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Der stumme Tod

Der zweite Rath-Roman

Die Gereon-Rath-Romane Band 2

Volker Kutscher

(43)
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Beschreibung


Der zweite Fall der Bestsellerreihe um Kommissar Gereon Rath im Taschenbuch

In seinem zweiten Fall lernt Gereon Rath die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch.

März 1930: Der Tod einer Schauspielerin führt Kommissar Rath in die Studios der Filmmetropole Berlin. Betty Winter wurde bei Dreharbeiten zu einem Tonfilm von einem Scheinwerfer erschlagen. Schon bald entdeckt Rath Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Doch mit seinen Vermutungen steht er alleine da und muss auf eigene Faust ermitteln. Bis eine zweite Schauspielerin tot aufgefunden wird und Rätsel aufgibt: Der Leiche fehlen die Stimmbänder.

»Mit ›Der stumme Tod‹ ist dem Kölner Autor erneut ein glänzend recherchierter, spannender Pageturner gelungen.« Der Spiegel

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 04.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-31611-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/3,8 cm
Gewicht 389 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 657

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Buchhändler-Empfehlungen

Jan Bremges, Thalia-Buchhandlung Brandenburg

Spannende Fortsetzung von Volker Kutscher die einem einen Blick ins Filmbusiness der 1930er gewährt und einem den Übergang von Stumm - zum Tonfilm näherbringt. Es macht Spaß Komissar Rath bei seinen Ermittlungen zu verfolgen.

Atmosphärisch stimmiger Kriminalroman im Berliner Filmmilieu des Jahres 1930

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

In Berlin-Marienfelde findet eine Schauspielerin durch einen herabstürzenden Scheinwerfer den Tod. Eine weitere ist spurlos verschwunden, eine dritte findet ebenfalls im Lauf des Buches ihr blutiges Ende. Kriminalkommissar Gereon Rath, weg von der Sitte und nun endlich für die Mordkommission tätig, ermittelt im Milieu verschiedener Filmproduktionsgesellschaften, die einander ständig Steine in den Weg räumen und aktuell den großen Kampf Stummfilm vs. Tonfilm ausfechten. Ebenso wie der erste Fall "Der nasse Fisch" fängt Kutscher die Zeitumstände des Jahres 1930 perfekt ein, doch der zweite Fall gefällt mir entschieden besser als der erste: Gereon Rath gewinnt endlich ein paar Konturen, die Handlung ist zielgerichteter und das Thema Film macht mehr her als der russische Goldschatz aus Teil 1. Charlotte Ritter und einige andere Nebenfiguren treten ebenfalls wieder auf und sorgen für Reibungspunkte für Rath. Außerdem beleben in die Handlung eingeflochtene historische Ereignisse (der Tumult um das Begräbnis des Nationalsozialisten Horst Wessel, die Erpressung Konrad Adenauers rund um den Umzug der Ford-Werke nach Köln - letzteres ist übrigens in der Hörbuchfassung weggekürzt) den Roman und geben dem Leser das Gefühl, die angespannte politische Stimmung des Jahres 1930 beinahe atmen zu können. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall "Goldstein".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
23
18
2
0
0

gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Zella-Mehlis am 22.11.2020

historischer Gesellschaftsbezug nicht deutlich herausgearbeitet; flach in der Darstellung; zu stark auf den Ermittler bezogen; Brisanz der gesellschaftlichen Widersprüche wird ungenügend deutlich

