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Die sardische Hochzeit

Roman. Eine dramatische sowie romantische Familiengeschichte über die Allmacht der Liebe und den Mut, das Richtige zu tun

Grit Landau

(30)
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Beschreibung

Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien – für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses. Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern – und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.08.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28227-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19,5/12,4/4 cm
Gewicht 399 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 35258

Buchhändler-Empfehlungen

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine Woche auf Sardinien, eine tragische Liebe, der drohende Krieg, Mussolinis Regime , das sind die Zutaten für diesen gut zu lesenden Roman. Unterhaltung mit ordentlich recherchiertem historischen Hintergrund.

Mehr als ein Schmöker

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

"Die sardische Hochzeit“ ist mehr als ein romantischer Liebes-Roman. Hier liegt der Fokus deutlich auf den historischen Ereignissen vor 100 Jahren in Italien und gibt einen Einblick in alte sardische Traditionen und gesellschaftliche Bande. Das ist insofern sehr interessant als dass dieses Kapitel in der Literatur noch nicht viel besprochen wird. Grit Landau verbindet politische Gegner, Intrigen wunderbar mit einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte und überrascht ihre Leserschaft mit alte Familienfehden und vor allem einem lang gehüteten Familiengeheimnis. Die akribische Recherche der Zeit im Herbst 1922 auf Sardinien, während Mussolini in Italien die Macht für sich beanspruchte, lässt sie in ihrem vielschichtigen Roman ebenso lebendig werden wie sie ihre Charaktere mitreißend beschreibt.

Kundenbewertungen

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Eine dramatische sardische Familiengeschichte
von Arietta am 22.09.2020

Die sardische Hochzeit Roman. Eine dramatische sowie romantische Familiengeschichte über die Allmacht der Liebe und den Mut, das Richtige zu tun Der große zeitgeschichtliche Familienroman mit viel Italien-Flair und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser auf die Insel Sardinien führt, von Erfolgsautorin Grit Land... Die sardische Hochzeit Roman. Eine dramatische sowie romantische Familiengeschichte über die Allmacht der Liebe und den Mut, das Richtige zu tun Der große zeitgeschichtliche Familienroman mit viel Italien-Flair und eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser auf die Insel Sardinien führt, von Erfolgsautorin Grit Landau Eine Schicksalswoche Italiens. Der Mythos einer uralten Insel. Eine unmögliche Liebe. Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien - für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses. Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern - und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch. Meine Meinung zur Autorin und Buch Es ist mein zweiter Roman von Grit Landau, der ebenfalls in Italien spielt wie Marina, Marina, nur diesmal nicht an der malerischen Riviera. Sie spielt auf Sardinien, in einer Zeit des Umbruchs nach dem 2. Weltkrieg 1922. Im Mittelpunkt steht Leo Lanteri, ein Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenölplantage. Er kämpft für seine Rechte und um eine unerreichbare Liebe. Man darf keinen klassischen Liebesroman erwarten, es geht vielmehr um die Machtergreifung von Mussolini , und seinen Fachisten, man kann es fast politisch quasi mit der Machtergreifung von Hitler und seinen Nazis vergleichen . Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und facettenreich. Man bekommt tiefe Einblicke in das Leben der Sardischen Bevölkerung, mit all ihren alten Sitten und den Blutfeden. Sie hat sich sehr intensiv mit ihren Protagonisten und der damaligen Zeit. Eis sehr authentischer Roman ist ihr damit gelungen. Leo, der eigentlich aus der Schußline von seinem Vater gebracht werden sollte, nach dem er eine Dummheit gemacht hat. Er schickt ihn nach Sardinien, in ein kleines verschlafenes Nest Sassari, wo er bei einem Händler, nach der berühmten und uralten Olivensorte suchen soll. Schon vom ersten Tage an wird er misstrauisch von der Sardischen Bevölkerung beäugt. Leo, leidet zudem an seinem Kriegstrauma, das war spürbar. Er erlebt das brutale Vorgehen der Faschisten, sogar eine eigene Bubenarmee haben sie. Es war schon erschütternd und schlimm, wie gnadenlos sie vorgingen. Ich hatte das Gefühl man konnte niemanden so recht trauen, irgendwie hatte ich oft ein ungutes Gefühl, und Angst um Leo. Aber es gab da auch gute Menschen, besonders die kleine am Anfang der Geschichte, die ihn aus der Gefahrenzone brachte. Ausgerechnet auf dem Landgut wo man ihn hinschickte den Sorgias, muss er sich in acht nehmen, den sie sind treue Mussolini Anhänger. Besonders als er der Tochter des Hauses begegnet, die schöne Gioia, ist es um ihn geschehen. Doch sie ist schon längst einem anderen Mann versprochen, um die uralte Familienfehde zu beenden, den sie hat schon viel Blut gekostet. Es war schon schlimm zu erfahren wie verbohrt die Menschen damals waren, nur weil es um die Ehre der Familie ging, die Sitten und Gebräuche waren schon mehr als mörderisch. Eine sehr spannende und intensive Geschichte, in der man oft bangt und zittert. Was bin ich froh damals nicht geboren zu sein......... Lest die Geschichte selbst, erlebt es mit, und macht euch ein eigenes Bild. Die Recherche ist sehr interessant und gut. Danke für das Ausführliche Nachwort, das Glossar und die Rezepte...

