Tod und kein Erbarmen

Thriller

Elias Haller

(56)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Packender Thrillerstoff von Bestsellerautor Elias Haller.

An einem Januarmorgen verschwindet die achtjährige Violetta. Akribisch rekonstruiert die Polizei ihren Weg zur Schule und entdeckt Indizien, die auf eine Entführung hindeuten. Doch das Mädchen wird nie gefunden.

Zehn Jahre später verbringt Kriminalhauptkommissar Erik Donner ein paar Tage in dem Ort und will dort eigentlich nur sein privates Unglück im Alkohol ertränken, als er von Violettas Cousine aufgesucht wird. Angeblich gibt es einen neuen Hinweis auf den Verbleib des Mädchens. Doch Donner glaubt nicht an die Aufklärung eines so alten Falls. Im Streit schickt er Violettas Verwandte weg. Ein folgenschwerer Fehler, denn am nächsten Tag steht der Kommissar plötzlich unter Mordverdacht …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 383
Erscheinungsdatum 03.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70253-8
Reihe Ein Erik-Donner-Thriller
Verlag Edition M
Maße (L/B/H) 18,6/12,6/2,5 cm
Gewicht 454 g
Verkaufsrang 80336

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
38
7
5
6
0

Tod und kein Erbarmen
von Mine_B am 29.12.2020

Der Autor Elias Haller hat mit seinem Thriller „Tod und kein Erbarmen“ bereits den siebten Band rund um den Ermittler Erik Donner geschrieben. Dieser ist meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Büchern gut lesbar. Es würde lediglich die Zuordnung der Ermittler und dessen Beziehung zueinander erleichtern. ... Der Autor Elias Haller hat mit seinem Thriller „Tod und kein Erbarmen“ bereits den siebten Band rund um den Ermittler Erik Donner geschrieben. Dieser ist meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Büchern gut lesbar. Es würde lediglich die Zuordnung der Ermittler und dessen Beziehung zueinander erleichtern. Ich hatte bereits „Tod und tiefer Fall“ aus dieser Reihe gelesen. Als ich diesen Band angefangen habe, war ich mir gar nicht bewusst, dass es schon der siebte Teil der Reihe ist. Dennoch habe ich ohne Probleme in dieses Buch gefunden und habe einen verzwickten Fall vorgefunden. Der Schreibstil ist recht angenehm, der Thriller hat sich flüssig lesen lassen. Auch war ich sofort mitten im Geschehen, der Einstieg in das Buch ist mir persönlich recht leicht gefallen. Wir erfahren, dass sich Donner in einem Dorf namens Pöhla aufhält. Dieser nimmt sich eine Auszeit, nachdem seine Lebensgefährtin gestorben ist. Er hadert mit sich, will einfach nur die Realität vergessen. Dabei gerät er mitten in einen alten unaufgeklärten Fall. Vor vielen Jahren wurde ein junges Mädchen entführt und ihre Cousine sucht immer noch nach ihr. Nachdem diese sich mit Donner in der ortsansässigen Kneipe getroffen hat und die beiden sich dort lautstark unterhalten haben, wird diese ermordet aufgefunden. Donner gelangt dabei mitten ins Visier der Mordermittlungen und muss tatkräftig helfen, diesen aufzuklären. Auch der Cold Case – das Verschwinden des Mädchens – soll hierbei gelöst werden. Dies führt dazu, dass diverse Ermittler an der Auflösung der beiden Fälle, welche miteinander verwoben sind, beteiligt sind. Hier muss man ganz schön aufpassen, wer an welchem Fall arbeitet und wer mit wem. Auch die Beziehungen zu den einzelnen Ermittlern stehen teilweise im Vordergrund. Die Zwistigkeiten zwischen diesen nehmen streckenweise zu viel Raum ein, sodass die Ermittlung etwas in den Hintergrund gerät. Hier hätte man die persönlichen Probleme der jeweiligen Ermittler untereinander etwas kürzen können, damit die Spannung keinen Abbruch bekommt. Erik Donner ist der Protagonist in diesem Buch, auch wenn er sich diesen Posten ansatzweise mit Sokrates Vogel teilen muss. Dieses Mal gerät er in ein ganz schönes Schlamassel und muss versuchen, da wieder herauszukommen. Er hat leider nicht so viele Freunde, sodass er eher ein Einzelkämpfer ist. Man lernt ihn in diesem Teil leider nicht wirklich kennen – er ist für mich ein bisschen ein Schloss mit sieben Siegeln. Vielleicht kann man seine Gesten und Gedankengänge besser zuordnen, wenn man alle bisherigen Bände gelesen hat. Dennoch bin ich mit seinem Charakter soweit ausgekommen, auch wenn kein tiefes Band zueinander aufgebaut werden konnte. Auch gibt es ein paar Kapitel, welche in der Vergangenheit spielen. Hier erfährt man aus erster Hand, welche Zusammenhänge zu der Entführung des Mädchens geführt haben. Diverse Rahmenbedingungen werden erläutert, sodass man einen vielseitigen Einblick in das Geschehen bekommt. Der Fall selber ist spannend und auch die Ermittlungen hierzu konnten mich überzeugen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese manchmal mehr in den Fokus gerückt werden. Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten und auch mit der Auflösung hätte ich so nicht gerechnet, sodass ich am Ende echt überrascht war. Insgesamt konnte mich Elias Haller mit dem Thriller „Tod und tiefer Fall“ gut unterhalten. Ein paar Abzüge gab es für mich jedoch, dennoch war der Fall und dessen Aufklärung für mich spannend. Daher möchte ich 4 Sterne vergeben.

