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Das Juliusspital. Ärztin in stürmischen Zeiten

Roman

Die Juliusspital-Reihe Band 2

Nadja Beinert, Claudia Beinert

(6)
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Beschreibung

Ebenso wie ihre Großmutter Viviana Winkelmann kämpft Henrike für das Recht der Frauen auf ein selbstbestimmtes Leben – und die Zulassung zum Medizinstudium: Ihr Wunsch zu heilen ist so stark, dass sie heimlich als Reserve-Wärterin in der Irrenanstalt des Juliusspitals arbeitet, das dieser Tage wegen der Entdeckung der »Zauberstrahlen« von Professor Röntgen kopfsteht. Ihr Traum ist es, als Irrenärztin das Leid der Geisteskranken zu lindern und bei dem vielgerühmten Professor Rieger im Spital zu studieren. Als Henrike sich jedoch in einen französischen Medizinstudenten verliebt, kommen ihre Geheimnisse ans Licht. Kurz darauf wird Würzburg von der Tuberkulose heimgesucht, und plötzlich geht es für Henrike um Leben und Tod. Ihr Traum von der Medizin und die Abschaffung des Immatrikulationsverbotes für Frauen rücken in weite Ferne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 03.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-52377-3
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,9/3,5 cm
Gewicht 378 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 15828

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Medizin-Saga geht weiter

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Für den zweiten Teil gerne zurückgekehrt nach Würzburg ans Juliusspital, Ende des 19. Jahrhunderts. Eine schicksalhafte Zeit für Patienten und Personal - Röntgenstrahlen werden entdeckt, Tuberkulose bricht aus. Im Fokus der Geschichte Vivianas Enkelin Henrike, eine mutige junge Frau, die als Hilfswärterin in der Abteilung für psychisch Kranke arbeitet. Wie ihre Großmutter möchte sie Medizin studieren, engagiert sich in der Frauenbewegung und lehnt sich gegen gesellschaftliche Konventionen auf. Erneut zeitgeschichtlich interessant und lesenswert, auch eine Liebesgeschichte kommt drin vor. Gerne gelesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Teil 2 einfach furchtbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Rodach am 20.01.2021

Teil 1 der Julius Spital-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Deshalb habe ich mir auch Teil 2 zugelegt, diesmal als Hörbuch, ungekürzte Fassung. Dieser Teil ist für mich sehr enttäuschend. Ich habe bei Kapitel 100 aufgehört, weil mich dieser Roman überhaupt nicht fesseln konnte. Einfach nur langweilig. Kann ich von mir aus nicht w... Teil 1 der Julius Spital-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Deshalb habe ich mir auch Teil 2 zugelegt, diesmal als Hörbuch, ungekürzte Fassung. Dieser Teil ist für mich sehr enttäuschend. Ich habe bei Kapitel 100 aufgehört, weil mich dieser Roman überhaupt nicht fesseln konnte. Einfach nur langweilig. Kann ich von mir aus nicht weiter empfehlen. Schade.

Toller Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2020

Ende des 19. Jahrhunderts sollen Frauen gehorchen, keine eigene Meinung haben und sich schon gar nicht den Ehemann selbst aussuchen. Viviana, Bankierstochter aus Würzburg, verliebt sich dennoch nicht standesgemäss, wird schwanger und daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Um sich und ihre Tochter über Wasser zu halten, beginnt s... Ende des 19. Jahrhunderts sollen Frauen gehorchen, keine eigene Meinung haben und sich schon gar nicht den Ehemann selbst aussuchen. Viviana, Bankierstochter aus Würzburg, verliebt sich dennoch nicht standesgemäss, wird schwanger und daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Um sich und ihre Tochter über Wasser zu halten, beginnt sie in der Spitalsapotheke zu arbeiten, wo ihr Interesse an der Medizin geweckt wird. Sie träumt nun davon Ärztin zu werden und verschreibt sich dem Kampf um mehr Rechte für die Frau. Ich habe mich nicht vom etwas kitschigem Cover täuschen lassen, zum Glück! Den Autorinnen ist ein spannender Roman mit gut recherchiertem Hintergrundwissen zur damaligen Zeit und dem Stand der Medizin gelungen, der aber auch die Emotionen nicht zu kurz kommen lässt. Äußerst unterhaltsamer Auftakt zur Familiensaga rund um das Juliusspital!

