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Winterbienen

Roman (ungekürzte Lesung)

Norbert Scheuer

(33)
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Beschreibung

Auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in "Winterbienen" einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.

© Verlag C.H.Beck oHG, München 2019
Umschlaggestaltung: Konstanze Berner, München
Umschlagabbildung: Motive von shutterstock

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Stefan Kaminsky
Spieldauer 367 Minuten
Erscheinungsdatum 02.10.2019
Verlag C.H.Beck
Format & Qualität MP3, 366 Minuten, 254.88 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783406748417

Buchhändler-Empfehlungen

Nach einer wahren Geschichte

Marcus Schröder, Thalia-Buchhandlung Celle

Dieses Buch ist eine der bewegendsten Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg. Der Imker Egidius Arimond schmuggelt in den letzten Jahren des Krieges jüdische Flüchtlinge über die Grenze. Dabei leidet er immer mehr unter seiner chronischen Krankheit und bringt sich in Lebensgefahr. Norbert Scheuer erzählt diese wahre Geschichte so einfühlsam. Ich kann es sehr empfehlen.

Leslie Samland, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Ein unglaublich einfühlsames Buch über einen stillen Helden, die Menschlichkeit, den Krieg und die Bienen. Tiefgründig und unfassbar interessant berichtet N. Scheuer über den an Epilepsie leidenden Egidius - wie er überlebt, wie andere überleben und natürlich über die Bienen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
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Ein Buch, das mich tief berührt hat
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die letzten Monate des 2. Weltkriegs. Die Front rückt näher. Noch ist es ruhig in dem kleinen Bauerndorf unweit der deutsch/belgischen Grenze. Die Bienen gehen ihrer Arbeit nach und Egidius geniest die Ruhe in der Natur. Auf Grund seiner Epilepsie muss er keinen Kriegsdienst verrichten. Während sein Bruder, ein gefeierter Pilot,... Die letzten Monate des 2. Weltkriegs. Die Front rückt näher. Noch ist es ruhig in dem kleinen Bauerndorf unweit der deutsch/belgischen Grenze. Die Bienen gehen ihrer Arbeit nach und Egidius geniest die Ruhe in der Natur. Auf Grund seiner Epilepsie muss er keinen Kriegsdienst verrichten. Während sein Bruder, ein gefeierter Pilot, einen Abschuss nach dem Anderen feiert, kümmert er sich lieber um seine geliebten Bienen. Und um jüdische Flüchtlinge, welche er mit Hilfe seiner fleißigen Insekten über die Grenze schmuggelt. Ein lebensgefährliches Unterfangen, was auch Egidius schnell klar wird. ***** Wow! Was für ein Buch! Der Autor erzählt in Form von Tagebucheinträgen aus Egidius´ Leben, und schon nach ein paar Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Die ländliche Idylle ist beim Lesen förmlich spürbar, und doch schleicht sich das Grauen allmählich in diesen ungestörten Alltag. Von Seite zu Seite, und das Buch liest sich wirklich schnell, wird einem klarer, dass all das, was man beim Lesen so schnell zu lieben lernte, von einem schrecklichen Dämon namens Krieg bedroht wird. Wie froh muss man sein, solch furchtbare Zeiten nicht miterlebt zu haben! ***** Harmonie, Schrecken, Humor, Heldentum, Liebe und Melancholie. Dieses Buch bietet all dies und meine tiefe Bewunderung gilt dem Hauptprotagonisten, der stellvertretend für all die Helden steht, die ihr Leben damals riskierten, um Anderen das Ihrige zu ermöglichen. ***** Und während ich diese lobenden Worte schreibe, gehen die eigentlichen Helden des Buches, nämlich die Bienen, von all dem unbeeindruckt ihrer Arbeit nach. Was für faszinierende Insekten! Auch das hat mich die Lektüre gelehrt. ***** Gönnt euch dieses lang nachwirkende Buch!

So schön - und doch so traurig
von Xirxe aus Hannover am 09.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was für ein schönes Buch, das von einer entsetzlichen Zeit erzählt. Es ist das letzte Kriegsjahr des II. Weltkriegs und in der Eifel ist es bisher vergleichsweise ruhig geblieben. Egidius, der aufgrund seiner Epilepsie nicht eingezogen wurde und dank des Einflusses seines Bruders der Euthanasie entging, kümmert sich nach seiner ... Was für ein schönes Buch, das von einer entsetzlichen Zeit erzählt. Es ist das letzte Kriegsjahr des II. Weltkriegs und in der Eifel ist es bisher vergleichsweise ruhig geblieben. Egidius, der aufgrund seiner Epilepsie nicht eingezogen wurde und dank des Einflusses seines Bruders der Euthanasie entging, kümmert sich nach seiner Entlassung als Lehrer um seine Bienenvölker und um manche zurückgelassene Frau. Hin und wieder bringt er Juden über die Grenze, um sich so Geld für seine Medikamente zu verdienen, doch mit dem Vorrücken der Alliierten wird es immer gefährlicher. Es ist eigentlich ein gemächliches Buch, wenn sich der kriegerische Hintergrund nicht immer wieder in den meist friedlichen und beschaulichen Tagebucheinträgen des Egidius in den Vordergrund drängen würde. Hauptthema seiner Einträge ist die Beobachtung und Pflege sowie Entwicklung seiner Bienen, denen er sich eng verbunden fühlt. Seine restliche freie Zeit widmet er der Übersetzung alter Dokumente seines Vorfahren Ambrosius aus dem Latein und den Frauen, denen er zugetan ist. Es wirkt, als wäre er ein glücklicher Mensch, wenn nicht stets aufs Neue das Grauen des Krieges in Erscheinung treten würde. An Handlung gibt es nicht viel zu berichten, denn die Tage verlaufen recht gleichförmig. Doch wie der Autor dieses Wenige erzählt, ist so voller Zuneigung und Aufmerksamkeit, dass man beim Lesen unweigerlich eine grosse Sympathie zu Bienen und Ambrosius entwickelt und die Entsetzlichkeit des Krieges im Gegensatz dazu noch stärker wirkt. Ein schönes und trauriges Buch über das Leben, die Liebe und die Sinnlosigkeit des Krieges.

Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Linden am 05.02.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein bewegendes Buch über jemanden, der versucht den Krieg zu überleben. Nicht nur zu überleben, sondern dabei noch seine Menschlichkeit nicht zu verlieren.

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