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Spiel ohne Regeln

Bennett

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Beschreibung


Wer willst du sein? Opfer oder Täter?

Nach jahrelangem, heftigem Mobbing an der Schule hofft Link, dass sie alle tot sind. Dass sie umgekommen sind bei dem Flugzeugabsturz, den er wie durch ein Wunder überlebt hat. Aber sein Hochgefühl währt nur kurz. Denn Links Mitschüler sind alle noch da - sie sind mit ihm auf einer tropischen Insel gestrandet und mehr als bereit, ihn weiter zu erniedrigen.

Ziemlich schnell jedoch ist klar: Hier in der Wildnis steht die Schulhierarchie auf dem Kopf. Das Recht des körperlich Stärkeren ist außer Kraft gesetzt und einzig Link als Nerd verfügt über das Wissen zum Überleben.

***

Sie haben dich gedemütigt, bis du am Boden lagst. Was würdest du tun, wenn endlich DU am Drücker wärst? Wie schlimm wäre deine Rache?

Jetzt machst DU die Regeln. Jetzt wird das Opfer zum Täter.

Provokant und schillernd böse: Dieser Thriller der Extraklasse ist bis zur letzten Seite ein packender Kampf ums Überleben! Für alle Thriller- und Krimi-Leser ab 14.

M. A. Bennett hat venezianische Wurzeln, wurde in Manchester geboren und wuchs im nordenglischen Yorkshire auf. Nach ihrem Studium der Geschichte in Oxford und Venedig studierte sie Kunst und arbeitete als Illustratorin, Schauspielerin und Filmkritikerin. Außerdem war sie Tour-Designerin mehrerer Rockbands, unter anderem von U2 und den Rolling Stones. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordlondon..
Bea Reiter studierte Angewandte Sprachwissenschaften am FTSK Germersheim der Universität Mainz. Nach einigen Jahren in der Computer- und Filmbranche arbeitet sie seit 1996 freiberuflich als Literaturübersetzerin, was sie auch während mehrjähriger Aufenthalte in den USA und England getan hat. Sie lebt am Münchner Stadtrand.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-60495-4
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/4,3 cm
Gewicht 544 g
Übersetzer Bea Reiter
Verkaufsrang 92440

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Treffer, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Eine sehr starke erste Buchhälfte, die zweite Hälfte konnte mich leider nicht mehr wirklich packen. Trotzdem kann ich dieses Jugendbuch gerade für jüngere Leser im Alter von 14 oder 15 Jahren sehr empfehlen.

Für alle Nerds, die in der Schule gemobbt werden!

Diana Eichten, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Bist du Opfer oder Täter? Herr der Fliegen + der Graf von Monte Christo Version 2.0 Spannend und überraschend erzählt, mit etwas verrücktem Ende. Aber hoffentlich hat Bennett recht mit " dem Nerd gehört die Welt ".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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LOST trifft Herr der Fliegen
von booksurfer aus Ludwigshafen am 28.07.2020

