Warenkorb

Jetzt Thalia Classic-Mitglied werden und das Lesen fördern

Der Fjord schweigt

Während ihres Urlaubs in Norwegen trifft Kerstin auf den attraktiven Morten, der sich auf den ersten Blick in sie verliebt. Sie kann seine Gefühle nicht erwidern, doch Morten will das nicht akzeptieren.

Dreißig Jahre später: Bei der Beerdigung ihres Vaters erfährt Kerstins Tochter Annika, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der als Kleinkind in einem norwegischen See ertrunken ist. Sie will mehr erfahren, doch ihre Mutter verweigert ihr jede Information. So reist Annika selbst nach Norwegen in den kleinen Ort, in dem das Unglück geschehen ist. Kerstin ist entsetzt und nimmt ihr ein Versprechen ab: Verlieb dich nie in einen Norweger! Ein Versprechen, das nicht so leicht zu halten ist, als Annika die Brüder Jan und Erik kennenlernt.

Schließlich bricht Kerstin ihr Schweigen. Was ist damals wirklich passiert?

Ein dramatischer Liebesroman auf zwei Zeitebenen vor der großartigen Kulisse Norwegens.
Portrait
Gabriele Popma ist Jahrgang 1963 und als wissenschaftliche Bibliothekarin ein alter Hase im Büchergeschäft. Bereits 1996 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Nach längerer Pause arbeitet sie nun wieder als Autorin. Mit ihrem niederländischen Mann lebt sie im südlichen Bayern und liebt neben dem Schreiben ihren Garten, große Stickbilder, die sie aus Zeitmangel nie beenden wird, und ihr altes Akkordeon.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 456
Erscheinungsdatum 14.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7504-0499-1
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/3,2 cm
Gewicht 624 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 57515
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
13,50
13,50
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar in 2 - 3 Tage Versandkostenfrei
Lieferbar in 2 - 3 Tage
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
11
0
0
0
0

Spannung pur vor der schönen Naturkulisse Norwegens
von einer Kundin/einem Kunden aus Wurster Nordseeküste am 07.12.2019

Bei diesem Roman gilt vor allem eins: Nichts ist so, wie man glaubt. Immer wieder nimmt die Handlung unerwartete Wendungen und überrascht mit neuen nahezu unglaublichen Entwicklungen. "Der Fjord schweigt" von Gabriele Popma ist klassifiziert als Liebesroman, es geht jedoch sehr hoch her. Teilweise dachte ich während des Lesens,... Bei diesem Roman gilt vor allem eins: Nichts ist so, wie man glaubt. Immer wieder nimmt die Handlung unerwartete Wendungen und überrascht mit neuen nahezu unglaublichen Entwicklungen. "Der Fjord schweigt" von Gabriele Popma ist klassifiziert als Liebesroman, es geht jedoch sehr hoch her. Teilweise dachte ich während des Lesens, dass es schon fast etwas zu viel des Guten ist. Jedoch fügt sich alles doch in ein durchaus stimmiges Bild und der Roman vermag zu überzeugen. Der Schreibstil ist sehr gelungen. Schon den Prolog fand ich sehr packend und so ging es auch spannend und mitreißend bis zur letzten Seite weiter. Mir gefällt, dass alles klar und dennoch mit ausreichend Details beschrieben wird. Dadurch ist es ein leichtes in die Geschichte reinzufinden und ich war gleich mitten im Geschehen. Ich hatte nicht das Bedürfnis das Buch wegzulegen, im Gegenteil, es entsteht ein schöner Lesefluss. Schön ist auch, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt. Die Verknüpfung von der aktuellen Handlung rund um Annika und der ursächlichen Handlung rund um ihre Mutter Kerstin ist ausgesprochen gut gelungen. Es ist immer deutlich, wo die Handlung gerade spielt und die Rückblicke erfolgen wohl dosiert. Nach und nach kommt immer mehr ans Licht, der Spannungsbogen wird konstant aufrecht gehalten und zum Ende hin sogar nochmal gesteigert. Bei aller Spannung kommt jedoch auch die Liebe nicht zu kurz. Die Lieben, die Annika und Kerstin in ihrem Leben finden, und auch teils wieder verlieren. Vor allem aber auch die Liebe zu der beeindruckenden Natur Norwegens. Die Schilderungen von Norwegen sind einfach wunderschön. Beim Lesen bekommt man immer mehr Lust einmal hin zu fahren und die beeindruckende Landschaft selbst zu sehen. Annika ist gleich von Beginn an sehr sympathisch. Es ist leicht sich mit ihr zu identifizieren und mit ihr mitzufühlen. "Es ist nur ein Gefühl, dass mir etwas fehlt. [...] Da ist eine unbestimmte Sehnsucht in mir und ich weiß nicht, wonach." Sehr eindrücklich und emotional wird deutlich gemacht, wie Annika durch den Verlust ihres Zwillingsbruders in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Man hofft mit, dass sie einen Weg findet, zu heilen. Bei Annikas Mutter Kerstin dauert es etwas länger, bis man mit ihr warm wird. Je mehr man jedoch von ihrem Leben kennenlernt, desto besser versteht man, wie sie später ist. Auch die anderen handelnden Personen sind bis zur kleinsten Rolle sehr individuell und interessant ausgestaltet. Und obwohl das Buch 453 Seiten zählt, herrscht nie Verwirrung, welche Personen gerade handeln. Es ist ein leichtes der Geschichte zu folgen. Wie schon angeklungen, ist das Ende noch mal sehr spannend. Es schließt die Handlung aber schön rund ab. "Der Fjord schweigt" von Gabriele Popma ist ein sehr spannender Roman, dem eine Liebesgeschichte zugrunde liegt und der vor der wunderschönen Naturkulisse Norwegens spielt. Empfehlen kann ich ihn Lesern, die gern Spannung mit interessanten Charakteren und einem Hauch Liebesgeschichte haben.

