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Marianengraben

Roman

Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt - auf die eine oder andere Weise.

Portrait

Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin. 2018 gewann sie den Digital Female Leader Award und wurde als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. Sie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Sternenkinder-Fotografin. Das Internet macht sie auf Twitter unter @LaVieVagabonde unsicher. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 28.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0042-9
Verlag Eichborn
Maße (L/B) 21,5/13,5 cm
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 2384
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Selten liegen Lachen und Weinen so nahe beieinander wie bei Jasmin Schreiber's Roman "Marianengraben". Eine kleine literarische Perle, die mit viel Einfühlungsvermögen, Situationskomik und liebenswerten Charakteren von Trauer + Depression, Liebe + Freundschaft erzählt. So gut!

Ein warmherziges Debüt.

Sandra Glossmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Jasmin Schreiber, dem Netz besser bekannt als "LaVieVagabonde" zeichnet in ihrem Debütroman ein äußerst charmantes Roadmovie, das vor allem durch seine liebreizenden Charaktere zu überzeugen weiß. Sowohl Helmut als auch Paula haben Verluste erlitten und starten samt Hund in ein eher ungewisses Abenteuer, das sie irgendwie zurück ins Leben holt. Ein kurzweilige, dafür liebevolle Geschichte, die berührt.

Kundenbewertungen

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Trauerblind - Vom Todlachen in den Bergen
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 18.02.2020

„Marianengraben“ ist ein Debütroman von Jasmin Schreiber und erschien Februar 2020 im Eichborn Verlag. Die Protagonisten Paula und Helmut werden in diesem herzerfrischenden Roadtrip zu Trauergefährten, die das Beste ineinander zum Vorschein bringen. Nach zwei Jahren Trauer über den Ertrinkungstod ihres Bruder, ist die Bio... „Marianengraben“ ist ein Debütroman von Jasmin Schreiber und erschien Februar 2020 im Eichborn Verlag. Die Protagonisten Paula und Helmut werden in diesem herzerfrischenden Roadtrip zu Trauergefährten, die das Beste ineinander zum Vorschein bringen. Nach zwei Jahren Trauer über den Ertrinkungstod ihres Bruder, ist die Biologin Paula immer noch ein bisschen zu traurig. Geplagt von Schuldgefühlen, immer wiederkehrenden Grübelmonstern und schwermütiger Unbedeutsamkeit sucht sie schließlich einen Therapeuten auf, deren Impulse in Paula eine megakrasse Idee entfachen. Bei der Umsetzung ihrer gut geplanten Idee trifft sie auf den alten, mürrischen und unsensiblen Ex-Förster Helmut. Durch ein tragendes Missgeschick begleitet Paula Helmut auf seiner Wohnmobil-Tour nach Tirol, lernt Helmuts Hündin Judy kennen und erfährt nach und nach, worauf sie sich da eigentlich eingelassen hat. Zahlreiche Pinkelpausen, unausgesprochene Worte, brüllende Rapsfelder, Helmut in Plauderlaune bei einem Glas Wein, Penisattaken, „die langsamste Verfolgungsjagd in der Geschichte“ und einem Machtwort von Helmut später, ist Paula nicht mehr die, die sie einmal war. Zu Beginn des Buches taucht man mit Paula noch im 11000 Meter tiefen Marianengraben, voller Schmerz und Dunkelheit. Bewaffnet mit einer Suppenkelle macht sich Paula auf den Weg an die Oberfläche. Von Kapitel zu Kapitel taucht sie immer weiter auf. Auch wenn der Heilungsprozess sie mal zurück wirft, bleibt sie kontinuierlich auf Kurs, ohne zu wissen, wo es eigentlich hingehen soll. Nach 7590 Metern lichtet sich die Dunkelheit allmählich. Paula und Helmut auf ihrer Reise der zahlreichen Abenteuern zu begleiten, ist eine purer Lesegenuss und geht viel zu schnell zu Ende. Am Ende löst ein Huhn namens Lutz eine Katastrophe aus, aber manchmal braucht es Schmerz, um den guten Schmerz auszugraben. Und sehr oft braucht es mutige Antihelden, die Vorbilder sind, obwohl sie keine sein wollen. Die Geschichte ist rund und ein echtes Statement an die Gesellschaft, für einen gesunden Umgang mit den Themen Tod und Trauer, die jeden von uns betreffen. Es geht zentral um die Trauerbewältigung und den Verlust geliebter Menschen. Paula, die sich für den Tod ihres kleinen Bruders Tim verantwortlich fühlt und als „müffelnde Vollkatastrophe“ in übermächtigen Gefühlen gefangen ist und Helmut, der bereits viele Tragödien in seinem Leben ertragen musste, aber seine ganz eigenen Art entwickelt hat, damit umzugehen. Die beiden stellen schnell fest, dass sie mehr gemeinsam haben, als die Liebe zu Birkengewächsen und das Hilfe leisten auch Überwindung kostet. Der harmonische Schreibstil, die Situationskomik, die erinnerungswürdigen Philosophien vom kleinen Timi, wahre Wortschätze und spannenden Fakten, vom lautlosen Ertrinken, über Pflanzenblindheit bis zum Unterschied zwischen Friedhöfen und Kirchhöfen, ergeben einen besonderen Lesespaß mit mit Gefühl, Herz, Verstand und Hoffnung. Mir ist es noch nie passiert, das ich beim Lesen einer Seite tieftraurig um Fassung ringen musste und mich auf der nächsten Seite vor Lachen nicht mehr eingekriegt habe. Und wie kann man am Ende eines Buches eigentlich gleichzeitig tief traurig und sehr glücklich sein? Der Tod gehört zum Leben dazu und dieses Buch ist „ein echter Rettungsanker (…), wenn die See des Lebens zu rau ist.“ Lest unbedingt dieses tolle Buch!

