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Eine Liebe zwischen den Fronten

Historischer Roman

Maria W. Peter

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Beschreibung

Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen?

Packender historischer Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt.

Mit vielen Schauplätzen in Deutschland, Lothringen & dem Elsass.


Maria W. Peter studierte Sprachen, Literatur und Geschichte an der Universität des Saarlandes und der Université de Metz. Nach einem Fulbright-Stipendium an der School of Journalism in Columbia/Missouri begann sie, historische Romane und Theaterstücke zu schreiben. Mehrfach wurde sie mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Literaturpreis Homer für ihren Roman Die Festung am Rhein.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 29.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17989-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/4,8 cm
Gewicht 521 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 20287

Buchhändler-Empfehlungen

Die Grausamkeit des Krieges und die Hoffnung auf Frieden ....

Marion Wittkop, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

.... bestimmen den neuen Roman von Maria W. Peter. Als 1870 der deutsch-französische Krieg ausbricht, stehen die Französin Madeleine und ihr angehender Verlobter Paul plötzlich auf verfeindeten Seiten. Während Paul als Militärarzt an die Front muss, versucht Madeleine in ihre Heimatstadt zu gelangen. Eine weitere wichtige Figur ist Madeleines Bruder Clèment, der sich den Revolutionären anschließt und innerlich zerrissen für eine bessere Welt kämpft. Anders als seine Schwester glaubt er nicht an eine friedliche Lösung des Konflikts.  Durch die anderen (Neben)-Figuren gelingt es der Autorin ein authentisches Gesamtbild zu erzeugen, das streckenweise sehr düster wirkt. Zum Glück erleben die Protagonisten aber auch immer wieder Lichtblicke und Hoffnung auf friedliche Zeiten.  Ein sehr umfangreiches informatives Nachwort, Glossar und Personenverzeichnis runden das Werk ab.

Kundenbewertungen

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Feinde auf Befehl?
von Lerchie am 28.09.2020

Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen und Frankreich. Es gibt keine Feier mehr, denn Paul muss als preußischer Militärarzt zu seinem Regiment, das in Coblenz steht. Ma... Berlin 1870. Zwei junge Menschen verschiedener Nationalität (französisch/deutsch) wollen sich gerade verloben, als eine schreckliche Nachricht eintrifft. Es ist zum Krieg gekommen zwischen den Preußen und Frankreich. Es gibt keine Feier mehr, denn Paul muss als preußischer Militärarzt zu seinem Regiment, das in Coblenz steht. Madeleine bricht mit ihrem Vater nach Metz in Frankreich auf. Von nun an sollen sie Feinde sein, was für beide unerträglich ist. Ist ihre Liebe groß genug um den Krieg zu überstehen? Was wird nach dem Krieg sein? Meine Meinung Ich habe schon einige Bücher dieser Autorin gelesen und war jedes Mal begeistert. So auch von diesem Buch. Es ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil sehr leicht und flüssig lesen. Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder aussetzen musste, woran mit Sicherheit nicht fehlende Spannung schuld war, sondern einfach das Lesen über einen Krieg. Ich musste zwischendurch immer mal was Lustiges oder eben einfach was anderes lesen. .Denn an Spannung hat es dem Buch nicht gefehlt. Was ich mal wieder super fand, was das Glossar und das Personenverzeichnis am Ende des Buches. In der Geschichte war ich schnell drinnen, hatte ich doch bereits in meinen jungen Jahren Bücher gelesen, in welchen dieser Krieg auch ein wichtiges Thema war. So war mir der Begriff Turcos für die Tirailleurs algériens und Franc-Tireurs für die Freischützen oder auch Freischärler schon bekannt. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Madeleine, die um zwei Männer Angst hatte (Bruder und Verlobter) sowie in Paul der sich fragte, ob er seine Verlobte je wiedersehen würde. Ich habe ihn bewundert, weil er wirklich ein Mann war, der alle gleich behandelt hat. (Oder es zumindest versuchte). Egal ob Freund oder Feind. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, auch wenn ich, wie gesagt, immer mal wieder zwischendurch zu etwas Anderem greifen musste. Ich war begeistert und habe es sehr gerne gelesen zumal es mich auch (obwohl von Krieg und unnötigem Tod die Rede) auch sehr gut unterhalten hat. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