Tod und kein Erbarmen
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2020

"Tod und kein Erbarmen" ist der 7.Band aus der "Kommissar Erik Donner"-Reihe von Elias Haller. Ich kannte bisher weder den Autor noch diese Reihe. Wenn man bei Teil 7 einsteigt, dauert es ziemlich lange, bis man sich bei den einzelnen Personen, besonders den diversen Polizei-Positionen, zurechtgefunden hat. Zudem tat ich mich se... "Tod und kein Erbarmen" ist der 7.Band aus der "Kommissar Erik Donner"-Reihe von Elias Haller. Ich kannte bisher weder den Autor noch diese Reihe. Wenn man bei Teil 7 einsteigt, dauert es ziemlich lange, bis man sich bei den einzelnen Personen, besonders den diversen Polizei-Positionen, zurechtgefunden hat. Zudem tat ich mich sehr schwer, all die Namen und Ränge/Positionen zuordnen zu können, weil es einfach sehr viele auf einmal sind, manche Leute erscheinen bewusst ohne Namen. Der Thriller selbst zog sich für mich sehr in die Länge, obwohl die Kapitel recht kurz und dadurch rasch zu lesen sind. Es gibt ständig Tote, Verletzte, Unfälle, Opfer, Blut, ... positives konnte ich kaum bei Lesen feststellen. Ich war mehrmals kurz davor, das Buch abzubrechen, weil ich ihm einfach nichts abgewinnen konnte, aber die Neugier über die Auflösung siegte dann doch. Der Schreibstil des Autors ist in Ordnung, aber die Art und Weise der Story war einfach nicht meins. Zwar handelt es sich um einen "Cold Case", aber mir kommt es vor, als wäre eine 10 Jahre alte Geschichte einfach nochmal aufgewärmt und erneut durchgekaut worden. Zudem bekriegen sich die Männer untereinander sehr gerne, was nicht unbedingt zur Lösung des Falles beiträgt. Ich vergebe 2 bis 2,5 Sterne (den halben Zusatzstern bekommt Frau Winter), da können auch die ländliche Erzgebirgsumgebung und der Schnee nicht dran rütteln. Der Bezug zur Natur ist ganz spaßig: Donner, Winter, Frost, Vogel, ...

