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Das Schicksal der Henkerin

Historischer Roman

Sabine Martin

(18)
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Beschreibung

Sie will ein Leben retten - und muss dafür töten

Rottweil, 1340. Die ehemalige Henkerin Melisande lebt mit ihrer Familie ein ruhiges, glückliches Leben. Bis sie der Hilferuf eines Mannes erreicht, der behauptet, ihr Bruder Rudger zu sein. Der aber ist seit Jahren tot, sie selbst hat ihn sterben sehen und seinen Mörder gerichtet. Hat sie sich damals geirrt? Ihr angeblicher Bruder sitzt unschuldig im Kerker von Esslingen, nur sie kann ihn retten. Kurzentschlossen reist Melisande zu ihm - und tappt in eine Falle, die nicht nur ihr eigenes Leben in höchste Gefahr bringt ...

Liebe, Hoffnung, Verrat, Intrigen - Sabine Martin macht das Mittelalter lebendig


Hinter Sabine Martin verbirgt sich ein erfahrenes Autorenduo. Martin Conrath hat bereits einige Kriminalromane veröffentlicht, von denen einer als Tatort verfilmt wurde. Sabine Klewe schrieb mehrere Krimis und Thriller, die bis auf die höchsten Ränge der Spiegel-Beststeller-Liste kletterten. Die Autoren leben und schreiben in Düsseldorf.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 28.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-18066-0
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/3,5 cm
Gewicht 442 g
Auflage 2. Auflage 2020
Illustrator Helmut Pesch
Verkaufsrang 25374

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
10
4
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Ein Historischer Roman Feinster Klasse
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2021

Die ehemalige Henkerin Melisande lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern ein ruhiges Leben. Eines Tages erreicht sie der Hilferuf eines Mannes, der sich als ihr längst verstorbener Bruder Rudger entpuppt. Dieser sitzt unschuldig im Kerker von Esslingen und muss von ihr gerettet werden. Gemeinsam mit einem Plan stürzt sic... Die ehemalige Henkerin Melisande lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern ein ruhiges Leben. Eines Tages erreicht sie der Hilferuf eines Mannes, der sich als ihr längst verstorbener Bruder Rudger entpuppt. Dieser sitzt unschuldig im Kerker von Esslingen und muss von ihr gerettet werden. Gemeinsam mit einem Plan stürzt sich Melisande ins Ungewisse und muss bald feststellen, dass nichts wie angenommen ist. Das Cover hat einen perfekten mittelalterlichen Stil – und vor allem die Gotische Versalien, mit denen das Wort „Henkerin“ geschrieben wurden, verschaffen dem Ganzen den perfekten Feinschliff. Der Schreibstil ist gut zum Reinkommen und auch nicht schwer zu verstehen. Viele Charaktere habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen, wie zum Beispiel Melisandes Kinder, Gertrud und Antonius. Die Beiden wirken viel älter, als sie sind und stecken voller Mut und Überraschungen. Auch den jungen Grafen Ottmar und seinen Bruder Nicklas habe ich liebgewonnen und finde es etwas schade, dass sie erst etwas später im Buch eine Rolle bekommen haben. Melisande, als tapfere, mutige und unerschrockene Frau, kann ich einfach nur bewundern und versuchen, mir eine Scheibe von ihren guten Seiten abzuschneiden. Aber auch sie hat mit Ende der Geschichte eine wichtige Lektion gelernt. Wirklich angesprochen hat mich an dem Buch, dass der Spannungsbogen gehalten wird und immer etwas Neues passiert. Es wird nie langweilig und man fiebert die ganze Zeit über mit. Da ich erst zu spät erfahren habe, dass es vorherige Bände der Reihe gibt, war ich zuerst ein bisschen verunsichert. Doch auch ohne Vorgeschichte kann man super in das Buch eintauchen und man muss den Protagonisten einfach die Daumen drücken. Ich fand das Buch echt spannend und empfehle es weiter! Ich persönlich werde mir auch noch die vorherigen Bände bei nächster Möglichkeit holen.