Herzergreifender Roman zum Thema Trauer, Schuld und Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 17.02.2020

Paula ist seit dem plötzlichen Tod ihres Bruders Tim todtraurig und kämpft mit Depressionen und Schuldgefühlen, da sie bei dem tragischen Bade-Unfall ihres Bruders nicht anwesend war und auf ihn geachtet hat. Als sie bei einem skurrilen nächtlichen Besuch an Tims Grab auf dem Friedhof den Rentner Helmut dabei ertappt, wie er die... Paula ist seit dem plötzlichen Tod ihres Bruders Tim todtraurig und kämpft mit Depressionen und Schuldgefühlen, da sie bei dem tragischen Bade-Unfall ihres Bruders nicht anwesend war und auf ihn geachtet hat. Als sie bei einem skurrilen nächtlichen Besuch an Tims Grab auf dem Friedhof den Rentner Helmut dabei ertappt, wie er die Urne von seiner Helga aus dem Grab buddelt, beginnt für die beiden eine abenteuerliche und unerwartete Bekanntschaft.... Der Roman „Marianengraben“, geschrieben von der Frankfurter Autorin Jasmin Schreiber ist ein wirklich ergreifender und berührender Roman, in dem das Thema Tod und wie damit umgehen im Vordergrund steht. Der Titel des Buches ist eine wunderbare Metapher für die Tiefe ihrer Gefühle, die uns die Protagonistin Paula hier beschreibt. Rentner Helmut ist ein wirklich merkwürdiger Kauz und wird ganz langsam und schleichend zu Paulas besten Vertrauten. Es ist ein großes Vergnügen und eine Freude diese Entwicklung der Beziehung der beiden zu beobachten! Die Geschichte ist trotz des traurigen Themas auch sehr humorvoll angelegt, es ist gleichzeitig lustig und tieftraurig. Die Autorin versteht es bestens ihren Leser zu unterhalten, ohne ihn zu schockieren oder zu langweilen. Dazu kommt ein flüssig angenehmer Schreibstil ab und an gewürzt mit herrlich kindlicher Tim-Philosophie:) Auch das Cover ist ein wahrer Hingucker und einfach großartig gestaltet! Sicherlich ein hervorragendes Buch zur Trauerhilfe, es zeigt den Tod als vorgegeben Schicksalsgefährten, unabwendbar und erzählt gleichzeitig von der Kunst ihn zu akzeptieren. Ganz großartiger tröstender Roman, der mich wirklich begeistert und mein Herz berührt hat.

