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Paradise City

Thriller

suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe Band 5055

Zoë Beck

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Beschreibung

Deutschland in der Zukunft. Die Küsten sind überschwemmt, weite Teile des Landes sind entvölkert, und die Natur erobert sich verlassene Ortschaften zurück. Berlin ist nur noch eine Kulisse für Touristen. Regierungssitz ist Frankfurt, das mit dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zu einer einzigen Megacity verschmolzen ist. Dort, wo es eine Infrastruktur gibt, funktioniert sie einwandfrei. Nahezu das gesamte Leben wird von Algorithmen gesteuert. Allen geht es gut – solange sie keine Fragen stellen.
Liina, Rechercheurin bei einem der letzten nichtstaatlichen Nachrichtenportale, wird in die Uckermark geschickt, um eine, wie sie glaubt, völlig banale Meldung zu überprüfen. Dabei sollte sie eigentlich eine brisante Story übernehmen. Während sie widerwillig ihren Job macht, hat ihr Chef einen höchst merkwürdigen Unfall, der ihn fast das Leben kostet, und eine Kollegin wird ermordet. Beide haben an der Story gearbeitet, die Liina versprochen war. Anfangs glaubt sie, es ginge darum, ein Projekt des Gesundheitsministeriums zu vertuschen, aber dann stößt sie auf die schaurige Wahrheit: Jemand, der ihr sehr nahesteht, hat die Macht, über Leben und Tod fast aller Menschen im Land zu entscheiden. Und diese Macht gerät nun außer Kontrolle ...

Zoë Beck, geboren 1975. Schule und Studium in Deutschland und England. Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks), Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 21.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-47055-8
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 21,1/13,2/2,5 cm
Gewicht 342 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 586

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Buchhändler-Empfehlungen

"Freu dich, du hattest recht. Es hängt alles zusammen!"

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Deutschland, einige Jahrzehnte in der Zukunft: Der Klimawandel zeigt sich von seiner schönsten Seite, die deutsche Küstenlandschaft hat sich drastisch verändert. Auch das Inland natürlich: Die Menschen leben in Ballungszentren, die zu wahren Groß-Städten zusammen gefasst wurden, andere Landstriche veröden immer mehr. Die Menschen, die dort leben haben sich freiwillig selbst vom übermächtigen Staat abgekoppelt, denn ihnen ist es mindestens äußerst suspekt, dass "künstliche Intelligenz" immer mehr die Politik oder das Gesundheitswesen kontrolliert. Als Liina, Datensammlerin für eine nach wie vor unabhängige Nachrichtenagentur,zu Recherchezwecken zu einem mehr als merkwürdigen Todesfall "in die Wildnis" geschickt wird, hier soll eine Frau an Schakalbissen gestorben sein, ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt. Als ihr Chefredakteur kurze Zeit später Selbstmord begeht, dessen Umstände, gelinde gesagt, zweifelhaft wirken, muss sich Liina ihrer eigenen Vergangenheit stellen, um die Gegenwart zu verstehen, und vielleicht ein ganz klein wenig besser zu machen... Zoe Beck hat eine durch und durch typische Dystopie geschrieben, in der ihr eigenen knappen Sprache und Form. Der Kriminalfall ist gelungen verwoben mit den neuen, aber nicht unbedingt besseren, Lebensverhältnissen, zudem äußerst spannend. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass "Die schöne neue Welt" etwas breiter dargestellt worden wäre - da ist durchaus Potential verschenkt worden. Nichtsdestotrotz: Klare Leseempfehlung von mir!

Literarische Utopie, die zum Nachdenken verführt.

Anja Söllner, Thalia-Buchhandlung Hof

Liina ist Journalistin in einer nicht staatlichen Nachrichten Agentur. Im Allgemeinen wird sie eingesetzt, wenn es darum geht, Fake News auf ihre Richtigkeit zu überprüfen oder ihre Falschheit offen zu legen. Wir schreiben ca. das Jahr 2120, Frankfurt am Main ist die Hauptstadt, alle umliegenden Städte wurden aufgelöst, als Pandemien die Bevölkerung drastisch reduzierten. Das Leben wird durch Algorithmen gesteuert, jeder in der Bevölkerung, erhält ein Smart Case, welches sämtliche Daten speichert, insbesondere die Gesundheitsdaten, werden archiviert, damit die Erschaffer der App, zeitnah reagieren können, falls es gesundheitliche Einbußen geben sollte, wird der Träger ermahnt, Medikamente oder ähnliches zu nehmen. Wird eventuell Handel mit diesen empfindlichen Daten betrieben? Wer steckt hinter dieser zunächst genialen Erfindung? Warum gibt es keine Menschen mehr zu sehen, die tödliche Krankheiten haben? Liina ist zunehmend irritiert, als sie schwanger wird und ihr Alarm System verrückt zu spielen scheint, als sie sich weigert abzutreiben...., denn sie trägt ein Herz aus künstlich gezüchteten Stammzellen, das vor jeder Gefahr, beschützt werden soll...!? Zoe Beck ist Glauser Krimi Preis Trägerin und keine Unbekannte in der Spannungsliteratur mit gutem Niveau.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
104 Bewertungen
Übersicht
38
36
28
1
1

Spannend, aber leider zu voraussehbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Neunkirchen-Seelscheid am 18.01.2021

