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Radibutz

Allgäu Krimi

Ina May

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Beschreibung

Eine Allgäu-G'schicht – lustig, fesselnd und mit Herz erzählt.

Bürgermeisterin Evelyn Eberius ist geschockt – im Nesselwanger Rathaus wurde ein Skelett gefunden. Eins ist sicher: Der Tote saß schon länger dort unten hinter der Kellerwand. Bald ist klar, dass es sich um den exkommunizierten Pfarrer Kurt Ganswein handelt. Ihm wurde vorgeworfen, etwas mit dem Verschwinden zweier Jugendlicher zu tun zu haben, bevor sich auch seine eigene Spur verlor. Evelyn macht sich daran, die letzten Stunden im Leben des Ermordeten zu rekonstruieren, und stößt dabei auf ein dunkles Geheimnis ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 25.06.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0802-0
Reihe Allgäu Krimi
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/2,2 cm
Gewicht 320 g
Verkaufsrang 4835

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Irgendwann kommt alles ans Licht
von katikatharinenhof am 25.06.2020

So hatte sich die Nesselwanger Bürgermeisterin die Renovierungsarbeiten nicht vorgestellt, denn eine skelettierte Leiche wurde im Keller des Rathauses gefunden. Die ersten Nachforschungen ergeben, dass es sich bei dem Toten um den exkommunizierten Pfarrer handelt, dem man vor mehr als 10 Jahre vorgeworfen hat, an dem Verschwinde... So hatte sich die Nesselwanger Bürgermeisterin die Renovierungsarbeiten nicht vorgestellt, denn eine skelettierte Leiche wurde im Keller des Rathauses gefunden. Die ersten Nachforschungen ergeben, dass es sich bei dem Toten um den exkommunizierten Pfarrer handelt, dem man vor mehr als 10 Jahre vorgeworfen hat, an dem Verschwinden zweier Jugendlicher beteiligt gewesen zu sein. Evelyn versucht alles, um Lichts in Dunkel zu bringen und deckt dabei eine erschütternde Wahrheit auf… Ina May hat in „Radibutz“ Spannung, Lokalkolorit und Geheimniskrämerei eine wundervolle Bühne erschaffen, um den Charme der Nesselwanger ins rechte Licht zu rücken. Die kriminelle Energie einiger Bewohner ist wirklich nicht zu verachten und diese macht auch vor Jugendlichen nicht halt, um an entsprechende Auskünfte zu gelangen. Einfallsreichtum bei der Informationsbeschaffung, Verschleierungstaktiken und ein wenig Getratsche sind hier die Grundlage für einen Regio-Krimi der Extraklasse – Ina May weiß nämlich den Leser mit geheimnisvollen Andeutungen, wendungsreichen Szenen und fetzigen Dialogen an die Seiten zu fesseln. Ein Augenzwinkern darf da natürlich auch nicht fehlen, um bei aller Ernsthaftigkeit nicht den Spaß am Ermitteln zu verlieren. Die Figuren finde ich alle wunderbar getroffen – da ist vom ewigen Grantler, über die sensationslüsterne Reporterin bis hin zum übereifrigen Gemeinderatsmitglied alles dabei, was es zu einem guten Krimi braucht. Wer Nesselwang, so wie ich, kennt, wird die Schauplätze und Handlungssorte schnell wiedererkennen und sich mit Evelyn auf Spuren- & Tätersuche begeben. Die Autorin versteht es außerdem vortrefflich den Allgäuer Dialekt mit einzubinden, so dass der Krimi noch mehr an Authentizität gewinnt. Der Fall ist wie eine spannende Schnitzeljagd angelegt und man ermittelt mit Evelyn und Co gerne gemeinsam, sucht nach jedem noch so kleinen Schnipsel, der auf die Überführung des Täters hinweisen könnte und fügt dann alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Der Spannungsbogen ist von Beginn an gut gestraft, bleibt über die Dauer des gesamten Buches erhalten und so ist auch tatsächlich erst auf den letzten Seiten die Lösung für den Leser erkennbar. Auf Spurensuche inmitten der Schönheiten der Allgäuer Landschaft – ein gelungenes und spannendes Lesevergnügen


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  • »Evelyn drehte sich um, richtete den Blick nach Süden auf das Bergpanorama. Da waren sie alle, felsig, zum Teil nur noch leicht überzuckert, weil die Sonne schon kräftig war, bloß einige Spitzen waren noch voll Schnee. Man schaute hinein bis ins Österreichische.«