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Hendrikje, vorübergehend erschossen

Roman

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Taschenbuch

Von Einer, die sich immer selber die Schuld gibt

»Ach, Hendrikje. Ein Bild des Jammers, eine, die sich selbst die Schuld gibt und nicht weiß, wie stark sie ist. So stark, flott, jung und liebenswert wie dieses Buch.« Tiroler Tageszeitung

Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Und jetzt sitzt sie auch noch im Gefängnis und erzählt der spröden Psychologin Frau Dr. Palmenberg ihre Geschichte. Denn eigentlich hatte Hendrikje ihr Leben mal ganz gut im Griff. Tagsüber arbeitet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder. Doch an Weihnachten schlägt das Schicksal knüppeldick zu: Von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr Selbstmordversuch kläglich misslingt, wollen ihre Freunde ihr beim zweiten Mal helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind. >Hendrikje< ist ein origineller Roman in der Tradition des >Simplicius Simplicissimus<, der das ganze Elend, aber auch die moralische Stärke eines ebenso einfältigen wie aufrechten Menschen in die heutige Zeit überträgt. Man kann lachen und weinen mit dieser Hendrikje, und am Ende fragt man sich, ob man sie nicht schon längst kennt.

Portrait

Ulrike Purschke, Jahrgang 1961, ging nach dem Abitur von Kassel nach Hamburg und wurde Schauspielerin. Sie studierte Literaturwissenschaft in Rom und Filmdramaturgie in Hamburg. Seitdem schreibt sie Drehbücher und lebt in Berlin. Hendrikje ist ihr erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21031-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2 cm
Gewicht 213 g
Verkaufsrang 103645
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Fantastische Unterhaltung mit Flow, Witz und einer total sympathischen Pechmariechen als Heldin, ein Buch, das Hoffnung macht, wenn alles den Berg herunter geht ;-)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Anfangs etwas merkwürdig, aber später echt gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Wabern am 05.10.2009

Anfangs hab ich echt gedacht, was ist das denn?! Die Autorin hat einen eigenen, ganz besonderen Stil. Lese sonst eher so Thriller, da benutzt man natürlich andere Worte. Hier sind die Worte einfach passgenau auf die Hauptfigur abgestimmt. So wie die Autorin schreibt, so denkt Hendrikje. Doch, ich muss sagen, dass Buch fesselt e... Anfangs hab ich echt gedacht, was ist das denn?! Die Autorin hat einen eigenen, ganz besonderen Stil. Lese sonst eher so Thriller, da benutzt man natürlich andere Worte. Hier sind die Worte einfach passgenau auf die Hauptfigur abgestimmt. So wie die Autorin schreibt, so denkt Hendrikje. Doch, ich muss sagen, dass Buch fesselt einen. Gut, die Kapitel sind schon recht lang, also muss man ja zumindestens das Kapitel zu Ende lesen, aber irgendwann musste man auch einfach wissen, wie es weiter geht. Das Buch kann man wirklich empfehlen. Nur leider ist man viel zu schnell durch damit.

wirklich geniales Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2009

Dieser Titel mag vielleicht den einen oder anderen Leser abschrecken, aber nur Mut selten so eine erfrischendes Buch in den Händen gehalten! Nicht nur dass sich fast jeder in der einen oder anderen Situation schon einmal selbst erlebt hat, nein Ulrike Purschke hat auch einen überaus unterhaltsamen und tief schwarzen Schreibstil!

Hendrikje - ein Name, mit dem man nicht Liebe machen kann!?
von D. Möhrke am 01.10.2008

Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes: herrlich skurril, sympathisch und witzig! Sprachlich bringt es Ulrike Purschke mit diesem Roman genau auf den Punkt, denn das Verhalten und die Gefühle der Hauptfigur Hendrikje werden perfekt widergespiegelt. Hendrikje, Malerin und Angestellte in einem Café, beschuldigt sich selbst 1... Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes: herrlich skurril, sympathisch und witzig! Sprachlich bringt es Ulrike Purschke mit diesem Roman genau auf den Punkt, denn das Verhalten und die Gefühle der Hauptfigur Hendrikje werden perfekt widergespiegelt. Hendrikje, Malerin und Angestellte in einem Café, beschuldigt sich selbst 1,5 Menschen auf dem Gewissen zu haben und befindet sich im größten Teil des Buches im Gespräch mit einer Psychologin - von ihr liebevoll "die Palmenberg" genannt. Sie erzählt ihr die durchaus nicht gerade kurze Geschichte, wie es zu diesen angeblichen Morden ihrerseits kam. Dies tut sie auf eine hinreißend ehrliche Art, wenngleich man ihr manchmal gern sagen würde: "Hendrikje, warum bist du nur so furchtbar naiv." Und trotzdem fühlt man mit Hendrikje mit und kann sich immer mehr in ihre verqueren Gedanken hineinfühlen. Es ist einfach köstlich von Hendrikjes Lebensmut zu lesen (okay, sie hat wiederholt Selbstmordgedanken, aber was macht das schon...) und davon, dass sie aus jeder Situation versucht das Beste zu machen. So ist Hendrikje zwar naiv, ja erscheint manchmal sogar etwas dümmlich und trotzdem kann man auch einiges von ihr lernen. Sie lässt sich eben nicht unterkriegen, trotz mehrerer Schiksalsschläge. Mit ihrem ganz eigenen Humor und dem lebendigen Schreibstil schafft Ulrike Purschke mit "Hendrikje, vorübergehend erschossen" eine entwaffnende Geschichte, die uns gleich viel fröhlicher auf den Alltag mit seinen kleinen und auch größeren Problemen blicken lässt. Der Job ist mies, die ganzen Gemälde verbrannt, die Oma gestorben, die eigenen Freunde wollen einen zum Selbstmord drängen - kein Problem für Hendrikje! Auch der verzwicktesten Situation kann sie noch etwas Positives abgewinnen. Und trotzdem kam das Ende doch ziemlich überraschend für mich, wobei das ganze Buch schon voller Überraschungen steckt. Dieses Buch ist für jeden zu empfehlen, der sich vom Pech verfolgt fühlt und für jeden, der manchmal einfach nur verärgert oder genervt ist vom eigenen Alltag und für jeden, der Humor hat und für jeden, der mal etwas ganz Neues versuchen möchte und für jeden.... also eigentlich für JEDEN! Und da ich nicht Hendrikje bin, werde ich nun absolut nicht mehr die Schuld bei mir suchen, wenn ihr dieses Buch nicht lest! Also lest und genießt!