Eine Studie in Scharlachrot

Roman

Sherlock Holmes-Romane Band 1

Arthur Conan Doyle

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Beschreibung

Eine Studie in Scharlachrot erzählt von der ersten Begegnung zwischen Sherlock Holmes und Dr. Watson sowie ihrem ersten gemeinsamen Fall. Auf der Suche nach einer Unterkunft in London trifft Dr. Watson den „Beratenden Detektiv“ Sherlock Holmes, und sie beziehen gemeinsam eine Wohnung. Holmes` exzentrische Art und seine geheimnisvolle Tätigkeit wecken Watsons Neugier. Kein Wunder also, daß er seinen neuen Freund bei dessen nächsten Auftrag begleitet: In einem verlassenen Haus wurde die unversehrte Leiche eines Amerikaners gefunden. An der Wand des Zimmers steht, mit Blut geschrieben, das deutsche Wort „Rache“. Trotz vieler Ungereimtheiten kommt Sherlock Holmes dem Mörder schon bald auf die Spur…

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 189
Erscheinungsdatum 26.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-35013-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 17,7/11/1,4 cm
Gewicht 118 g
Originaltitel A Study in Scarlet, 1887/88
Auflage 9
Übersetzer Gisbert Haefs
Verkaufsrang 17636

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So fing alles an

Andrea Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Nach dem jugendlichen Sherlock Holmes, nach einem neuen Roman über den Detektiv und nicht zu vergessen, den genialen Einfall des BBC Sherlock ins 21. Jahrhundert zu katapultieren, war es mir ein inneres Bedürfnis, zu den Anfängen zurückzukehren. So führte ich mir den allerersten Kriminalfall von Holmes & Dr. Watson zu Gemüte. "Eine Studie in Scharlachrot" überrascht in ihrem Verlauf, bevor man es sich versieht, ist man fern vom nebeligen London, in den Weiten der USA. In der exzellenten Übersetzung von Gisbert Haefs kommt der augenzwinkernde Erzählstil des Originals ebenso zur Geltung, wie die Tatsache, daß es sich bei dem Detektiv und seinem Chronisten mitnichten um ältere, gesetztere Männer sondern vielmehr um dynamische Jungspunde handelt.

Kundenbewertungen

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„Gründe, Watson mitzunehmen: Null.“
von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 24.03.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Eine Studie in Scharlachrot“ – der Titel dürfte natürlich vielen bekannt vor­kommen. Aller­dings nicht im Zusammen­hang mit einer Reihe, die sich selbst „Die schlech­testen Bücher aller Zeiten“ betitelt. Und Sher­lock-Holmes-Fans dürften sich wohl einig sein, dass es sich bei besag­tem Fall nicht unbe­dingt um die beste Holmes-... „Eine Studie in Scharlachrot“ – der Titel dürfte natürlich vielen bekannt vor­kommen. Aller­dings nicht im Zusammen­hang mit einer Reihe, die sich selbst „Die schlech­testen Bücher aller Zeiten“ betitelt. Und Sher­lock-Holmes-Fans dürften sich wohl einig sein, dass es sich bei besag­tem Fall nicht unbe­dingt um die beste Holmes-Geschichte handelt, sie diese Ein­stufung aber bestimmt auch nicht ver­dient hat. Die Idee ist einfach beschrieben: Man nehme ein bekanntes Buch, dessen Rechte längst abge­laufen sind, und füge mehr oder wenige sinn­lose Kommen­tare hinzu. Ich muss zuge­ben, dass ich diese Idee zuerst gar nicht schlecht fand. Die kon­krete Um­setzung aller­dings schon. Es wird leider nicht erwähnt, auf welche der zahl­losen Über­setzungen dieses Buch aufbaut. Es handelt sich aber definitiv nicht die beste. Die humor­losen Kommen­tare, die an allen mög­lichen Stellen einge­baut wurden, halten sich vom Unter­haltungs­wert sehr in Grenzen. Wenn Holmes beispiels­weise zu einem Tatort auf­bricht und Watson auf­fordert mitzu­kommen, muss ich zugeben, dass mir defini­tiv nie der Gedanke „Gründe, Watson mitzu­nehmen: Null.“ gekom­men ist. Gleich am Anfang, als Dr. Watson seinen Werde­gang erzählt („Bevor ich jedoch an den Ort meiner Bestim­mung gelangte, brach der zweite afgha­nische Krieg aus,) wird kommen­tiert: „Ja, er ‚brach aus‘, indem die Briten ein­marschier­ten. Was ist das eigent­lich mit diesem rie­sigen Haufen Steine und Dreck, dass immer wieder drum gekämpft wird? Warum gab es nie einen Schweiz-Krieg? Fragt der Deut­sche hier ganz unschul­dig…“ Oder was soll der Kommen­tar „Und uns zu fragen, wieso es keine Toilette gibt.“ bei der Beschrei­bung der Woh­nung in der Baker Street? Der Sinn dieser ‚kommentierten Ausgabe‘ des Doyle-Originals erschließt sich mir jeden­falls nicht. Die Anzahl der Kommen­tare, die wirklich eine gute Pointe dar­stellen, hält sich leider sehr in Grenzen. Fazit: Auf diese kommentiere Ausgabe einer Sherlock-Holmes-Geschichte kann man gut ver­zichten.