Geschichte in Perfektion
von Streiflicht am 10.09.2020

Schon seit Jahren lese ich kaum mehr etwas anderes als Krimis oder Thriller. Gleichzeitig kenne ich aber auch die Werke die Autorin Maria W. Peter schon seit Jahren und genieße sie immer wieder. Sobald ein neues Buch von ihr veröffentlicht wird, lege ich jeden Krimi zur Seite und freue mich darauf, in ihre Welten abtauchen zu kö... Schon seit Jahren lese ich kaum mehr etwas anderes als Krimis oder Thriller. Gleichzeitig kenne ich aber auch die Werke die Autorin Maria W. Peter schon seit Jahren und genieße sie immer wieder. Sobald ein neues Buch von ihr veröffentlicht wird, lege ich jeden Krimi zur Seite und freue mich darauf, in ihre Welten abtauchen zu können. Besonders gut gefällt mir, dass sie immer ganz hervorragend und gründlich recherchiert und die Historie genauestens beleuchtet. Das ist wirklich ein Qualitätsmerkmal ihrer Bücher und begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Die Mühen ihrer Arbeit sind jedes Mal wieder ein Glanzwerk und wer im Nachwort und im Anhang blättert und liest, weiß, wie viel Arbeit dahinter stecken muss. Da verwundert es nicht, dass es bisweilen mehrere Jahre dauert, bis so ein Werk dann wirklich vollendet ist und gedruckt werden kann. Aber neben dieser akribischen Kleinarbeit beherrscht die Autorin auch das Schreiben und das aufs Feinste. Sie weiß, wie man mit Worten Bilder erschafft, wie man Szenerien und Figuren lebendig werden lässt, wie Flair entsteht. Teilweise schon fast poetisch schreibt Maria W. Peter und so ist es kein Wunder, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Liegt anfangs ein dicker Wälzer vor dem Leser, so ist er schneller als ihm lieb ist, am Ende angelangt. Dieses Buch hat mich besonders berührt, weil es zeigt, wie schrecklich Krieg ist und immer sein wird und dass am Ende alle leiden, egal wer gewinnt oder verliert. Die einfachen Menschen verlieren alles, oft auch ihre Lieben, erfahren ungeahntes Leid und schlimme Not. Wer dieses Buch liest, müsste meinen, die Menschen würden daraus lernen. Maria W. Peter schildert authentisch und manchmal an der Grenze des Erträglichen, was damals passiert sein könnte. Als Leser muss man da echt oft schlucken und fragt sich, warum es nie aufhört und immer wieder Kriege begonnen werden. Ein toller Roman, der eine wichtige Zeit in der deutschen und französischen Geschichte beleuchtet. Rundum lesenswert, auch weil man neben den wirklich ergreifenden Geschichten viele Wissenswertes quasi wie nebenbei erfährt. Auch versteht man dann, warum zwischen beiden Ländern immer wieder Spannungen bestanden. Geschichtsunterricht muss nicht trocken sein!

Geschichte erlebbar gemacht!
von Monika Schulte aus Hagen am 03.09.2020

Gerade als die Französin Madeleine und der preußische Arzt Paul ihre Verlobung feiern wollen, bricht die Nachricht herein, dass sich das Französische Kaiserreich mit Preußen im Krieg befindet. Während Paul als Militärarzt umgehend zu seinem Regiment nach Coblenz aufbrechen muss, reisen Madeleine und ihr Vater auf schnellstem Weg... Gerade als die Französin Madeleine und der preußische Arzt Paul ihre Verlobung feiern wollen, bricht die Nachricht herein, dass sich das Französische Kaiserreich mit Preußen im Krieg befindet. Während Paul als Militärarzt umgehend zu seinem Regiment nach Coblenz aufbrechen muss, reisen Madeleine und ihr Vater auf schnellstem Weg nach Metz, ihrer Heimatstadt. Von nun stehen die Liebenden auf unterschiedlichen Seiten. Aus Freunde werden Feinde. Ein unerbittlicher Krieg mit hohen Verlusten auf beiden Seiten tobt. Während Paul als Militärarzt versucht, so viele Menschen wie möglich vor dem Tod zu retten, engagiert sich Madeleine als Krankenschwester. An ihrer Seite immer das algerische Mädchen Djamila, die als Dienstmädchen im Hause von Madeleines Mutter gearbeitet hat. Es gibt Begegnungen zwischen Madeleine und Paul, doch immer wieder trennen sich ihre Wege. Und dann ist da noch Clément, Madeleines Bruder, ein Zerrissener, der sich Revolutionären angeschlossen hat, ein junger Mann, der nicht so richtig weiß, wo er eigentlich hingehört. "Eine Liebe zwischen den Fronten" ein faszinierender und spannender historischer Roman. Ein Roman über einen Krieg, der mir bisher völlig unbekannt war. Maria W. Peter schreibt mit erzählerischer Kraft und großem Einfühlungsvermögen. Sie entführt uns Leser in die Jahre 1870/71. Sie fesselt mit präziser Sprache und entführt den Leser an deutsche und französische Schauplätze, Kriegsschauplätze. Sie scheut sich auch nicht, die Kriegsgräueltaten zu schildern und doch ist da auch immer ein bisschen Hoffnung. Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges. Hoffnung auf ein Wiedersehen der beiden Liebenden. "Eine Liebe zwischen den Fronten" - eine Geschichte über einen Krieg, der vor 150 Jahren stattgefunden hat. Geschichte wird hier als spannende Unterhaltung erlebbar gemacht. Einmal angefangen, kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen. Maria W. Peter hat es auch diesmal wieder hervorragend geschafft, uns Leser mit in die Zeit zu nehmen, in der ihre Geschichte spielt. Unbedingt lesen! Und wer noch nie in Metz war, dem lege ich eine Reise dorthin sehr nahe. Mein Mann und ich haben Metz eher durch Zufall entdeckt. Metz ist eine faszinierende Stadt, in der man viel Jugendstil, schöne Plätze, einen spannenden Bahnhof und einen geheimnisvollen Drachen entdecken kann.


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