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Candide oder Der Optimismus

Fischer Klassik Band 90098

Voltaire

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Beschreibung

Spritzig und frech, spöttisch und satirisch, geistreich und scharfsinnig - auch fast 250 Jahre nach seinem Erscheinen hat Voltaires brillanter Roman nichts von seiner Faszination und Aktualität verloren. Der gutgläubige Candide durchschreitet Länder, durchleidet Kriege, durchlebt Liebesabenteuer, bis er schließlich erkennen muss, dass es mit der besten aller möglichen Welten nicht weit her ist. Ein ironisch-sarkastisches Meisterwerk der Weltliteratur in der glänzenden Übersetzung von Stephan Hermlin.

Stephan Hermlin wurde 1915 in Chemnitz geboren. 1931 schloß er sich den Kommunisten an, arbeitete nach 1933 drei Jahre im Untergrund, bevor nach Frankreich emigrierte und sich der Resistance anschloß. Nach dem Krieg kehrte er nach Deutschland zurück, zunächst nach Frankfurt am Main, wo er als Rundfunkredakteur arbeitete. 1947 zog er nach Ost-Berlin, wurde SED-Mitglied und Mitarbeiter der Zeitschriften "Aufbau" und "Ulenspiegel". Der Lyriker, Prosaautor und Übersetzer (unter anderem Nerudas und Aragons) wurde rasch einer der wichtigsten DDR-Autoren, der als Mitglied des PEN und als Teilnehmer vieler Kongresse auch international sehr präsent war. 1976 gehörte er zu den Unterzeichnern des Protestschreibens gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Fünf Jahre später organisierte er das vielbeachtete Treffen ost- und westdeutscher Schriftsteller in Ost-Berlin. Hermlin starb 1997 in Berlin.

Voltaire, eig. François-Marie Arouet, geb. 1694 in Paris, besuchte dort das Jesuitenkolleg Louis-le-Grand und fand nach Abschluß seines Studiums bald Zugang zu aristokratischen freidenkerischen Kreisen. 1717 brachte ihm eine Satire auf Ludwig XIV. ein Jahr Haft in der Bastille ein. Später mußte er seines Freidenkertums und seiner aufklärerischen Schriften wegen mehrfach Paris verlassen. In England und auf dem Schloß einer Freundin in der Champagne fand er Asyl. 1750 folgte er einer Einladung an den Hof Friedrich des Großen, wurde aber drei Jahre später in Ungnade wieder entlassen. Er starb 1778 in Paris.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 180
Erscheinungsdatum 01.09.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-021725-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 19/12/1,4 cm
Gewicht 179 g
Illustrator Gabriele Mucchi
Übersetzer Stephan Hermlin
Verkaufsrang 36413

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Kundenbewertungen

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Schöne Geschichte!
von Zitronenblau am 01.04.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Ironie und der Sarkasmus, mit denen Voltaire arbeitet, um seinen Protagonisten durch eine eigentlich doch recht entsetzliche Handlung zu führen, dienten nicht etwa nur einer Euphemisierung einer pseudo-optimistischen Welt, in der das Böse regiert, sondern vor allem folgenden genialen Zweck: Eine narrative Antwort auf Leibniz... Die Ironie und der Sarkasmus, mit denen Voltaire arbeitet, um seinen Protagonisten durch eine eigentlich doch recht entsetzliche Handlung zu führen, dienten nicht etwa nur einer Euphemisierung einer pseudo-optimistischen Welt, in der das Böse regiert, sondern vor allem folgenden genialen Zweck: Eine narrative Antwort auf Leibniz' systemphilosophisch hergeleitetes Postulat eines metaphysischen Optimismus, dass demnach vom formalen Rahmen her entgegensteht und inhaltlich alle möglichen Aussagen macht, um diese "schönste aller Welten" zu relativieren. Candide muss gelesen werden, nicht nur als philosophisch-pamphletartige Polemik gegen Leibniz' These, sondern als Satireroman, der zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen soll. Daher sehr empfehlenswert!

Anleitung zum Menschsein!
von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 21.08.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich me... Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich mehrere Jahre fast neben dem Grab Voltaires im Paris, ohne damals zu wissen das ich tagtäglich an den sterblichen Überresten eines genialen Mannes vorbeiging.In seinen Buch erlebt man ihm aber lebendig.Man spürt seine Liebe und seinen Glauben an den Menschen aber gleichzeitig auch seine Verachtung all dem gegenüber was dem Menschen und die Menschlicheit unetrdrückt und versklavt.


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