Keine durchgängige Spannung, schlechte "Witze" und viele psychische Probleme
von Franzy aus Gießen am 13.08.2020

~~~Meine Meinung~~~ Dieses Buch habe ich im Zuge des Netgalley-Adventskalenders bekommen (ja, das ist schon wieder ewig her) und bin völlig unvorbereitet und blauäugig an die Sache rangegangen. Ich wusste nicht, dass es sich um den siebten Teil einer Reihe handelt - sonst hätte ich es mir gar nicht runtergeladen. Wenn es sich n... ~~~Meine Meinung~~~ Dieses Buch habe ich im Zuge des Netgalley-Adventskalenders bekommen (ja, das ist schon wieder ewig her) und bin völlig unvorbereitet und blauäugig an die Sache rangegangen. Ich wusste nicht, dass es sich um den siebten Teil einer Reihe handelt - sonst hätte ich es mir gar nicht runtergeladen. Wenn es sich nicht um wirklich abgeschlossene Geschichten (im besten Fall mit unterschiedlichen Protagonisten) handelt, beginne ich eigentlich nicht mitten in einer Reihe. Aber nun war es so und ich musste es nehmen, wie es kam. Erik Donner ist Kriminalhauptkommissar und momentan außer Dienst gestellt. Um den Verlust seiner Partnerin zu verarbeiten fährt er weg und genießt das ein oder andere Glas Alkohol zu viel. Während seines Gelages wird er von einer Frau angesprochen, die sich wünscht, dass er den zehn Jahre alten Vermisstenfall ihrer Cousine wieder aufrollt. Donner hat noch nie davon gehört, gerät mit der Dame in Streit und schickt sie weg. Am nächsten Tag erwacht er mit einem Filmriss in einer Blutlache, die junge Frau vom Vorabend ist tot und Erik Donner steht unter Mordverdacht. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich nun beginnen soll. Als sich während des Lesens rauskristallisiert hat, dass es sich um einen Reihenteil handelt, war ich schon leicht gefrustet. Egal wie viel erwähnt wird oder ob es vielleicht Flashbacks gibt, es fehlt irgendwann doch immer der ein oder andere Zusammenhang, um die komplette Geschichte zu verstehen, oder zu wissen, warum jemand nun handelt wie er handelt. Die ganze Entwicklung fehlt eben. So muss mit Donners Erscheinungsbild irgendwann etwas passiert sein, dass er "Monster" genannt wird. Ist jetzt zwar nicht zwingend notwendig für die Story, würde aber zwischen den Zeilen vielleicht das ein oder andere erklären, wenn man wüsste, was genau da vorgefallen ist. Die Buchbeschreibung klang wirklich gut und ich hatte mich auf einen sehr spannenden und gut gestrickten Thriller gefreut - nur leider nicht bekommen. Es gab zwar zwischendurch den ein oder anderen spannenden Punkt, aber insgesamt war es doch eigentlich eher eine Persiflage oder ein "humorvoller" Krimi (nicht mein Humor), statt Gänsehaut und abgekaute Fingernägel. Es gibt beispielsweise einen Sokrates Vogel (bitte?), einen lammfromm-Wortwitz über einen Herrn Fromm (gähn) und der Schenkelklopfer, dass jemand mit Vornamen Calvin eine Unterwäschemarke auf die Beine stellen könnte, wenn alle Stricke reißen (echt jetzt?)...Witzig? Nicht für mich. Der Schreibstil ist ziemlich flüssig und wenn man dran bleibt, liest sich das Buch dann auch schnell, aber eben genau das war bei mir eher das Problem. Ich habe es immer nur in kleinen Häppchen gelesen und deshalb ewig gebraucht, weil ich mehr am Stück einfach nicht ertragen konnte ohne die Augen zu rollen. Ziemlich nervig und unglaubwürdig war, dass alle Ermittler psychische Probleme haben, Egomanen sind und lieber alles alleine machen, als im Team zu arbeiten. Natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen und es gibt einfach Berufe, die dich psychisch massiv aus der Bahn werfen können, aber hier hat wirklich JEDER einen "Knacks" und echte Polizeiarbeit wäre so sicherlich undenkbar. ~~~Fazit~~~ Keine durchgängige Spannung, schlechte "Witze" und viele psychische Probleme. Alles was ich weder wollte, noch erwartet habe. Vielleicht muss man durch die vorherigen sechs Bände ein Liebhaber der Charaktere geworden sein, um dieses Buch wirklich gut zu finden. Ich habe daran aber leider kein Interesse und so war es sicherlich mein erstes und auch letztes Buch dieser Reihe (und auch vermutlich des Autors).


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