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Die Königin von Berlin

Sie war die Muse von Bertolt Brecht. Roman

Ein aufregender Roman über Carola Neher, eine der schillerndsten Schauspielerinnen der Weimarer Republik von der Bestseller-Autorin Charlotte Roth.
Wo sie auftritt, jubeln die Menschen der geheimnisvollen Carola Neher zu. Die Theater reißen sich um sie. Berlin liegt ihr zu Füßen in jenen letzten Jahren der Weimarer Republik. In durchfeierten Nächten verdreht sie einem berühmten Mann nach dem anderen den Kopf – doch im Herzen bleibt sie allein. Das ändert sich, als sie dem Dichter Klabund begegnet, ein Suchender und ein Getriebener wie sie selbst.
Ausgerechnet sie, die begehrte femme fatale, verliebt sich in den scheuen, zurückhaltenden Dichter, der von der gleichen inneren Glut verzehrt wird wie sie selbst. Was keiner für möglich gehalten hätte, tritt ein: Sie heiratet ihn. Doch eine brave Ehefrau wird Carola nicht, denn schon bald lockt sie das wilde Leben – und die Künstler Berlins, darunter Bertold Brecht, der ihr die Chance ihres Lebens bietet …

In diesem Roman setzt Bestseller-Autorin Charlotte Roth der Schauspielerin Carola Neher ein Denkmal, die in den 20er Jahren die Muse vieler berühmter Männer war und als Brechts erste Polly unsterblich wurde.
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa. Sie lebt heute in London, liebt aber Berlin über alles.Ihr Debüt, „Als wir unsterblich waren“, war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 02.03.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28232-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 14/21,5/3,4 cm
Gewicht 587 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 16827
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Ein intensiver Roman über Carola Neher und die schillernden 1920er Jahre der Theaterwelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Durlangen am 21.02.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Soeben habe ich die letzten Zeilen dieses fesselnden und verzaubernden Romans gelesen und bin noch immer dabei, ins Hier und Jetzt zurückzufinden. Charlotte Roth hat mit diesem Roman Carola Neher, einem Theaterstar der Weimarer Republik, ein Denkmal gesetzt. Ich, der der Name Carola Neher rein gar nichts gesagt hat und die haup... Soeben habe ich die letzten Zeilen dieses fesselnden und verzaubernden Romans gelesen und bin noch immer dabei, ins Hier und Jetzt zurückzufinden. Charlotte Roth hat mit diesem Roman Carola Neher, einem Theaterstar der Weimarer Republik, ein Denkmal gesetzt. Ich, der der Name Carola Neher rein gar nichts gesagt hat und die hauptsächlich auf den Namen Brecht angesprungen ist, habe sofort in die Geschichte gefunden und voller Spannung die Wandlung der Karoline Neher aus der Provinz zum gefeierten Star Carola Neher Berlins verfolgt. Die Athmosphäre der Theaterwelt, der Höhen und Tiefen, der Freundschaften und Feindschaften, war fühlbar und hat dank der wahnsinnig gut gezeichneten Protagonisten nachhaltig beeindruckt. Carola Neher, die sich mit Brecht einlässt und den sensiblen Feingeist Klabund heiratet. Carola, die nicht glaubt lieben zu können und doch in einer Klarheit lebt, die es nicht nötig hat anderen Gefühle vorzutäuschen. Carola, die für ihren Traum kämpft und lebt und sich niemals untreu wird. Man mag nicht alles gutheißen, wie sie gelebt, gehandelt und entschieden hat, aber es ist alles so überaus menschlich und doch nachvollziehbar, was letztlich wohl daran liegen mag, dass Charlotte Roth sie so liebevoll in all ihren Farben gemalt hat... den dunklen der Ängste und Selbstzweifel, den hellen der Freude und der Überzeugung es zu schaffen und den schillernden, die ihren Traum ausmachten, ihre Freunde, ihre Männer und ihr Wirken. Uns begegnen in diesem Roman so viele Theatergrößen, deren Namen in Vergessenheit geraten sind und die kaum einer mehr kennt, wo sich aber ein zweiter und dritter Blick durchaus lohnt. Ich jedenfalls werde noch ein paar Tage beschäftigt sein. Ich möchte auf die Gefahr hin zu spoilern, nicht zu sehr auf die Handlung eingehen, sondern viel mehr betonen, wie sehr mich dieser Roman begeistert und die Geschichte mich berührt hat. Carola Neher und auch Klabund ( in dessen Wesen man sich zwangsläufig verlieben muss) werden mich noch lange gedanklich begleiten und ihre reine Verbindung nachhallen. Ich möchte diesen Roman allen wärmstens empfehlen, denn er und Carola Neher verdienen eine große Leserschaft!

Eine Frau geht ihren Weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 19.02.2020

Mit der Figur Carola Neher hat die Autorin eine Frau in Szene gesetzt, die unbeirrbar an ihr Talent als Schauspielerin glaubt, dafür viele Entbehrlichkeiten in Kauf nimmt und schließlich den Erfolg erntet, der ihr - nach ihrem Verständnis - auch zusteht. Der Roman hat, obwohl die Autorin dies strengstens verneint, stark biogra... Mit der Figur Carola Neher hat die Autorin eine Frau in Szene gesetzt, die unbeirrbar an ihr Talent als Schauspielerin glaubt, dafür viele Entbehrlichkeiten in Kauf nimmt und schließlich den Erfolg erntet, der ihr - nach ihrem Verständnis - auch zusteht. Der Roman hat, obwohl die Autorin dies strengstens verneint, stark biographische Züge und beschreibt den Aufstieg der Protagonistin in den Theaterhimmel sehr detailliert und anschaulich. Die Einbindung der Figur in die geschichtlichen Wirren der 20er Jahre in Deutschland und das Flair, das von der Theaterwelt zu der Zeit ausgeht, sind von der Autorin eindrucksvoll wiedergegeben worden. Es fällt dem Leser daher leicht, sich in die Zeit hinein zu versetzen und das Kapriziöse und Eigenwillige der jeweiligen Künstler nachzuvollziehen - vorausgesetzt, die vielen erwähnten Personen dieser Geschichte sind dem Leser bekannt, wie z.B. eine Elisabeth Bergner oder Fritzi Massary etc., denn ohne die Bedeutung dieser Personen für die Theater- und Kunstwelt zu kennen, wird man nicht Teil dieses Romans, sondern bleibt leider außen vor. Daher kommt dieser Roman auch nicht an die vorangegangenen Geschichten der Autorin heran. Der Bezug zum Geschehen im Jahr 1979, wo der Sohn der Protagonistin nach Nachweisen seiner Mutter sucht, ein häufiges und durchaus bewährtes Stilmittel der Autorin in den älteren Büchern, ist zu leicht zu durchschauen und der Leser wird nicht zwangsläufig neugierig, die Auflösung zu erfahren und darum begeistert weiter zu lesen