Survival auf einer einsamen Insel damit bekommt man mich eigentlich immer. Als ich das Buch in der Arena Vorschau entdeckt habe war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte da es sich wirklich interessant anhört: Link wird seit Jahren an seiner Schule gemobbt. Als bei einer Klassenreise das Flugzeug abstürzt und auf ... Survival auf einer einsamen Insel damit bekommt man mich eigentlich immer. Als ich das Buch in der Arena Vorschau entdeckt habe war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte da es sich wirklich interessant anhört: Link wird seit Jahren an seiner Schule gemobbt. Als bei einer Klassenreise das Flugzeug abstürzt und auf einer einsamen Insel landet überlebt Link und hofft, dass es seine Erzfeinde erwischt hat. Doch wie durch ein Wunder sind alle seine Klassenkameraden noch am Leben, doch in der Wildnis auf der Insel kann die Geschichte neu geschrieben werden. Diesmal ist Link am Drücker denn er besitzt das Wissen um zu überleben. Das opfer wird zum Täter und die einzige Frage ist: Wie heftig wird seine Rache ausfallen? Die Prämisse des Buches hat mich an eine Mischung aus LOST und Herr der Fliegen erinnert. Ich mochte das ganze Survival Setting auf der einsamen Insel sehr gerne und die Autorin hat sich hier auch einiges Einfallen lassen. Ein Ausgangspunkt hier ist natürlich das Mobbing, das auch immer wieder ein Thema des Buches ist und zeigt das sich die Regeln auch mal ändern können. Die Charaktere sind typische Highschooler: Ballkönigin, Sportler, Außenseiter und natürlich Nerd. Alle sehr klischeebelastet aber genau das braucht es auch damit die Geschichte funktioniert. M.A. Bennett spielt mit diesen Charakteren und nutzt sie für die Ausgangsposition für sich. Natürlich werden die Charaktere im Laufe der Geschichte ein wenig näher beleuchtet und es steckt doch noch etwas mehr dahinter als es anfangs den Anschein hat. Vor allem unser Protagonist Link der im Laufe der Geschichte eine Macht Position einnimmt, ist interessant da man nun sehen muss wie er damit umgeht und sich sein Charakter dabei entwickelt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und immer wieder an den richtigen Stellen spannend so das ein guter Lesefluss entsteht. Was mir besonders gut gefallen hat, war das man lange nicht genau weiß, wohin die Geschichte läuft und die Autorin hat sich da auch ein paar sehr coole Wendungen einfallen lassen so das sich die Geschichte immer wieder dreht. Einige Dinge waren mir allerdings auch zu dick aufgetragen zum Beispiel Links Survival Wissen und der Durchführung in der Praxis war mir zu glatt und problemlos. Insgesamt muss ich allerdings sagen hat mir "Sieben – Spiel ohne Regeln" wirklich viel Spaß gemacht. Durch eine spannende Charakterentwicklung und eine interessante Story konnte mich das Buch von sich überzeugen. Man darf nicht alles genau hinterfragen, sondern sich einfach von der Geschichte tragen lassen. 4 von 5 Sternen

Interessantes Jugendbuch mit wichtiger Thematik, aber recht langsamer Handlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das gesamte Buch wird aus der Perspektive von Link erzählt und beginnt zunächst mit einem Rückblick auf die Schulzeit in der Privatschule Osney, sodass man die Hintergründe für Links Abneigung gegenüber seinen Mitschülern kennt. Denn dort wurde die Hierarchie durch die sportlichen Fähigkeiten der Schüler bestimmt, sodass der uns... Das gesamte Buch wird aus der Perspektive von Link erzählt und beginnt zunächst mit einem Rückblick auf die Schulzeit in der Privatschule Osney, sodass man die Hintergründe für Links Abneigung gegenüber seinen Mitschülern kennt. Denn dort wurde die Hierarchie durch die sportlichen Fähigkeiten der Schüler bestimmt, sodass der unsportliche Link von Tag 1 an zum Fußabtreter der anderen wurde und sie ihn jahrelang gedemütigt haben. Auf der Insel kommen dann 7 sehr unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen. Der Nerd Link, die Außenseiterin Flora, Der sportliche aber eher weniger intelligente Seb, die schöne Miranda, der Möchtegern Gangster Ralph, die Streberin Jun und Gil, der Seb wie ein Hund hinterherrennt. Link, der durch sein Wissen nun plötzlich in der Position des Anführers landet, hat dadurch plötzlich die Macht sich für alles zu rächen, was ihm angetan wurde. Das Buch ist hauptsächlich von der Charakterentwicklung der Protagonisten geprägt, während die Handlung sonst eher langsam voranschreitet. Bei manchen Protagonisten hätte ich mir aber dann trotzdem mehr Tiefe gewünscht, da diese zum Teil nur sehr selten auftauchten, während Links Entwicklung im Fokus lag. Link selbst war nicht unbedingt ein sympathischer Charakter, ich konnte sein Verhalten aber teilweise trotzdem nachvollziehen, da sich Mobbing eben auch auf die Psyche einer Person auswirken kann und der Wunsch nach Rache dabei nicht abwegig ist. Der Schreibstil von Bennett war sehr angenehm, sodass ich das Buch verschlungen habe. Die große Enthüllung des Buches konnte ich jedoch schon sehr früh erahnen, ich kann mir aber vorstellen, dass jüngere Leser dabei möglicherweise etwas länger als ich brauchen. Im Buch werden immer wieder Anspielungen auf Bücher, Filme und Serien gemacht, die ebenfalls von Gestrandeten handeln, aber auch auf einige moderne Computerspiele und Songs. Zum Teil war das amüsant, manchmal aber auch etwas zu gewollt. Insgesamt kann ich das Buch Fans von Jugendthrillern und von Serien wie Lost sehr empfehlen. Lediglich der Epilog hätte einfach nicht sein müssen. Ein offenes Ende hätte hier völlig ausgereicht und mir deutlich besser gefallen. Sieben bekommt daher von mir 3.5 Sterne, hat mir aber auf Grund der Mobbing-Thematik und dem einsame Insel-Feeling trotzdem gut gefallen.

