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Der Mann aus Želary

Novelle

Jetzt als Großdruck
»Liebe ist das am geringsten geachtete Wort im menschlichen Vokabular.«

Protektorat Böhmen und Mähren 1942/43. Eine junge Ärztin an einem Krankenhaus in Brünn gerät durch ihre Kurierdienste für eine Widerstandsgruppe in Lebensgefahr und muß sich von einer Stunde zur nächsten eine neue Identität zulegen. Sie flieht in ein abgelegenes Bergdorf und heiratet - aber nicht den Mann ihrer Träume ...
»Dieses Buch ist ein Juwel!« (Rheinfall-Woche) - »Eine wunderschöne Liebesgeschichte im Rahmen einer grausamen Zeitgeschichte.« (Mathilde)
Květa Legátová ist das Pseudonym einer in Brno lebenden Autorin (geboren 1919), die als politisch unzuverlässig galt und deshalb nach dem Studium der tschechischen und deutschen Sprache, der Physik und Mathematik als Lehrerin von einer Dorfschule zur anderen versetzt wurde. 2002 erhielt sie den tschechischen Staatspreis für Literatur, 2003 wurde die vorliegende Novelle unter dem Titel ›Želary‹ verfilmt.
Portrait
Kvìta Legátová ist das Pseudonym einer in Brno lebenden Autorin (geboren 1919), die während des kommunistischen Regimes als politisch unzuverlässig galt und deshalb nach dem Studium als Lehrerin von einer Dorfschule zur anderen versetzt wurde. Aus den Bergregionen in der Nähe der slowakischen Grenze schöpft sie die Themen für ihre balladenhaften, naturalistischen Geschichten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.04.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21045-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/1,5 cm
Gewicht 146 g
Originaltitel Jozova Hanule
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Sophia Marzolff
Buch (Taschenbuch)
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Was wirklich zählt
von Xirxe aus Hannover am 26.08.2014

Dies ist ein kleines Büchlein mit einer Liebesgeschichte, die aber soviel mehr enthält als 'nur' eine zärtliche Romanze. 152 Seiten die deutlich machen, was wirklich wichtig ist im Leben, was wahre Liebe ist. Hört sich großspurig an? Nun ja, vielleicht. Doch lest selbst! Eine junge Ärztin leistet in den Jahren 1942/43 für eine ... Dies ist ein kleines Büchlein mit einer Liebesgeschichte, die aber soviel mehr enthält als 'nur' eine zärtliche Romanze. 152 Seiten die deutlich machen, was wirklich wichtig ist im Leben, was wahre Liebe ist. Hört sich großspurig an? Nun ja, vielleicht. Doch lest selbst! Eine junge Ärztin leistet in den Jahren 1942/43 für eine Widerstandsgruppe Kurierdienste, doch die Gruppe fliegt auf. Einige werden verhaftet, ihr verheirateter Geliebter flieht mit Frau und Kind ins rettende Ausland, andere versuchen ebenfalls zu entkommen. Ihr bester Freund drängt sie zur Flucht mit einem ihrer Patienten, einem Einfaltspinsel aus den Bergen, wie sie ihn selbst bezeichnet. Unter einem falschen Namen soll sie ihn heiraten um sich in Sicherheit zu bringen. Joza der Hinterwäldler, der in sie verliebt ist, willigt in diese Scheinehe ein und so bricht sie mit ihm in sein Dorf in den Bergen auf - nach Želary. Dort erlebt sie eine Rückkehr zu den Wurzeln: ein einfaches schlichtes Leben. Und entdeckt nach und nach in ihrem Mann einen Menschen voller Liebe und Gefühl - ganz im Widerspruch zu seinem Äußeren. Legátová beschreibt das langsame Ankommen der jungen Frau aus der Stadt derart überzeugend und einfühlsam, dass man ihre sich ständig ändernden Empfindungen stets deutlich nachvollziehen kann. Was sie zuvor als tumbe Beschäftigung gefürchtet hat wie Kochen, Beeren sammeln usw. entwickelt sich zusehends zur völlständig befriedigenden Tätigkeit - neudeutsch würde man schreiben: Sie gerät immer öfter in einen Flow ;-) Sie lernt Menschen kennen, die in ihrem Tun voll und ganz aufgehen und darin glücklich sind, egal wie schwer die Last ist die sie zu tragen haben. Und ihren Mann, der ihr zu Beginn mehr Furcht als Wohlgefühl einflößte, lernt sie lieben obwohl ihr bisheriger Traummann das genaue Gegenteil von Joza ist. Eine wunderschöne Geschichte die auf ungewöhnliche Weise zeigt, was im Leben wirklich wichtig ist.

eine herzerweichende Geschichte
von Saskia Panthen aus Darmstadt am 08.02.2010

Eine junge Ärztin, selbstbewusst, selbstständig, ist an einer Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus beteiligt und gerät dadurch in größte Gefahr. Um untertauchen zu können heiratet sie einen ihrer ehemaligen Patienten und wandert mit ihm in sein Dorf, Zelary, aus. Dort ist alles anders und vor allem ist sie dort and... Eine junge Ärztin, selbstbewusst, selbstständig, ist an einer Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus beteiligt und gerät dadurch in größte Gefahr. Um untertauchen zu können heiratet sie einen ihrer ehemaligen Patienten und wandert mit ihm in sein Dorf, Zelary, aus. Dort ist alles anders und vor allem ist sie dort anders. Anders als die Dorfbewohner trägt sie keine langen Haare und ausschließlich Röcke. In ihrem neuen Zuhause gibt es weder Strom noch fließend Wasser und doch gewöhnt sie sich langsam an die neue Umgebung, die neuen Freunde und ihren neunen Mann. Langsam lernt sie dies einfache Leben zu schätzen und zu lieben. Den einfachen Mann zu lieben… Dieses Buch ist wunderbar. Meine einzige Kritik ist die, dass es zu schnell gelesen ist. Es sollte doppelt oder dreifach so lang sein.