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Die Frau aus Oslo

Kriminalroman

Kjell Ola Dahl

(27)
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Beschreibung

Oslo, 1942. Die Stadt ist von den Nazis besetzt. Esther kämpft im Widerstand - bis sie verraten wird. In letzter Sekunde gelingt ihr die Flucht nach Schweden. Ihre Familie jedoch wird deportiert. In Stockholm trifft Esther den Widerstandskämpfer Gerhard Falkum, der ebenfalls aus Oslo geflohen ist. Er steht unter Mordverdacht an seiner Frau. Ein Verdacht, der nie ausgeräumt wurde und Esther Jahrzehnte später noch beschäftigt. Denn zurück in Oslo will sie herausfinden, was damals passiert ist ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.05.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17992-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,8/12,9/3,2 cm
Gewicht 416 g
Originaltitel Kureren
Auflage 1. Auflage 2020
Übersetzer Thorsten Alms
Verkaufsrang 24549

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
1
10
12
4
0

von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2019
Bewertet: anderes Format

Ein düsterer Roman über ein düsteres Kapitel der Geschichte. Trotz teils verwirrender Handlungsstränge und Zeitsprünge gelingt es Ola zunehmend, die losen Fäden der Geschichte zusammenzuführen und den Leser mit einem spannenden Ende zu belohnen.

Vergangenheitsbewältigung auf norwegisch
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 04.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kjell Ola DAHLs „Die Frau aus Oslo“ ist seine literarische norwegische Vergangenheitsbewältigung. Von Oslo Oktober 1942, über Stockholm Dezember 1942 und Oslo November 1967, bis Oslo August 2015. Von der Besatzungszeit der Deutschen Armee, den Judenverfolgungen der SS, den Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen, den nac... Kjell Ola DAHLs „Die Frau aus Oslo“ ist seine literarische norwegische Vergangenheitsbewältigung. Von Oslo Oktober 1942, über Stockholm Dezember 1942 und Oslo November 1967, bis Oslo August 2015. Von der Besatzungszeit der Deutschen Armee, den Judenverfolgungen der SS, den Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen, den nach Schweden Geflohenen, den Überlebenden (und den Toten) in Oslo nach 25 und 73 Jahren. Von Åse und Ester, zwei Judenmädchen, von Gerhard und dessen Tochter Turid (schöne Göttin) und einem Goldarmband mit einem Edelstein. Dieses Armband gehörte einst der Familie von Ester, die von der SS deportiert und von Gerhard 25 Jahre später am Arm von Turid entdeckt wurde. Diese gibt es ihrem Vater Gerhard als Andenken, wieder im Besitz von Ester gibt sie es ihrem Sohn Jonatan weiter. Am Ende (des Romans) gelangt es wieder in den Besitz von Turid. Insofern schließt sich der Kreis. Die ersten Seiten wecken Spannung, denn es geht um den Verbleib des Armbandes und die letzten Seiten bieten mit der Auflösung des Rätsels nochmals Spannung. Die 350 Seiten dazwischen bieten Aneinanderreihung von Szenen, die den Leser mehr ermüden, als zum spannungsgeladenen Weiterlesen ermuntern. Nicht nur einmal stellt man sich die Frage; Was? Wie? Und Warum? Sätze wie „als er Stockholm verließ, muss er ja ein Reiseziel gehabt haben!“ rufen mehr Verwunderung als Euphorie hervor. Der Mittelteil - Ester und Gerhard, ein ehemaliges und wieder aufgewärmtes Liebespaar belauern sich, spielen bis zum bitteren Ende „Katz und Maus“ - liest sich sehr zäh und vermittelt den Eindruck eines breit gewalzten Teiges. Der Plot verwirrt den Leser in einer Weise, wie wenn man sich zweimal im Kreis um die eigene Achse dreht und danach nicht mehr weiß wo Nord und Süden ist. Die Besatzungszeit Norwegens während des II. Weltkrieges und der Bewältigung deren Nachwehen sind ein beliebtes Thema der norwegischen Literatur. Das Jahr 2015 ist deshalb bemerkenswert, weil Kjell Ola DAHLs „Die Frau aus Oslo“ als bester Krimi Norwegens ausgezeichnet wurde. Ich teile diese Auszeichnung nicht, Norwegen hat viel bessere Krimis zu bieten. Kjell Ola DAHL werde ich mir nicht merken.

Potential verschenkt
von leseratte1310 am 12.08.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Stadt Oslo ist 1942 von Nazis besetzt. Die Jüdin Esther hat sich dem Widerstand angeschlossen, doch sie wird verraten und kann gerade noch nach Schweden fliehen. Ihre Familie wird deportiert. Gerhard Falkum, der Mann ihrer Freundin Åse, flieht mit der Hilfe von Sverre ebenfalls nach Schweden. Er wird verdächtigt, seine Frau ... Die Stadt Oslo ist 1942 von Nazis besetzt. Die Jüdin Esther hat sich dem Widerstand angeschlossen, doch sie wird verraten und kann gerade noch nach Schweden fliehen. Ihre Familie wird deportiert. Gerhard Falkum, der Mann ihrer Freundin Åse, flieht mit der Hilfe von Sverre ebenfalls nach Schweden. Er wird verdächtigt, seine Frau umgebracht zu haben, doch Gerhard bestreitet die Tat. All das beschäftigt Esther noch viele Jahre. Im Jahr 1967 taucht der totgeglaubte Gerhard wieder in Norwegen auf. Er will seine Tochter Turin ausfindig machen, die damals adoptiert wurde. Aber es ist viel Zeit vergangen und niemand ist begesitert von Gerhards Auftauchen. Im Jahr 2015 entdeckt Turid in der Zeitung ein Foto von einem Armband, das versteigert werden soll. Es ist das Armband ihrer Mutter, welches ihr 1967 gestohlen wurde und Turid möchte es unbedingt zurückhaben. Die Buchbeschreibung klang so vielversprechend, aber wirklich überzeugen konnte mich das Buch nicht. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Eigentlich mag ich so etwas, aber hier habe ich mich etwas schwergetan, vielleicht weil mich die Geschichte nicht so gepackt hat. Nach und nach ergibt sich ein Bild, was damals geschehen ist. Die Charaktere hatten für mich nicht genügend Tiefe. Nur mit Esther konnte ich mitfühlen, die anderen kamen mir nicht nahe. Auch wenn die Geschichte Potential hatte, so kam dennoch keine Spannung auf und die Figuren blieben zum größten Teil blass. Auch die Fragen wurden nicht alle beantwortet. Schade!


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