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Kommunales Krisenhandeln im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

Die Stadtverwaltung Münster zwischen Nationalsozialismus und Demokratisierung

Villa ten Hompel Schriften Band 14

Philipp Erdmann

Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Als der Zweite Weltkrieg begann, sah sich die Stadtverwaltung Münster vorbereitet. Vorher hatte sie die Umgestaltung der westfälischen Gauhauptstadt umfassend geplant. Doch seit dem 1. September 1939 stand die Regulierung von Versorgungsmängeln, von Kriegseinwirkungen und -folgen für mehr als ein Jahrzehnt im Fokus kommunalen Krisenhandelns. Bewältigungstechniken, zum Teil das Personal und vor allem die systemstabilisierende Funktion der Stadtverwaltung blieben über das Kriegsende hinaus bestehen. Erst nach Gründung der Bundesrepublik setzte sich die Überzeugung durch, mit kommunaler Planung die Stadt und das Leben in ihr umfassend gestalten zu können. Diese Phase und weniger exklusiv das Kriegsende gerät damit als Zeit tiefen Wandels in den Fokus. Wie sich dieser auf die Verwaltung selbst, aber auch auf die Stadtgesellschaft auswirkte und für wen „Modernisierungen“ keine Vorteile brachten, zeigt Philipp Erdmanns detailreiche Studie.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 476
Erscheinungsdatum 01.11.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86331-493-4
Verlag Metropol-Verlag
Maße (L/B/H) 24,3/17,5/3,2 cm
Gewicht 1401 g
Abbildungen mit 27 Abbildungen
Auflage 1

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