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Betriebsstörung

Das Chaos bei der Bahn und die überfällige Verkehrswende

Thomas Wüpper

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Beschreibung

Der Zug ist verspätet, überfüllt oder fällt ganz aus, Klimaanlage und Toiletten sind defekt, das Bordbistro geschlossen: Bei der Deutschen Bahn ist die Betriebsstörung zum Dauerzustand geworden. Trotz hoher Ticketpreise und öffentlicher Zuschüsse sind Fahrzeuge und Schienennetz verlottert, für die Steuerzahler droht der größte Staatskonzern ein Fass ohne Boden zu werden. Dabei brauchen wir eine funktionierende Bahn mehr denn je, wenn wir den Verkehrskollaps vermeiden und unsere Klimaziele erreichen wollen.
Der Wirtschaftsjournalist Thomas Wüpper deckt seit Jahren Missstände und Fehlentwicklungen bei der Bahn auf. Hier beschreibt er das ganze Ausmaß des Debakels und analysiert die Ursachen: Missmanagement, teure Prestigeprojekte wie Stuttgart 21, das Versagen der Politik. Und er stellt die besten Konzepte vor, um die Bahn wieder zu einem günstigen, verlässlichen Verkehrsmittel zu machen - und zu einem Motor für nachhaltige Mobilität.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783862844555
Verlag Christoph Links Verlag
Dateigröße 326 KB

Kundenbewertungen

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Das Dilemma der Deutschen Bahn aus der Sicht eines Wirtschaftsjournalisten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzungen am 19.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Autor beschreibt recht eindrucksvoll vor allem an Hand von Kennziffern die (Fehl-) Entwicklungen der Deutschen Bahn seit der Privatisierung von Deutscher Bundesbahn und Deutscher Reichsbahn. Kritik übt er vor allem an der mangelnden Einflussnahme des Eigentümers (Bund) hinsichtlich der Entwicklung des schienengebundenen Verk... Der Autor beschreibt recht eindrucksvoll vor allem an Hand von Kennziffern die (Fehl-) Entwicklungen der Deutschen Bahn seit der Privatisierung von Deutscher Bundesbahn und Deutscher Reichsbahn. Kritik übt er vor allem an der mangelnden Einflussnahme des Eigentümers (Bund) hinsichtlich der Entwicklung des schienengebundenen Verkehrs in Deutschland. Er beleuchtet dabei nicht nur die Fehlentwicklungen innerhalb des Konzerns Deutsche Bahn wegen fehlender Vorgaben von Seiten der Regierung und mangelhafter Kontrolle der Verwendung von Zuschüssen aus Steuermitteln, sondern setzt sich auch intensiv mit den völlig verzerrten Wettbewerbsbedingungen im Kontext zu den anderen Verkehrsträgern (Auto, LKW, Flugzeug, Binnenschifffahrt) auseinander. Viel Raum wird dem Widerspruch zwischen der Ansiedlung des subventionierten Infrastrukturunternehmens DB Netz sowie der Personen- und Güterverkehrssparten unter einer renditeorientierten Holding (DB AG) gewidmet. Die Vorschläge, wie man mit klaren Vorgaben und weitsichtigen politischen Entscheidungen den schienengebundenen Verkehr in Deutschland nach vorne bringen könnte, werden hoffentlich bei den politischen Entscheidungsträgern wahrgenommen und berücksichtigt.

Buchbewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Leisnig am 02.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Selten findet man ein Buch in dem Bahnprobleme so sachlich, kritisch aber auch optimistisch behandelt werden. Als Eisenbahner, der sein gesamtes Berufsleben mit der Bahn verbracht hat, ist es eine Offenbarung, dass es einen Journalisten gibt, der derartig fachkundig und topaktuell über die Probleme bei der Bahn und die unbedingt... Selten findet man ein Buch in dem Bahnprobleme so sachlich, kritisch aber auch optimistisch behandelt werden. Als Eisenbahner, der sein gesamtes Berufsleben mit der Bahn verbracht hat, ist es eine Offenbarung, dass es einen Journalisten gibt, der derartig fachkundig und topaktuell über die Probleme bei der Bahn und die unbedingt dazu gehörenden politischen Akteure berichtet. Der Autor begründet sehr anschaulich was notwendig ist um die Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzprogrammes 2030 der Bundesregierung zu erreichen. Für alle die, deren Herz für die Bahn schlägt und die an klimafreundlichem Verkehr interessiert sind, ist das Buch sehr lesenswert. Gunter Glöß Eisenbahnveteran


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