Ein Buch das den Leser zum Weinen und zum Lachen bringt
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfaffenhofen am 16.02.2020

„Wie lieb hast du mich?... Wie der Marianengraben tief ist…Und wenn dann einer tot ist von uns, dann muss der andere weiter lieb haben, Dann geht das schon. … Alles geht dann!“ Dass das Thema „Tod“ nicht immer traurig sein muss, beweist der Roman von Jasmin Schreiber, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Auf 25... „Wie lieb hast du mich?... Wie der Marianengraben tief ist…Und wenn dann einer tot ist von uns, dann muss der andere weiter lieb haben, Dann geht das schon. … Alles geht dann!“ Dass das Thema „Tod“ nicht immer traurig sein muss, beweist der Roman von Jasmin Schreiber, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Auf 252 Seiten schafft es die Autorin den Leser zum Weinen und zum Lachen zu bringen. Und das bei einem so ernsten Thema. Paula ist Biologin und gerade dabei ihren Doktor zu machen als sie erfährt, dass ihr kleiner Bruder Tim durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Von diesem Moment an, ist in Paulas Leben nichts mehr wie vorher. Geplagt von Selbstvorwürfen, fällt sie in eine Depression und hat auch nach 2 Jahren den Verlust ihres Bruders noch nichtverarbeiten können. Durch einen unglücklichen Zufall lernt sie Helmut kennen und sie beginnen von da an eine gemeinsame Reise. Helmut ist einer der beiden Hauptcharaktere, der durch seine direkte, mürrische und liebenswerte Art und den unvorhersehbaren Kommentaren besticht. Auch er hat geliebte Menschen verloren. Er scheint den Verlust nur anders zu verarbeiten als Paula. Paula hingegen ist immer wieder in Gedanken bei ihrem Bruder. Die Autorin beschreibt die einzelnen Charaktere im Roman so gut, dass man sie sich bildlich vorstellen und sich mit ihnen identifizieren kann. Die Autorin wechselt in ihrem Roman permanent zwischen dem Hier und Jetzt mit Helmut und der Vergangenheit mit Tim. Immer wieder erinnert sich Paula an die Dialoge zwischen ihrem Bruder und ihr. So wie Erinnerungen unvorhergesehen kommen, so fließen auch im Roman die lebendigen Erinnerungen an Tim mit ein. Durch den leicht verständlichen und flüssigen Schreibstil der Autorin, ist es dem Leser jederzeit möglich den Gedanken von Paula zu folgen. Das Buch enthält einen klaren und strukturierten Aufbau. Mithilfe des kurzen prägnanten Satzbaus und der vielen Dialoge wirkt die Geschichte lebendiger und man hat als Leser das Gefühl, direkt im Geschehen dabei zu sein. Man fliegt förmlich durch die einzelnen, knappen Kapitel und gelangt ziemlich schnell ans Ende des Buches. Eine Spannung wie man sie aus Thrillern kennt wird zwar nicht aufgebaut, dennoch bringen allein die Thematik und die witzigen Geschichten zwischen Paula und Helmut den Leser dazu, das Buch nicht aus der Hand zu legen. Ob Sie es am Ende schafft, den Verlust und die Trauer zu bewältigen, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest. Mich hat der Roman sehr ergriffen. Ich kann den Roman nur wärmstens weiterempfehlen. Der Roman erscheint am 28.02.2020 vom eichborn-Verlag.