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Das Haus der Frauen

Bleiben Sie gesund! Und LESEN Sie zu Hause!
Laetitia Colombanis neuer Roman über zwei heldenhafte Frauen - für alle Leserinnen von »Der Zopf«

In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Doch wer war die mutige Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.

Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.
Portrait

Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wird verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. Sie sprach mit Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen und wurde eine von ihnen. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Laetitia Colombani lebt in Paris.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783104912011
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel Les Victorieuses
Dateigröße 1034 KB
Übersetzer Claudia Marquardt
Verkaufsrang 46
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Buchhändler-Empfehlungen

Das Haus der Frauen

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

"Das Haus der Frauen" bietet Frauen Schutz - damals und heute. Nach "Der Zopf" erzählt Laetitia Colombani von Frauen, die man gerne begleitet. Ein tolles Plädoyer für Solidarität und Menschlichkeit.

Ein Haus für alle Frauen dieser Welt!

Lisa Beka, Thalia-Buchhandlung Kamen

Solène ist eine erfolgreiche Anwältin bis sich eines Tages einer ihrer Mandaten vor ihren Augen das Leben nimmt. Dieses Ereignis wirft Solènes Leben komplett durcheinander und sie erleidet ein Burnout. Mithilfe ihres Therapeuten findet sie ziemlich schnell eine Stelle eines öffentlichen Schreibers. Zuerst kann sich Solène mit dem Gedanken überhaupt nicht anfreunden. Doch dann erinnert sie sich an ihren damaligen Traum: sie wollte Schriftstellerin werden, denn mit Worten konnte sie schon immer gut umgehen. Deshalb gibt sie ihrem neuen "Job" eine Chance und findet so den Weg ins Haus der Frauen. Im Haus der Frauen lernen wir neben Solène weitere Frauen kennen, die in ihren Leben einiges durchmachen mussten und schwer gezeichnet sind. Wir bekommen wirklich viele Einblicke, aber dennoch haben die Frauen in meinen Augen nicht genug Bühne bekommen. Es wirkte alles ziemlich hektisch, da hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht. Das Buch ist in zwei Zeitabschnitten geschrieben. Wir begleiten Solène auf ihrem Weg zurück ins Leben, aber auch Blanche, die Gründerin vom Haus der Frauen. Blanche lebte in den 20er Jahren und war eine starke Persönlichkeit, die das Wohl hilfebedürftiger Menschen über ihr eigenes gestellt hat. Beide Handlungsstränge wurden spannend beschrieben und haben mir gut gefallen. Die Autorin kann sehr gut mit Sprache und Stilmitteln umgehen. Ihre Art und Weise des Schreibens ist sehr einfühlsam und flüssig zu lesen. Die Geschichte im Allgemeinen ist total wichtig und appelliert dem Leser selbst die Augen offen zu halten. Wir dürfen nicht immer die Augen verschließen, wenn wir hilfebedürftige Menschen sehen. Obdachlose Menschen, die unfreiwillig um Geld betteln müssen, dürfen nicht zur Normalität gehören. Menschen sollten Menschen helfen. Selbst wenn nicht gleich ein positives Ergebnis dabei herumkommt. Jeder sollte seinen Beitrag dazu leisten, auch wenn er noch so klein ist. Eine tolle Message, die auf jeden Fall beim Leser ankommt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
163 Bewertungen
Übersicht
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10
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Tolles Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Nordhorn am 30.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Tolles Leseerlebnis Bei "Das Haus der Frauen" handelt es sich um den zweiten Roman der Schriftstellerin Laetitia Colombani. Der Roman ist an der Begebenheit um den Palais de la Femme“ in Paris und seine Begründerin Blanche Peyron angelehnt, deren Lebensweg hier wiedergegeben wird. Im zweiten Erzählstrang lernen wir die Anwäl... Tolles Leseerlebnis Bei "Das Haus der Frauen" handelt es sich um den zweiten Roman der Schriftstellerin Laetitia Colombani. Der Roman ist an der Begebenheit um den Palais de la Femme“ in Paris und seine Begründerin Blanche Peyron angelehnt, deren Lebensweg hier wiedergegeben wird. Im zweiten Erzählstrang lernen wir die Anwältin Soléne kennen, die nach einem Burnout von ihrer Ärztin geraten bekommt sich gemeinnützig zu engagieren. Dies macht sie auch, indem sie im Haus der Frauen in Paris Briefe schreibt. Anhand dieser Briefe erfährt der Leser viel über die Schicksale dieser Frauen. Soléne erfährt durch diese Aufgabe aber auch, dass ihr Leben durchaus einen Sinn hat. Die Schicksale sind ergreifend und einfühlsam beschrieben. Dies alles lässt sich bei weitem nicht nur mit seichter Frauenlektüre beschreiben. Der Roman geht doch echt in die Tiefe. Die vielen Zitate von berühmten Personen rundet das Leseerlebnis wirklich gut ab, so dass ich dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen kann. Einmal begonnen legt man es so schnell nicht wieder aus der Hand.