Die exakte Wissenschaft der Detektion
von Igelmanu66 aus Mülheim am 09.07.2015

»Es ist ein Mord verübt worden, und der Mörder ist ein Mann. Er ist über sechs Fuß groß, im besten Alter, hat für seine Größe kleine Füße, trägt grobe Stiefel, die vorn viereckig enden, und hat eine Trichinopoly-Zigarre geraucht. Er ist zusammen mit seinem Opfer in einem vierrädrigen Wagen hergekommen, der von einem Pferd mit dr... »Es ist ein Mord verübt worden, und der Mörder ist ein Mann. Er ist über sechs Fuß groß, im besten Alter, hat für seine Größe kleine Füße, trägt grobe Stiefel, die vorn viereckig enden, und hat eine Trichinopoly-Zigarre geraucht. Er ist zusammen mit seinem Opfer in einem vierrädrigen Wagen hergekommen, der von einem Pferd mit drei alten Hufeisen und einem neuen am rechten Vorderhuf gezogen wurde. Höchstwahrscheinlich hat der Mörder ein blühendes Aussehen, und die Fingernägel seiner rechten Hand sind bemerkenswert lang. Das sind nur ein paar Hinweise, aber sie könnten Ihnen nützlich sein.« Was würde Scotland Yard wohl ohne ihn tun, ohne Sherlock Holmes? Ein Toter in einem leerstehenden Haus gibt der Polizei Rätsel auf. Überall am Fundort der Leiche finden sich Blutspuren, die Leiche jedoch weist keinerlei Verletzungen auf. Ohne die Hinweise unseres Meisterdetektivs wäre der Mörder womöglich ungeschoren davongekommen. So aber kann der Leser sich auf einen weiteren Fall freuen, den Holmes und Watson vollkommen logisch lösen werden ;-) In diesem Buch schildert Dr. Watson nicht nur den Fall um das Rätsel von Lauriston Gardens, sondern er berichtet auch darüber, wie Holmes und er sich kennenlernten. Watson beginnt seinen Bericht mit einem Blick in seine eigene Vergangenheit, seine Zeit als Militärarzt. Er beschreibt, wie er zurück nach London kommt und dort eine günstige Unterkunft sucht. Kein leichtes Unterfangen, wenn das Heim auch noch gemütlich sein soll. Als ein Bekannter ihm von einem Studenten erzählt, der in einem chemischen Laboratorium arbeitet und jemanden sucht, mit dem er sich eine Wohnung teilen könnte, ist er sofort daran interessiert, diesen Mann kennenzulernen. Obwohl der Bekannte ihn warnt… »Für meinen Geschmack ist Holmes ein bißchen zu wissenschaftlich – es kommt nahe an Gefühllosigkeit heran. Ich kann mir vorstellen, wie er einem Freund eine kleine Dosis des neuesten vegetabilen Alkaloids gibt; nicht böswillig, verstehen Sie, sondern einfach aus einem Forschungsdrang heraus, um sich eine genaue Vorstellung von der Wirkung machen zu können. … Er scheint eine Leidenschaft für präzises, exaktes Wissen zu haben.« »Das ist doch eine gute Sache.« »Ja, schon, aber man kann es übertreiben. Wenn es so weit geht, daß man die Leichen in den Sezierräumen mit einem Stock schlägt, dann nimmt es doch schon bizarre Ausmaße an.« Der Rest ist so, wie man es erwartet. Holmes kombiniert meisterhaft und Watson staunt… »Sie verblüffen mich, Holmes … Sie können doch bestimmt nicht so sicher sein, wie Sie vorgeben, was all diese von Ihnen aufgezählten Einzelheiten betrifft.« »Es gibt da keinen Spielraum für Irrtümer«, antwortete er. Die Polizei kann ihm nicht nur nicht das Wasser reichen, sondern beweist auch immer wieder ihre Inkompetenz. Was Holmes nicht unkommentiert lässt… »Ich fürchte, Rance, Sie werden in der Truppe nie aufsteigen. Ihr Kopf da, den sollten Sie nicht zur Zierde tragen, sondern auch gebrauchen.« Neben dem eigentlichen Fall und der Kennenlerngeschichte von Holmes und Watson gefielen mir auch einige Kapitel sehr, die sich mit der Vorgeschichte des Verbrechens, der Frage nach dem „Warum“ befassten. Sie bilden eine Geschichte innerhalb einer Geschichte, die ebenfalls sehr spannend zu lesen ist. Fazit: Der erste Fall für Holmes und Watson – wer ihn noch nicht gelesen hat, sollte das nachholen. »Ich werde Ihnen nicht viel mehr über den Fall erzählen, Doktor. Sie wissen schon: Ein Zauberer bekommt keinen Applaus mehr, wenn er erst seinen Trick verraten hat; und wenn ich Ihnen zu viel von meiner Arbeitsmethode zeige, werden Sie zu dem Schluß kommen, daß ich schließlich doch ein ganz gewöhnliches Individuum bin.« »Zu diesem Schluß werde ich niemals kommen«, sagte ich. »Sie haben die Detektion einer exakten Wissenschaft so weit angenähert, daß man Sie in dieser Welt nicht mehr übertreffen wird.«


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