Lexikon der überflüssigen Dinge

Wie man ohne Luxus glücklich wird

(1)
Weniger ist mehr.

Elektrische Zahnbürsten, Horoskope, Light-Produkte: Brauchen wir das eigentlich? Oder Beziehungskrisen? Müssen wir ständig erreichbar sein und nach einer Trennung «Freunde bleiben»? Wie steht es mit Souvenirs, Coolness oder guten Ratschlägen – könnten wir darauf nicht auch verzichten? Bestsellerautor Alexander von Schönburg erklärt auf witzige Weise, warum das Leben ohne Dinge, die wir nicht wirklich brauchen, sehr viel schöner ist.

«Schönburg trifft den Nerv der Zeit.» Die Weltwoche
«Äußerst unterhaltsam.» FHM
«Ein Vademecum des Geschmacks.» Wirtschaftswoche
Rezension
Schönburg trifft den Nerv der Zeit
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 02.01.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-62126-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/12,4/1,7 cm
Gewicht 204 g
Auflage 2
Verkaufsrang 38.215
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Bleibt unter seinem Potential
von lady_st.germain am 16.07.2007

Ich hatte dieses Buch angeregt durch die "Kunst des stilvollen Verarmens" gekauft. Meine Erwartungen als Leser waren, charmante, lehrreiche, pointierte Anekdoten und Abhandlungen über die überflüssigen Dinge des Lebens zu lesen. Dass von Schönburg dazu durchaus fähig ist, zeigt das bereits erwähnte Vorgängerbuch. Hier konnte der Autor allerdings nur... Ich hatte dieses Buch angeregt durch die "Kunst des stilvollen Verarmens" gekauft. Meine Erwartungen als Leser waren, charmante, lehrreiche, pointierte Anekdoten und Abhandlungen über die überflüssigen Dinge des Lebens zu lesen. Dass von Schönburg dazu durchaus fähig ist, zeigt das bereits erwähnte Vorgängerbuch. Hier konnte der Autor allerdings nur teilweise diese Erwartungen erfüllen. Man fühlt sich zeitweise noch an die besseren Tage erinnert, wenn von Schönburg unter dem Stichwort Butler beispielsweise an das Märchen Froschkönig erinnert. Heinrich, der treue Diener des Froschkönigs empfindet tiefen Gram über das einstige Schicksal seines Herrn im Tümpel  sein Herz tut im Märchen einen Knall, als das eiserne Band der Trauer darum zerreißt. Süffisant setz von Schönburg hinzu: Würde das Märchen heute spielen, würden den Prinz Schlagzeilen empfangen wie: "Der Prinz und sein schmutziges Leben im Sumpf- jetzt packt Heinrich aus." Neben einzelnen gelungenen Stichpunkten bleiben viele jedoch an der Oberfläche stecken und schöpfen ihr Potential bei weitem nicht aus. Fällt von Schönburg zu einem gesellschaftlichen Phänomen wie dem unsäglichen Lottospielen nichts anderes ein, als eine laue, dröge Anekdote, dass seine Frau Lotto spielen wollte, weil 25 Millionen Euro im Jackpot waren? Und dass von Schönburg nicht wisse, was er mit 25 Millionen überhaupt anfangen solle, weil sein Kühlschrank nicht genügend Platz für 5 Tonnen Kaviar biete? Jeder Journalist (von denen ich übrigens auch einer bin) hätte aus diesem Thema und vielen weitaus mehr herausholen können. Und dieses trifft, pars pro toto, auch auf viele andere Stichworte des Bandes zu. Fällt dem Autor zu einem gesellschaftlichen Phänomen wie dem sprichwörtlichen Wellness-Wahn nicht mehr ein als folgende zwei Zeilen: "Wellness hat massenhaft Anhänger, weil es perfekt in unseren bewegungslosen Alltag passt. Passivität als Leistungssport." Aus dem Stichwort Wellness hätte jeder einigermaßen fähige Journalist eine Seiten füllende, unterhaltsame Kolumne geschaffen. Wenn ich dem Autor einen journalistischen Rat geben dürfte, dann würde dieser lauten: dringend nochmal überarbeiten! Die drei Sterne gebe ich ihm deshalb, weil auch einige gelungene Stichworte dabei waren. Aber mehr als Mittelmaß ist dieses Bändchen leider nicht. Schade.