Familiengeschichte mit Thrill
von Marakkaram aus Lingen am 05.12.2019

** Wie vor den Kopf geschlagen, starrte Annika das alte Foto an. Sie musste sich täuschen. Ihre Mutter und Iris hassten sich. ** Ein gelungene Mischung aus dramatischem Familiengeheimnis und emotionaler Liebesgeschichte(n) vor einer traumhaften Kulisse. Wieder einmal hat Annika eine Beziehung beendet. Obwohl Sven ein Trau... ** Wie vor den Kopf geschlagen, starrte Annika das alte Foto an. Sie musste sich täuschen. Ihre Mutter und Iris hassten sich. ** Ein gelungene Mischung aus dramatischem Familiengeheimnis und emotionaler Liebesgeschichte(n) vor einer traumhaften Kulisse. Wieder einmal hat Annika eine Beziehung beendet. Obwohl Sven ein Traumtyp ist, kommt sie irgendwann immer an den Punkt, an dem ihr etwas fehlt. Als Annikas Vater stirbt, erfährt sie, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der im Alter von 2 Jahren auf einer Urlaubsreise in Norwegen ertrank. Sie bucht kurzentschlossen um und fliegt nicht mit ihrer Freundin nach Kroatien, sondern auf Spurensuche nach Norwegen. Wird sie herausfinden, was damals geschah....? "Der Fjord schweigt" hat mich überrascht, kein seichtes Liebesdrama vor schöner Kulisse, sondern eine faszinierende Geschichte, ein Konstrukt aus Geheimnissen, geschickten Lügen und Psychospielchen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Annika im hier und jetzt, die in Norwegen auf Spurensuche geht und dabei den charismatischen Erik kennenlernt und Rückblenden ihrer Mutter Kerstin, in denen Stück für Stück die Geschehnisse aus der Vergangenheit zutage kommen. Das ist schon unheimlich spannend gemacht, denn immer wenn man meint, man hat den Plot durchschaut, kommt eine überraschende Info ans Licht und man selber wieder ins schwanken. Dabei bleibt Gabriele Popma sehr authentisch in ihrer Geschichte und den Charakteren. Mit Annika kann man sich sofort identifizieren und fühlt mit ihr mit. Aber auch Kerstin wird einem immer sympathischer, je mehr man ihre Vergangenheit versteht. Der Schreibstil ist sehr lebendig, angenehm und besticht mit einer bildhaften Beschreibung der wunderschönen Landschaft. Und der Spannungsbogen bleibt kontinuierlich hoch. .Fazit: Eine fesselnde Familien- und Liebesgeschichte, mit einer Portion Thrill. Mein erster Roman der Autorin, der mich sofort begeistert hat und sicher nicht mein letzter bleiben wird.