wer anderen hilft, dem wird geholfen
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 29.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Zentrum des Romans „ Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani steht das Pariser Frauenhaus, das das Bindeglied zwischen den zwei Handlungssträngen des Romans darstellt. Die Protagonistin der Gegenwart ist Solène, die inmitten einer psychischen Krise realisiert, dass sie es nicht geschafft hat, sich von den Wunschvorstellu... Im Zentrum des Romans „ Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani steht das Pariser Frauenhaus, das das Bindeglied zwischen den zwei Handlungssträngen des Romans darstellt. Die Protagonistin der Gegenwart ist Solène, die inmitten einer psychischen Krise realisiert, dass sie es nicht geschafft hat, sich von den Wunschvorstellungen ihrer Eltern zu lösen. Auf Anraten ihres Therapeuten geht sie einer allgemeinnütziger Arbeit nach, die sie im Frauenhaus findet. Dort trifft sie auf ergreifende Einzelschicksale und die ganze Bandbreite an zwischenmenschlicher Interaktion. Im Mittelpunkt der zweiten Erzählebene, die 1925 in Paris verortet ist, steht Blanche, eine historisch reale Person. Sie hat im Rahmen ihrer Profession bei der Heilsarmee ein leerstehendes Hotel gekauft und renoviert, das das erste Frauenhaus wurde. Mein Fazit: Meine Einstellung zu dem Roman ist ambivalent. So zeugt der flüssige Schreibstil und die das Fokussierte des Erzählten meines Erachtens von Schreibtalent. Auch hat das Buch mich emotional berührt und gut unterhalten. Nicht so gelungen finde ich die Ausarbeitung der beiden Protagonistinnen. So bedient Solène meiner Meinung nach zu viele Klischees: Karrierefrau zerbricht, weil sie unreflektiert die Erwartungshaltung ihrer Eltern übernimmt. Für mich ist dieser infantile Blick einer intelligenten Frau mit beruflichem Erfolg nicht stimmig und zeugt von zu wenig Eigenverantwortung. Auch Blanche wirft als Romanfigur Fragen bei mir auf. Ich finde sie stereotyp, sie zeigt keine persönlichen Eigenschaften neben dem, was man auch bei Wikipedia über sie erfahren kann, so als hätte sich die Autorin nicht getraut, ihr ein menschliches Gesicht zu geben. Alles in allem ein lesenswerter und kurzweiliger Roman.

hin und hergerissen
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 29.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch „Das Haus der Frauen“, das zweite Buch der Schriftstellerin Laetitia Colombani, nach „Der Zopf“, lässt mich etwas zwiegespalten zurück.Sicherlich ist es ein schön zu lesendes Buch, in einer sehr angenehmen Schreibweise, aber beide Geschichten, die hier parallel zueinander erzählt werden, sind mir zu oberflächlich, ni... Dieses Buch „Das Haus der Frauen“, das zweite Buch der Schriftstellerin Laetitia Colombani, nach „Der Zopf“, lässt mich etwas zwiegespalten zurück.Sicherlich ist es ein schön zu lesendes Buch, in einer sehr angenehmen Schreibweise, aber beide Geschichten, die hier parallel zueinander erzählt werden, sind mir zu oberflächlich, nicht in die Tiefe gehend.Bei der Geschichte um Solène, einer Rechtsanwältin , die durch ein traumatisches Erlebnis in eine tiefe Depression fällt, aus der sie durch den Kontakt mit verschiedenen Frauen im „Palast“, in dem sie ehrenamtlich arbeitet, wieder herausfindet, war mir zu „einfach“ beschrieben. Sicherlich verändert sich die eigene Gedankenwelt, wenn man aufmMenschen trifft, die ein schweres Leben hinter sich haben und denen man dann durch etwas was man ihnen anbietet und sei es noch so klein, helfen kann. Das gibt einem ein positives Gefühl und hilft der Selbst, - und Fremdwahrnehmung sicherlich. Ob man damit allerdings eine Depression heilen kann, wage ich zu bezweifeln. Auch die Geschichte um Blanche Peyron, die eine zentrale Figur bei der Entstehung dieses „Palais de la femme“ spielt, denn sie arbeitet für die Heilsarmee in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhundert und hat zusammen mit ihrem Mann dieses Haus gegründet und die Spenden für dieses Projekt gesammelt, kommt meiner Meinung nach zu kurz. Ich hätte gern etwas mehr über die Heilsarmee erfahren und die Weiterentwicklung dieses Hauses über die Jahre hinweg.ich finde dieses Thema hätte ruhig etwas mehr Seiten füllen können, denn dann hätte ich mich dieser Geschichte und den Personen näher gefühlt. So war es ein kleiner Streifzug und ein etwas oberflächliches Kennenlernen einer Person, die es eigentlich verdient hat, mehr Aufmerksamkeit zubekommen.