Politischer Umsturz vs. Liebe
von katikatharinenhof am 08.09.2020

Leo hat einen riesengroße Dummheit begangen und muss nun die Konsequenzen tragen, denn er hat im Streit einen Faschisten getötet. Einzige Lösung : er muss "unsichtbar" werden und das gelingt ihm nur, wenn er auf Sardinien für eine Weile untertaucht. Doch auch auf der Insel brodelt es wie in einem Hexenkessel, denn der Faschismus... Leo hat einen riesengroße Dummheit begangen und muss nun die Konsequenzen tragen, denn er hat im Streit einen Faschisten getötet. Einzige Lösung : er muss "unsichtbar" werden und das gelingt ihm nur, wenn er auf Sardinien für eine Weile untertaucht. Doch auch auf der Insel brodelt es wie in einem Hexenkessel, denn der Faschismus macht auch vor den Inselbewohnern nicht Halt. Leo begegnet Gioia, die eigentlich demnächst heiraten soll. Die nächste Krise ist vorprogrammiert.... Nach "Marina, Marina" entführt uns Grit Landau erneut nach Italien, lässt Ligurien und Sardinien mit ihrer lebhaften Erzählweise vor dem inneren Auge des Lesers mit allen Facetten der Schönheit der Natur zur Geltung kommen und schafft so die perfekte Kulisse für einen dramatische Liebe, die in den Wirren des Faschismus in den 1920er Jahren erblüht. Der Roman überzeugt auch dieses Mal wieder mit hervorragender Recherchearbeit, man spürt das Faible der Autorin für Sardinien, denn mit sehr viel Liebe und dem Blick für kleine Details setzt sie die italienische Insel gekonnt in Szene. Leider verliert Grit Landau den Fokus der Liebesgeschichte ein wenig aus den Augen, denn die Handlung wird von den politischen Ereignissen und der im Buch herrschenden Gewalt regelrecht erdrückt. Das zarte Pflänzchen Liebe bekommt keine Luft und verkümmert irgendwie, wird zur Nebenhandlung und verliert so die Strahlkraft. Der Roman büßt somit unglaublich viel Anziehungskraft ein, denn politisch Hetze und Blutvergießen ist jetzt nicht unbedingt das, was man nach dem Lesen des Klappentextes und des Titels vermuten würde. Es wirkt fast so, als möchte die Autorin einen Weckruf an ihre Leser schicken, denn die aktuelle politische Situation scheint ein Abbild der Szenerien ihres Buches zu sein. Manchmal muss man etwas riskieren und einen Schritt nach vorn wagen, auch wenn es aus Liebe ist - eine schöne Botschaft, die sie hier an ihre Leserschaft sendet. Mir gefällt die Idee zum Buch sehr gut, aber in der Umsetzung liegt mir der Mittelpunkt zu sehr auf den geschichtspolitischen Ereignissen, sodass ich hier leider nur 3 Sterne vergeben kann.

Geschichte mit Liebe verpackt
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosburg am 20.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien - für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« ... Sardinien 1922, kurz vor Mussolinis Machtergreifung: Leo Lanteri, Kriegsveteran und Erbe einer ligurischen Olivenplantage, hat im Streit einen Faschisten getötet und muss untertauchen: Sein Vater schickt ihn nach Sassari auf Sardinien - für den smarten, jazzbegeisterten Leo das Ende der Welt. Doch auf der »vergessenen Insel« brodelt es, Sardinien steht wie der Rest Italiens am Rand eines Umsturzes. Auch Leo gerät bald zwischen alle Fronten. Denn auf dem Landgut des Mussolini-Anhängers Soriga trifft er auf die Liebe seines Lebens: Gioia, die eigenwillige Tochter des Hauses. Kein guter Zeitpunkt, um sich zu verlieben, denn die musikalisch begabte Gioia soll keine Woche später heiraten, den Spross eines ursardischen Clans von Pferdezüchtern - und die Traditionen dieser Familie sind mörderisch. (Klappentext) Dieser sehr gut recherchierte Roman versetzt den Leser in die zwanziger Jahre nach Sardinien. Durch den Schreibstil erlebt man die Geschichte (Roman und Zeitgeist) hautnah mit. Die Charaktere und die Zusammenhänge sind sehr gut beschrieben und alles fügt sich zu einem Bild zusammen. Alles erscheint logisch und authentisch. Aufgelockert und ergänzt wird es noch durch Erzählungen von Bräuchen und Mythen. Diese runden das ganze Bild noch ab und erklären warum vieles gerade so gemacht wird. Es ist kein leichter Roman, sondern einer der auch gezielt zum Nachdenken anregt. Hier werden politische Begebenheiten hervorragend mit einer Liebesgeschichte verknüpft.


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