DAs Juliusspital - Ärztin in stürmischen Zeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Altenburg am 28.08.2020

Für mich gestaltete es sich als unproblematisch, mich auf die Handlung zu konzentrieren und darauf einzulassen. Ich glaube das liegt auch daran, dass die Handlung einige Jahre nach Band eins einsetzt und diesmal Henrike etwas mehr im Fokus steht. Viviana taucht zwar immer noch häufig auf, aber ihre Erlebnisse werden im ersten Te... Für mich gestaltete es sich als unproblematisch, mich auf die Handlung zu konzentrieren und darauf einzulassen. Ich glaube das liegt auch daran, dass die Handlung einige Jahre nach Band eins einsetzt und diesmal Henrike etwas mehr im Fokus steht. Viviana taucht zwar immer noch häufig auf, aber ihre Erlebnisse werden im ersten Teil erzählt und jetzt macht sie ein Stück weit der jüngeren Generation Platz. Ich mochte die Schreibweise sehr gerne, sie war flüssig zu lesen und half mir dabei, mir die Protagonisten, aber auch das Setting vorzustellen. Die Ereignisse werden also auf eine lebendige Art erzählt und ließen so verschiedenste Bilder vor Augen entstehen. Wobei ich in diesem Punkt sagen muss, dass die Medizin meiner Meinung nach diesmal einen kleineren Teil des Romans einnimmt. Sie wird noch häufig genannt und es gibt auch immer wieder Kapitel, die sich rund um Forschungsergebnisse und Untersuchungsmethoden drehen, aber sie haben abgenommen. Stattdessen werden sie eher nebenbei in den Roman eingestreut und waren deshalb für mich leichter zu verstehen und besser nachvollziehbar. Fand ich sehr angenehm und anhand der Nennung von medizinischen Zusammenhängen erhält die Schreibweise einen angenehmen Anspruch, zudem merkt man an ihnen die ausführliche Recherchearbeit der Autorinnen. Mir hat leider durchweg die Spannung gefehlt. Klar handelt es sich hier nicht um einen Krimi, aber ich ich wurde nie so richtig überrascht und teilweise entstanden leider auch kleine Längen. Ich habe gerne in dem Buch gelesen, doch manchmal hatte ich das Gefühl, als würde die Handlung etwas vor sich hin plätschern und nur selten geschieht mal etwas vollkommen überraschendes. Und selbst wenn dies geschah, hatten die Ereignisse nie so eine Wucht, dass es mir den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Mit einigen Folgen hatte ich nicht gerechnet, doch sie gaben der Handlung nur selten mal eine komplett neue Wendung. In diesem Punkt ist für mich noch Platz nach oben. Ich mochte es sehr, dass es auch diesmal wieder eine Einheit des Settings gibt. Jede einzelne Szene spielt in Würzburg und man lernt als Leser verschiedene Ecken kennen. Wobei diesmal die Stadt nicht in so einer ausführlichen Art wie im ersten Band dargestellt wird, was ich gar nicht schlimm fand. Diesmal lag der Fokus noch mehr auf anderen Themen, zudem wurden einige Stadtteile bereits im Vorgängerroman ausführlich beschrieben und diese sind mir noch vage in Erinnerung geblieben. Auch diesmal kann man mit den Protagonisten sowohl die feineren Gegenden als auch die Armenviertel kennenlernen und auf diese Weise entsteht ein breites Bild der Stadt mit ihren Unterschieden. Dadurch empfand ich die Darstellung Würzburgs sehr natürlich und bodenständig und ich mochte die Vielfalt, die dadurch vermittelt wird. Fazit: Ich hatte wieder viel Vergnügen dabei, ins die Welt der Winkelmann-Frauen zu reisen und mir hat die Fortsetzung gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass sie nicht an den ersten Band heranreicht. Dafür fehlte mir Spannung und ich war von der Darstellung Viviannas etwas enttäuscht. Nach langem Überlegen werde ich für diese zwei Aspekte einen Stern abziehen, trotzdem bin ich sehr froh, diesen Teil ebenfalls gelesen zu haben. Denn es war unglaublich spannend zu verfolgen, wie immer mehr Frauen für ihre Rechte gekämpft haben und auch die Einblicke in das Leben im Juliusspital waren einzigartig! Ich bin froh, die neue Reihe der Beinert-Schwestern gelesen zu haben, ich wurde gut unterhalten und konnte mein Wissen deutlich erweitern, was immer viel wert ist. Eine tolle Reihe, die ein würdiges Ende gefunden hat und allein durch die Fülle an Informationen ein Leseerlebnis darstellt!


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