Definitiv ein Pageturner
von einer Kundin/einem Kunden aus Südbaden am 09.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine Story, die es in sich hat – beim historischen Roman „Das Schicksal der Henkerin“ steht Spannung an oberster Stelle. Das Autoren-Duo, das sich Sabine Martin nennt, hat es geschafft, mich so in den Bann zu ziehen und zu fesseln, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Schicksal der Henkerin ist bereits der dritt... Eine Story, die es in sich hat – beim historischen Roman „Das Schicksal der Henkerin“ steht Spannung an oberster Stelle. Das Autoren-Duo, das sich Sabine Martin nennt, hat es geschafft, mich so in den Bann zu ziehen und zu fesseln, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Schicksal der Henkerin ist bereits der dritte Band, der die Geschichte von Melisande erzählt. Doch muss man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, um die Vorgeschichte zu verstehen. Die nötigen Hintergrundinformationen sind im Verlauf der Erzählung durch kurze Rückblicke eingearbeitet. Die Geschichte: Es geht um Melisande, die einst als Henkerin ihren Lebensunterhalt verdiente und nun mit ihrem Mann Wendel und den beiden Kindern Gertrud und Toni in Rottweil lebt. Sie lebt so lange friedlich, bis ein Brief sie erreicht, in dem sie ihr Bruder um Hilfe bittet. Und das obwohl, sie gesehen hatte, wie ihr Bruder Jahre zuvor umgebracht wurde. Von da an geht es rund im Schwäbischen Winter des Jahres 1340. Melisande sucht ihren Bruder, ohne ihr eigentliches Reiseziel zu nennen. Ihre Kinder suchen die Mutter und folgen ihr ohne die Gefahren zu bedenken, Ehemann Wendel schließlich sucht die Kinder und seine Frau. Alles bei Eis und Schnee, die besonders auf der Hochebene der Schwäbischen Alb richtig eklig sein können. Im Mittelpunkt steht schließlich die Adlerburg, auf der ein fieser Truchsess, ein Verwalter, herrscht, der sein Ziel, Alleinherrscher zu werden, mit allen Mitteln verfolgt. Mein Eindruck: Das Autoren-Duo hat die Charaktere der einfühlsamen und doch mutigen und tatkräftigen Melisande, des manchmal sehr gutgläubigen Wendel, des bösen Burgverwalters, der intelligenten Kinder und des verloren geglaubten Bruders gekonnt und glaubwürdig ausgearbeitet und gezeichnet. Selbst die beiden Kinder, die dem Leser von heute als altklug vorkommen mögen, dürften im 14. Jahrhundert tatsächlich so clever gewesen sein, wie sie im Buch erscheinen. Schließlich durften Kinder damals nicht so lange Kind sein wie heute und wurden schon früh zur Hilfe in Haus und Feld herangezogen. Der Truchsess und seine Helfershelfer sind brutal und widerwärtig, die Esslinger Bürger, die im Stadtrat sitzen borniert und stur. Fazit: Ich konnte das Buch, kaum dass ich es angefangen hatte, nicht mehr aus der Hand legen, habe es relativ schnell durchgelesen und fast ganze Nächte investiert. Die Geschichte hielt mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es gibt nicht nur einen Spannungsbogen, es gibt gleich mehrere, die sich unter einem großen immer wieder neu bilden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, das Tempo der Geschichte rasant, aber nicht gehetzt. Auch wenn sich die Ereignisse stellenweise fast gegenseitig überrennen und man hin und wieder an der Glaubwürdigkeit zweifeln könnte, sollte man nie vergessen: Das ist eine Geschichte. Die darf ruhig mal ein bisschen dicker auftragen. Ich würde den Roman nicht nur Freunden der historischen Romane, sondern auch jedem Thriller-Fan empfehlen.

Gutes Buch für Zwischendurch und zum entspannen
von Black-Panda am 26.09.2020

Die ehemalige Henkerin Melisande erreicht unverhofft einen Brief von ihrem totgeglaubten Bruder. Er bittet um ihre Hilfe, denn er wird unschuldig im Kerker von Esslingen festgehalten. Von dem Wunsch getrieben ihren geliebten Bruder zu befreien, begibt sie sich auf eine gefährliche Rettungsmission, welche sich schnell als Pfad in... Die ehemalige Henkerin Melisande erreicht unverhofft einen Brief von ihrem totgeglaubten Bruder. Er bittet um ihre Hilfe, denn er wird unschuldig im Kerker von Esslingen festgehalten. Von dem Wunsch getrieben ihren geliebten Bruder zu befreien, begibt sie sich auf eine gefährliche Rettungsmission, welche sich schnell als Pfad in ihr eigenes Verderben herausstellt. Und es ist nicht nur ihr Leben, welches nun in Gefahr ist... Der Schreibstil des Buches war sehr angenehm. Er ist nicht zu aufdringlich und passt gut zur Geschichte. Als Leser ist man bereits nach wenigen Seiten in die Geschichte hineingezogen worden und der angenehme Schreibstil hält das gesamte Buch über an, sodass dieses gut gelesen werden kann. Super fand ich, dadurch dass es ein historischer Roman und auch einige alte Wörter verwendet wurden, dass am Ende des Buches ein kleines Glossar angebunden ist. Angenehm um eventuell nochmal kurz nachzulesen, worum es sich bei dem ein oder anderen Wort handelt, aber auch interessant um es im Anschluss ans Buch zu lesen, da oft genauere Erklärungen dabei sind. Die Handlung des Buches hat mich insgesamt leider nicht überzeugt. Zwar ist die Geschichte an sich spannend und die ehemalige Henkerin Melisande hat ein ereignisreiches Leben hinter sich und auch die jetzige Situation ist alles andere als gewöhnlich. Dennoch war der rote Faden des Buches für mich teils eher zu deutlich, eine Station wurde nach der anderen abgehandelt und nur sehr wenig kam unerwartet. So kam für mich nur wenig Spannung auf, auch wenn dies dadurch verbessert wurde, dass die gesamte Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven - mit jeweils individuellen Geschehnissen - erzählt wurde. Die Persepktivwechsel waren eine tolle Abwechslung im Buch und durch die verschiedenen Ereignisse und Problemlösungen der jeweiligen Charaktere blieb es unterhaltsam. Trotz das bereits im Titel des Buches bekannt wird, dass es sich bei Melisande um eine (ehemalige) Henkerin handelt, kommt meiner Meinung nach dies in der Geschichte etwas zu kurz. Dieser Teil ihrer Vergangenheit wird nur sehr selten angesprochen und man erfährt nichts über die Hintergründe dessen. Das fand ich sehr schade, da diese Hintergründe sicherlich sehr interessant gewesen wären und so auch die Verknüpfung zwischen Titel und Geschichte deutlicher gewesen wäre. Insgesamt bleibt der Spannungsbogen im Buch zwar eher flach, aber es ist ein gutes Buch zum zwischendurch lesen und entspannen.


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