Stern 111

Roman

Lutz Seiler

(19)
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Beschreibung


Zwei Tage nach dem Fall der Mauer verlässt das Ehepaar Bischoff sein altes Leben – die Wohnung, den Garten, seine Arbeit und das Land. Ihre Reise führt die beiden Fünfzigjährigen weit hinaus: Über Notaufnahmelager und Durchgangswohnheime folgen sie einem lange gehegten Traum, einem »Lebensgeheimnis«, von dem selbst ihr Sohn Carl nichts weiß. Carl wiederum, der den Auftrag verweigert, das elterliche Erbe zu übernehmen, flieht nach Berlin. Er lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des »klugen Rudels« aufgenommen wird, einer Gruppe junger Frauen und Männer, die dunkle Geschäfte, einen Guerillakampf um leerstehende Häuser und die Kellerkneipe Assel betreibt. Im U-Boot der Assel schlingert Carl durch das archaische Chaos der Nachwendezeit, immer in der Hoffnung, Effi wiederzusehen, »die einzige Frau, in die er je verliebt gewesen war«.

Ein Panorama der ersten Nachwendejahre in Ost und West, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse: Nach dem prämierten Bestseller Kruso führt Lutz Seiler die Geschichte in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip, der seine Bahn um den halben Erdball zieht, und in einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt. Und ganz nebenbei wird die Geschichte einer Familie erzählt, die der Herbst 89 sprengt und die nun versuchen muss, neu zueinander zu finden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-42925-9
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,5/13,4/4 cm
Gewicht 620 g
Auflage 5
Verkaufsrang 83705

Buchhändler-Empfehlungen

Ein DDR-Roman - aber so viel mehr

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Letztes Jahr gewann Anke Stelling den Preis der Leipziger Buchmesse für "Schäfchen im Trockenen". Ich habe noch nicht alle Preisträger gelesen, aber neben Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" war das mein liebster gewinnender Roman bisher. "Stern 111" knüpft nicht nahtlos daran an, ist aber für sich genommen ein starkes Werk. Die melancholisch stimmende, aber nie melodramatische Entfremdung zwischen Sohn Carl und seinen Eltern Walter und Inge im Rahmen der Wende ist mitreißend geschildert. Seiler entlarvt seine Figuren zwar, nimmt ihnen aber nie ihre Würde, sodass man auf ihrer Seite bleibt, selbst wenn sie Entscheidungen treffen, hinter denen man nicht steht. Zwischendurch gibt es auch ein Wiedersehen mit der Welt aus Seilers Erstlingswerk "Kruso", und im Vergleich besticht "Stern 111" durch seine weiter gefasste Perspektive. Zwar trifft Seilers Stil nicht den Kern meiner Präferenz - zu wenig offen sind die Figuren häufig in ihren Emotionen -, aber er ist spannend genug, dass ich mich auf sein nächstes Werk freue.

Ein Jahr wie ein Leben

Uta Iwan, Thalia-Buchhandlung Neuss

Mit enormer Sprachgewalt erzählt Lutz Seiler in zwei Handlungssträngen die Geschichte Carls, der alleine im Dschungel der anarchischen wilden Hausbesetzerszene in Ostberlin seinen Weg und das perfekte Gedicht sucht sowie die Geschichte seiner Eltern, die auf den Spuren ihrer Jugendträume von Gera nach Westdeutschland aufgebrochen sind. Seiler zeichnet ein nuancenreiches Gemälde einer Zeit voller Aufbruch und Anfang. Sicherlich ist dieses Buch eine große Herausforderung an den Leser und doch empfehle ich: lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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6
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3

Roman über die Wendezeit - mehr als Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 09.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Am liebsten würde ich dem Autor Lutz Seiler schreiben: Sie nehmen mich mit in eine Welt, die ich glaubte zu kennen und in eine Zeit, in der ich bewusst gelebt habe. Virtuell habe ich mir die Rykestr.27 und die Umgebung in Prenzlauer Berg angeschaut. Und wenn ich dort von Carl gelesen habe, habe ich mich auf Inge und Walter, sei... Am liebsten würde ich dem Autor Lutz Seiler schreiben: Sie nehmen mich mit in eine Welt, die ich glaubte zu kennen und in eine Zeit, in der ich bewusst gelebt habe. Virtuell habe ich mir die Rykestr.27 und die Umgebung in Prenzlauer Berg angeschaut. Und wenn ich dort von Carl gelesen habe, habe ich mich auf Inge und Walter, seine Eltern gefreut, die ihre Erfahrungen im Westen gemacht haben. Eigentlich ein Buch zum Durchlesen, aber ich bin geblieben und habe mich Tag für Tag auf neue Seiten gefreut. Literatur wie ich sie liebe: politisch, real, eloquent!!!

Stern 111 von Lutz Seiler
von einer Kundin/einem Kunden aus Mandelbachtal am 19.09.2020

Ich habe dieses Buch während meines Urlaubs regelrecht verschlungen. Die Charaktere der einzelnen Personen waren sehr gut dargestellt. Die Reflexionen von Carl, die immer wieder hoch kamen, konnte man gut nachvollziehen.

Passiert da auch mal etwas?
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 07.09.2020

Auch wenn ich mich heimatlich mit diesen Buch verbunden fühle (weshalb ich mich auch entschied, es zu lesen), wird daraus niemals eine Liebe entstehen...Es wird erzählt und erzählt und erzählt...ich frage mich andauernd: Passiert da eigentlich auch mal etwas? Nein bis jetzt nicht und ich sträube mich, meine Zeit weiterhin mit di... Auch wenn ich mich heimatlich mit diesen Buch verbunden fühle (weshalb ich mich auch entschied, es zu lesen), wird daraus niemals eine Liebe entstehen...Es wird erzählt und erzählt und erzählt...ich frage mich andauernd: Passiert da eigentlich auch mal etwas? Nein bis jetzt nicht und ich sträube mich, meine Zeit weiterhin mit diesem Buch zu verschwenden, also lasse ich es lieber bleiben. So ein langweiliges Buch habe ich wahrscheinlich zuletzt in meiner Schulzeit gelesen! *Gäääähn*.


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