Spannender Kriminalroman aus der Weimarer Zeit mit Niveau.
von Susanne Probst aus Ulm am 11.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Meine Eindrücke und Gedanken über “Der stumme Tod“ von Volker Kutscher. Dieser Kriminalroman ist der zweite, in dem der sympathische, ehrgeizige und etwas sperrige Kommissar Gereon Rath ermittelt. Der erste Band ist mir entgangen, aber ich hatte keine Probleme, in diesen Roman hineinzufinden. Er spielt im Berlin der 1930... Meine Eindrücke und Gedanken über “Der stumme Tod“ von Volker Kutscher. Dieser Kriminalroman ist der zweite, in dem der sympathische, ehrgeizige und etwas sperrige Kommissar Gereon Rath ermittelt. Der erste Band ist mir entgangen, aber ich hatte keine Probleme, in diesen Roman hineinzufinden. Er spielt im Berlin der 1930er Jahre, die Atmosphäre dieser Zeit wird authentisch dargestellt und es werden viele Zeitthemen und historische Informationen und Zusammenhänge aufgegriffen. Volker Kutscher hat neben einem spannenden Kriminalroman ein informatives Zeitzeugnis geschrieben. Der Leser taucht in die Filmszene dieser Zeit ein und erfährt von den Schwierigkeiten, die das Aufkommen des Tonfilms mit sich bringt. Neben der Haupthandlung, in der es um die Aufklärung mehrerer Morde in der noch jungen Filmbranche geht, gibt es einige Nebenstränge, die das Buch in meinen Augen noch interessanter und abwechslungsreicher machen. Die Figuren, v. a. der Hundebesitzer Kommissar Rath, werden erfreulicherweise nicht als Stereotype, sondern in ihrer Komplexität und Vielseitigkeit überzeugend dargestellt. Mir hat dieser lebhafte, packende und unterhaltsame Kriminalroman sehr gut gefallen, so dass ich jetzt Lust habe, den ersten Teil, „Der nasse Fisch“, „nachzulesen“ und mich auf Folgebände freue.

Ein wahrer Lesegenuss!
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschweiler am 28.07.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es gibt einen Unfall bei Dreharbeiten zu einem der ersten Tonfilme. Ein Lichtscheinwerfer fällt auf eine Schauspielerin, die tödlich verunglückt. Eine weitere Schauspielerin wird vermisst. Unabhängig voneinander soll Gereon Rath in beiden Fällen ermitteln, dienstlich und privat und verstrickt sich dabei in das intrigendurchzogen... Es gibt einen Unfall bei Dreharbeiten zu einem der ersten Tonfilme. Ein Lichtscheinwerfer fällt auf eine Schauspielerin, die tödlich verunglückt. Eine weitere Schauspielerin wird vermisst. Unabhängig voneinander soll Gereon Rath in beiden Fällen ermitteln, dienstlich und privat und verstrickt sich dabei in das intrigendurchzogene Filmgeschäft Berlins der 1920er Jahre. Gereon Rath ist einfach ein unverbesserlicher Kriminalist. Ich folge ihm und seinem Tatendrang so gerne, kann verstehen, wie er sich selbst immer wieder in die Enge treibt und will ihm dennoch so oft sagen: Warte doch! Immer wieder amüsant, wie er die Dinge versucht auf seine kölsche Art zu regeln und damit zu viele Dienstvorschriften umgeht und am Ende alle nur noch die Köpfe schütteln. Kutschers Schreibstil ist dabei gewohnt angenehm. Ich liebte den Stil schon im ersten Buch und er bleibt weiterhin so wunderbar, dass man einfach gerne in dem Buch liest. Es gibt nie auch nur einen Absatz, der mich nervt, auch wenn sich die Handlung streckenweise ein wenig zieht. Aber es kam nie der Punkt, wo ich dachte: Okay, jetzt reicht's - eben weil der Stil so toll ist und Gereon als Hauptcharakter so versteckt charmant ist, dass ich einfach hängen bleibe. Der Fall war ganz nett, nicht der spannendste, dafür war er dann doch ein wenig zu einfach gestrickt. Aber man konnte schon mit raten und allem gut folgen. So gefiel mir auch die Auflösung am Ende, auch wenn das richtige Ende für mich nicht so melodramatisch hätte ausfallen müssen. Aber das kann ich verzeihen. ;) Alles in allem ein schöner Krimi - ich freue mich auf den nächsten aus der Reihe!


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