Ein solides Buch mit wichtiger Botschaft
von CharleensTraumbibliothek am 07.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meine Meinung: Mir hat das Cover auf Anhieb gefallen. Ich finde es sehr gelungen, besonders die Spiegelung der Insel. Auf mich wirkt das Cover stimmig und auch im Nachhinein muss ich sagen, dass es perfekt zum Inhalt des Buches passt. Der Schreibstil von M.A. Bennett hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen brau... Meine Meinung: Mir hat das Cover auf Anhieb gefallen. Ich finde es sehr gelungen, besonders die Spiegelung der Insel. Auf mich wirkt das Cover stimmig und auch im Nachhinein muss ich sagen, dass es perfekt zum Inhalt des Buches passt. Der Schreibstil von M.A. Bennett hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen brauchte, um reinzukommen. Er ist sehr aus- und abschweifend, was mir besonders zu Beginn ein paar Probleme bereitet hat. Kurzzeitig hab ich sogar ans Abbrechen gedacht. Dennoch ist das Buch gut und flüssig zu lesen. Der Schreibstil ist auch so bildgewaltig, dass sich immer wieder Bilder in meinem Kopf gebildet haben. Als Protagonisten haben wir hier den jungen Nerd namens Link. In der Schule wird er seit Jahren nur gemobbt, steht ganz unten in der dortigen Hierarchie. Auch ich musste mich an Link erst gewöhnen. Er ist sehr intelligent, aber nicht unbedingt der sympathischste. Allerdings muss man dazu sagen, dass die anderen ihm es auch nicht wirklich leicht machen. Auch seine Eltern haben hohe Ansprüche an ihn. Ich hatte zwischendurch den Eindruck, dass er nicht richtig er selbst sein kann. Dadurch empfindet man auf jeden Fall sehr mit ihm mit. Auch seine Entwicklung war nicht nur durchweg positiv. Alle Charaktere waren aber interessant und gut ausgearbeitet. Es gibt in diesem Buch wirklich viele verschiedene Arten von Charakteren. Gerade das hat es in meinen Augen sehr interessant gemacht. Die Handlung hat mir ganz gut gefallen. Es gibt viele ernste Themen, wie zum Beispiel Mobbing. Auch das Thema Vorverurteilung aufgrund des Äußeren wurde in meinen Augen stark aufgenommen. Die Message des Buches hat mir sehr gut gefallen. Allerdings gab es leider kaum überraschende Wendungen und mir war einiges ziemlich schnell klar aufgrund einiger Hinweise. Dadurch war die Spannung auch ab einem bestimmten Punkt raus, was ich sehr schade finde. Fazit: "Sieben: Spiel ohne Regeln" von M. A. Bennett ist ein Buch, welches einem lang im Gedächtnis bleibt. Auch wenn es mich jetzt nicht komplett überzeugen konnte - die Message hinter dem Buch sollte für jeden wichtig sein. 3/5 Punkte (Gut!)


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