Ein spannendes, gut geschriebenes Buch, von dem ich aber leider mehr erwartet habe. Das Thema und die Story klangen zu Beginn äußerst interessant. Leider konnte mich das Buch nicht zu 100% packen. Die Handlung war mir persönlich zu sehr vorhersehbar und dies nahm mit Lesefortschritt leider immer mehr zu, sodass es ... Ein spannendes, gut geschriebenes Buch, von dem ich aber leider mehr erwartet habe. Das Thema und die Story klangen zu Beginn äußerst interessant. Leider konnte mich das Buch nicht zu 100% packen. Die Handlung war mir persönlich zu sehr vorhersehbar und dies nahm mit Lesefortschritt leider immer mehr zu, sodass es mir immer schwerer viel, dran zu bleiben. Schade, da mir der Schreibstil von Zoe Beck sehr gut gefällt und auch das Thema des Buches sehr aktuell ist. Mit der Protagonistin wurde ich irgendwie auch nie ganz warm, da passte die Chemie irgendwie nicht. Bezüglich der Handlung sei aber noch gesagt, dass ich hoffe, das uns und unseren Kindern eine solche Zukunft erspart bleibt. Also leider nicht eines meiner liebsten Bücher in diesem Jahr. Trotzdem ein gutes Buch und aufgrund seiner Kürze auch super um es mal eben zwischendurch zu lesen (Arzt Wartezimmer etc.).

Kurz Vielversprechend, dann nur noch anstrengend
von Coriath am 05.01.2021

Das zugrundeliegende Szenario war für mich der maßgebliche Grund das Buch zu kaufen. Die doch recht pessimistische Zukunftsvision erinnert an die durch Katastrophen und Erderwärmung geformte Welt der Shadowrun-Romane von Markus Heitz, natürlich ohne die Fantasy-Komponente. Tatsächlich wirkt die Geschichte zu Beginn auch vielvers... Das zugrundeliegende Szenario war für mich der maßgebliche Grund das Buch zu kaufen. Die doch recht pessimistische Zukunftsvision erinnert an die durch Katastrophen und Erderwärmung geformte Welt der Shadowrun-Romane von Markus Heitz, natürlich ohne die Fantasy-Komponente. Tatsächlich wirkt die Geschichte zu Beginn auch vielversprechend, jedoch wird recht schnell durch die gleichzeitig flache und überzeichnete Hauptfigur (Man mag es kaum glauben, aber es ist offenbar möglich) jede Hoffnung auf eine gute Fortführung der Geschichte zerstört. Insbesondere das ewige Herumreiten auf den Befindlichkeiten der Protagonistin aufgrund der Beziehung zum Chef schiebt die eigentlich durch dessen Unfall in Gang gesetzte Thriller-Handlung derart auf, dass ich die weitere Lektüre aufgegeben habe bevor diese eingesetzt hat. Zudem gilt, zumindest für den von mir gelesenen Teil des Buches, dass die Besonderheiten des gewählten Settings nicht ausgereizt werden. Die Handlung könnte genauso gut in einer realitätsnäheren Umgebung und Zeit stattfinden. Mir fehlt eine richtige Dystopie, richtige Science-Fiction oder der Hauch von Cyberpunk, den der Klappentext vermuten lässt. Ich setze mich nochmal später an die Lektüre, da ich nur ungern ein nicht fertig gelesenes Buch bewerte. Gleichzeitig wird auch das an der hier dargelegten Kritik nicht viel ändern. Vielleicht passt das Buch auch einfach nicht zu meinem Geschmack, also gilt diese Bewertung wahrscheinlich für alle, die hier einen dystopischen Sci-Fi-Thriller erwartet.

Eine beängstigende Zukunftsvision
von einer Kundin/einem Kunden aus Rösrath am 25.10.2020

Ich war ein wenig enttäuscht von dem Thriller 'Paradise City'; das lag vielleicht an den vielversprechenden Besprechungen in den Medien, vielleicht aber auch daran, dass 'nicht überall Thriller drin ist, wo Thriller draufsteht'. Dennoch - der Roman von Zoe Beck zeichnet das Szenario eines Deutschland in nicht allzu ferner Zukunf... Ich war ein wenig enttäuscht von dem Thriller 'Paradise City'; das lag vielleicht an den vielversprechenden Besprechungen in den Medien, vielleicht aber auch daran, dass 'nicht überall Thriller drin ist, wo Thriller draufsteht'. Dennoch - der Roman von Zoe Beck zeichnet das Szenario eines Deutschland in nicht allzu ferner Zukunft (ca. das letzte Drittel des 21. Jahrhunderts), welches eine beklemmende Angst bewirkt. Klimaveränderungen und einige Pandemien haben die Welt verändert; es sind Megacitys mit einer perfekten Gesundheitssteuerung für die Bewohner entstanden; als Gegenleistung obliegt der Einzelne der totalen Kontrolle, gibt seine Freiheit auf für die optimale Gesundheitsfürsorge. Über die Jahre hinweg haben sich aber offensichtlich in den wenig besiedelten Randgebieten ('Uckermark') alternative Lebenswelten entwickelt... ohne High-Tech, aber dafür auch mit Selbstversorgung und Freiheit, die sogenannten 'Parallelen'. Als sich dann ungeklärte Todesfälle ereignen, macht sich die noch nicht vom System vereinnahmte Liina, Reporterin eines der wenigen verbliebenen nichtstaatlichen Nachrichtenportale, auf die Suche nach Erklärungen, wird dabei konfrontiert mit ihrer eigenen Vergangenheit und macht eine erschreckende Entdeckung... die volldigitalisierte Gesundheitssteuerung entscheidet auch darüber, wer leben darf... Am Ende fügt sich dann alles in einem kleinen Showdown. Durchaus solide Kost. Der netteste Satz: "Man sagt, wenn es kein Chinarestaurant mehr gibt, dauert es nicht lange, und der Ort wird zur Geisterstadt."


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