügt sich doch in diesem Abschlussband auch das letzte Teilchen in das bunte Mosaik ein, das die Autorin mit ihren wunderbaren Jahren des Aufbaus und der Hoffnung ihren Lesern zum Geschenk gemacht hat!

3ter Teil einer spannenden Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mich hat der 3te Band genauso gefesselt wie die ersten beiden. Es handelt sich um die Lebensgeschichten von drei absolut unterschiedlichen Frauen die durch Lügen und Selbstverwirklichungen jede ihren selbst bestimmenden Weg macht und auf ihre Art den Lebenstraum erfüllen. Auch wenn man, wie ich den Band 2 zuerst liest, kommt man... Mich hat der 3te Band genauso gefesselt wie die ersten beiden. Es handelt sich um die Lebensgeschichten von drei absolut unterschiedlichen Frauen die durch Lügen und Selbstverwirklichungen jede ihren selbst bestimmenden Weg macht und auf ihre Art den Lebenstraum erfüllen. Auch wenn man, wie ich den Band 2 zuerst liest, kommt man sofort nach und entdeckt in Band 1 + 2 die anderen Schwestern.

Das war großes Kino
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 26.05.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Tage der Hoffnung“ ist der dritte Band der 50er-Jahre Trilogie von Brigitte Riebe. In diesem dritten Band wird die Zeit von Februar 1958 bis Juni 1963 behandelt. Hauptfigur ist dieses Mal die jüngste der Thalheim-Schwestern, Florentine. Nach Florentines Rückkehr aus Frankreich, schildert Brigitte Riebe, wie die Protagonistin ... „Tage der Hoffnung“ ist der dritte Band der 50er-Jahre Trilogie von Brigitte Riebe. In diesem dritten Band wird die Zeit von Februar 1958 bis Juni 1963 behandelt. Hauptfigur ist dieses Mal die jüngste der Thalheim-Schwestern, Florentine. Nach Florentines Rückkehr aus Frankreich, schildert Brigitte Riebe, wie die Protagonistin versucht in Berlin wieder Fuß zu fassen. Ihre Versuche an der Kunstschule angenommen zu werden, ihr Liebesleben und auch familiäre Irrungen und Wirrungen beschreibt die Autorin sehr bildhaft. Wie immer spürt man die Liebe der Autorin zu Berlin, obwohl sie doch selbst Münchnerin ist. Sehr detailliert sind die Schauplätze beschrieben, sodass man sich irgendwie ein klein wenig in die Stadt verliebt. Die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man fast das Gefühl hat, es mit realen Menschen zu tun zu haben. Sie wirken durchweg sehr echt und lebendig und dank toller Dialoge hatte ich sofort ein Bild vor meinem inneren Auge. Sodass es mir eher so vorkam als wenn ich in einem Kinosaal sitze und mir einen Film auf der großen Leinwand ansehe. Es ist wie eine große Reise durch die Geschichte der Stadt. Beginnend mit Band 1 und dem Kriegsende, über Band 2 mit dem Arbeiteraufstand in der SBZ und dann dem Mauerbau in Band 3. Das ist lebendige Geschichte und wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich mich sehr freuen, diese Lebendige Geschichte, tatsächlich für die große Leinwand verfilmt werden würde. Zu interessant und spannend ist die Geschichte um die Familie Thalheim. Man könnte meinen mit Band 3 ist die Geschichte auserzählt. Doch ist sie das wirklich? Klar, drei Schwestern, also drei Bände, doch was ist in den darauf folgenden Jahren seit dem letzten Kapitel passiert? Übersteht das Kaufhaus und die Familie Thalheim die fast sechzig Jahre seit dem Ende von Band drei 1963? Ich muss gestehen, ich könnte mir gut vorstellen, dass 1963 nicht das Ende der Story ist. Zumindest fügt Brigitte Riebe ein Prequel ein, eine Geschichte vor der Geschichte, die im Hungerwinter 1946 spielt. Dieses Prequel erscheint im Oktober 2020 und wird „Weihnachten am Ku’damm“ heißen. Insgesamt war das wieder ganz großes Kino und ich vergebe hierfür volle 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!