Eine unerwiderte Liebe und die Folgen
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 29.11.2019

„...Man soll die Vergangenheit ruhen lassen. Du reißt nur alte Wunden damit auf...“ Annika verabschiedet sich auf der Palliativstation von ihrem Vater. Der fordert Iris, seine zweite Frau, auf, Annika einen Briefumschlag zu geben. Sie weiß, dass Kerstin, Annikas Mutter, dagegen wäre. Als Iris mit Annika allein ist, fällt da... „...Man soll die Vergangenheit ruhen lassen. Du reißt nur alte Wunden damit auf...“ Annika verabschiedet sich auf der Palliativstation von ihrem Vater. Der fordert Iris, seine zweite Frau, auf, Annika einen Briefumschlag zu geben. Sie weiß, dass Kerstin, Annikas Mutter, dagegen wäre. Als Iris mit Annika allein ist, fällt das Eingangszitat. Nach langem Zögern übergibt Iris doch Annika die Dokumente. Und die fällt aus allen Wolken, als sie liest, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der als Kleinkind bei einem Urlaub in Norwegen verstorben ist. Annikas Fragen werden sowohl von der Mutter als auch von Iris abgeblockt. Daraufhin entschließt sich Annika, an den Ort des Geschehens zu fahren und einige Tage in Norwegen zu verbringen. Die Autorin hat einen spannenden Gegenwartsroman geschrieben. Was wie eine geheimnisvolle Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich bald zu einem rasanten Krimi. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Wie es der Zufall (oder die Autorin) so will, macht Annika in derselben Hütte Urlaub, die damals auch ihre Eltern gemietet haben. Als Annika das Gästebuch in die Hand nimmt, ahnt sie nicht, dass eine weitere überraschende Entdeckung auf sie wartet. Ihre Elten haben ihr nicht nur die Existenz des Zwillingsbruders verschwiegen. Auf geschickte Art und Weise rollt die Autorin nach und nach die Vergangenheit auf. Einerseits lernt Annika die Brüder Erik und Jan kennen, deren Familie die Hütte gehört und die sie nicht nur mit der norwegischen Landschaft vertraut machen, sondern bereit sind, sie bei der Beantwortung ihrer Fragen zu unterstützen. Andererseits ist Kerstin nun bereit, ihrer Tochter am Telefon Episoden aus ihrem Leben zu erzählen. Im Mittelpunkt dessen steht der junge Norweger Morten, der in Kerstin verliebt war, sie aber nicht in ihn, was sie ihm auch deutlich gesagt hat. Da er allerdings mit Stefan, Kerstins Mann, befreundet war, ließen sich Begegnungen nicht immer vermeiden. Eine seiner Antworten lautet. „...Du hast mir mein [...] Herz gebrochen, wie einen Ast auf den Weg, den man zur Seite schleudert...“ Gut wird die raue Landschaft Norwegens beschrieben. Dafür findet die Autorin passende Metapher. Doch nicht nur in Annikas Familie hat die Trauer das Leben geprägt, denn nach dem Tod des Sohnes war Kerstin nicht mehr dieselbe. Auch Jan und Erik haben damit zu kämpfen, dass sie in jungen Jahren die Mutter verloren haben. Die Autorin hat ein kompliziertes Geflecht aus Schuld und Lügen aufgebaut, deren eigentlicher Hintergrund sich erst nach und nach erschließt. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint. Natürlich ist auch die junge Generation nicht vor Gefühlschaos gefeit. Sowohl Jan als auch Erik rechnen sich bei Annika Chancen aus. Die macht aber beiden klar, dass sie keine Beziehung will. Manchmal jedoch spielt das Leben anders. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen.