World's End

Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 1988

(5)

Ein fulminanter Generationenroman von einem der sprachmächtigsten Autoren der Gegenwart

»Walter wußte Bescheid. Er war selbst ein entfremdeter Held ... ein Mann aus Eisen und Tränen ... Es war völlig undenkbar, jetzt nach Hause zu fahren, zu dem gefüllten Hähnchen, dem Spargelsalat und der glänzenden Mousse au chocolat, die seine Adoptivmutter für ihn gemacht hatte. Völlig undenkbar, jetzt dankbar das Geschenk seiner Freundin Jessica auszupacken - ein neuer Helm, bronzefarben wie die Sonne und dekoriert mit seinem Namen aus Blümchenaufklebern ...«

In der Nacht seines 22. Geburtstags rast Walter Van Brunt betrunken und bekifft mit seinem Motorrad gegen eine Gedenktafel. Die Vergangenheit holt ihn ein, sein Vater, der vor zwanzig Jahren die Freunde verriet, sein Vorfahr aus dem 17. Jahrhundert, ein holländischer Neusiedler und Pachtbauer, von dem es heißt, er habe in der Auseinandersetzung mit dem reichen Grundherrn feige versagt. »>World's End< ist ein listiges Gesellschaftsbild, das raffiniert mit der amerikanischen Geschichte changiert. T. Coraghessan Boyle ist ein großartiger Schriftsteller« (Die Presse), »die literarische Entdeckung Amerikas« (Die Zeit), »der Dickens des 20. Jahrhunderts« (Publishers Weekly).

Portrait

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 01.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21030-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,7 cm
Gewicht 436 g
Übersetzer Werner Richter
Verkaufsrang 26.651
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T.C. Boyle erzählt die Geschichte der Familie "van Brunts" abwechselnd im 17. und 19. Jh. Skurrile Figuren, Spannung, viel schwarzer Humor und eine bildgewaltige Sprache - Lesetipp T.C. Boyle erzählt die Geschichte der Familie "van Brunts" abwechselnd im 17. und 19. Jh. Skurrile Figuren, Spannung, viel schwarzer Humor und eine bildgewaltige Sprache - Lesetipp

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.10.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Meines Erachtens ein Stück Weltliteratur, vergleichbar mit "!00 Jahre Einsamkeit", wie T.C.Boyle da mit Lust, Freude und bildgewaltiger Sprache mit mehreren Familien durch die amerikanische Geschichte springt.

Geschichten über Geschichten
von Xirxe aus Hannover am 21.07.2015
Bewertet: Taschenbuch

Dies ist mein zweites Buch von T.C. Boyle nach Wassermusik und wieder bin ich völlig begeistert, obwohl World's End deutlich anstrengender zu lesen ist. Neinnein, keine Angst! Es geht nicht um Schachtel- oder Bandwurmsätze, überdurchschnittlich viele Fremdworte (obwohl, wenn ich so überlege... - naja, vielleicht doch ein bisschen) oder... Dies ist mein zweites Buch von T.C. Boyle nach Wassermusik und wieder bin ich völlig begeistert, obwohl World's End deutlich anstrengender zu lesen ist. Neinnein, keine Angst! Es geht nicht um Schachtel- oder Bandwurmsätze, überdurchschnittlich viele Fremdworte (obwohl, wenn ich so überlege... - naja, vielleicht doch ein bisschen) oder hochgeistige Gedankengänge. Die Sprache ist gut verständlich und überaus bildhaft, sodass bestimmte Szenen einem wohl für länger (wenn nicht sogar immer) im Gedächtnis bleiben werden. Was die Lektüre anstrengend macht, ist die Vielzahl von Personen und die steten Zeitsprünge. Boyle beschreibt die Geschichte zweier Familien in einem Abstand von rund 300 Jahren, sodass es vier verschiedene Erzählstränge gibt, die sich jedoch immer wieder überschneiden. Dass die Personen teils über die Jahrhunderte hinweg die gleichen Namen aufweisen, erschwert das Ganze noch etwas. Doch das Alles ist so herrlich lebhaft und bunt erzählt, dass ich mir gerne die Mühe machte, wiederholt im Stammbaum nachzuschauen, der glücklicherweise im hinteren Teil abgedruckt ist. Da die Geschichte zudem immer wieder auf realen Begebenheiten beruht, die ich selbst aber nur unvollständig (oder kaum) kannte, habe ich mich auch wiederholt über die tatsächlichen Vorgänge informiert, da Manches schlicht kaum zu glauben ist. Somit ist die Lektüre dieses Buches nicht nur unterhaltsam, sondern ganz nebenbei erfährt man noch eine Menge über die Anfänge der Besiedlung in den USA ebenso wie über die Hippiezeit. Dennoch ist es kein wirklich realistisches Buch wie es auch schon 'Wassermusik' nicht war. Vieles ist stark überzeichnet und/oder ins Groteske gezogen, doch nie so, dass es unglaubwürdig wirkt. Boyle beherrscht es wie kein Zweiter, Dinge auf die Spitze zu treiben und sie dennoch überzeugend wirken zu lassen. Wer lieber einer geradlinig verlaufenden Geschichte folgt, die nah an der Realität bleibt, wird sich mit diesem Buch wohl schwer tun. Allen Anderen aber kann ich dieses Buch nur empfehlen!

Fantastisch
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie alle Bücher von TC Boyle, ist auch World's End fantastisch. Wer eine präzise Sprache schätzt und gerne eine Prise schwarzen Humor mag, sollte Boyle unbedingt lesen.