Kompass ohne Norden

Ausgezeichnet mit dem National Book Award und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2019, Kategorie Preis der Jugendlichen

Neal Shusterman

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Beschreibung


»Eine brillante Reise in die Tiefen der Seele – einfühlsam, umwerfend, außergewöhnlich.« Laurie Halse Anderson

Caden hält sich für einen ganz normalen Jungen, doch sein Verstand begibt sich häufig auf fantastische Reisen. Manchmal befindet er sich geistig auf dem Weg zum Marianengraben, in der Realität hingegen wird selbst der harmlose Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr. Als die Grenzen zwischen realer und fantastischer Welt immer weiter verschwimmen, muss Caden begreifen: Er ist kein biblischer Prophet, er ist schizophren.

Neal Shusterman ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Sein Roman "Kompass ohne Norden" basiert auf Shustermans Erfahrungen mit der Schizophrenie seines Sohnes und wurde mit dem National Book Award und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2019 ausgezeichnet..
Brendan Shusterman ist angehender Künstler und Autor – dabei tritt er nicht einfach in die Fußstapfen seines Vaters, sondern geht seinen eigenen Weg.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 14 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.06.2020
Verlag dtv
Seitenzahl 336
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/2,2 cm
Gewicht 399 g
Reihe Reihe Hanser
Übersetzer Ingo Herzke
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-62719-1

Buchhändler-Empfehlungen

Sagen wir so...

Jo Lütke, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

...dieses Buch ist teilweise etwas arg verworren, was natürlich gewollt ist hinsichtlich der Thematik Schizophrenie. Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig bzw. schreckt viele Leser*innen ab. Nicht davon beirren lassen! Denn zugleich ist der Schreibstil sehr bildhaft und zutiefst emotional.Man gewinnt einen unheimlich spannenden Einblick in das Krankheitsbild und es ist echt unglaublich wie Shusterman es geschafft hat, den Protagonisten und seine Welt so darzustellen. Auch wenn mir persönlich das Ende zu schnell abgewickelt wurde, ist diese Geschichte einfach nur berührend. Fazit: keine leichte Lektüre für zwischendurch!

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Auf eindringliche und eigentümlich fesselnde Weise gelingt es Neal Shusterman, Nichtbetroffene an die Krankheit Schizophrenie heranzuführen. Ein wichtiges Buch, ehrlich und authentisch!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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Schwere Kost, welche mir das Thema Schizophrenie nicht unbedingt näher brachte
von Anja L. am 29.09.2020

Wenn es um das Thema Schizophrenie geht, greife ich gerne zu Büchern, welche diese Thematik beinhalten. Dabei finde ich es stets gleichermaßen interessant wie Angehörige oder eben auch Betroffene mit diesem Schicksal umgehen. Das hat den einfachen Grund das bei mir selbst eine Typ Schizophrenie diagnostiziert wurde und ich nun l... Wenn es um das Thema Schizophrenie geht, greife ich gerne zu Büchern, welche diese Thematik beinhalten. Dabei finde ich es stets gleichermaßen interessant wie Angehörige oder eben auch Betroffene mit diesem Schicksal umgehen. Das hat den einfachen Grund das bei mir selbst eine Typ Schizophrenie diagnostiziert wurde und ich nun lernen muss damit umzugehen. So dachte ich mir das ein Buch von Neal Shusterman genau das Richtige wäre, da mich seine Jugendbücher bisher wirklich fesseln konnten. Doch die Ernüchterung kam sehr schnell, denn ich fand mich im Buch überhaupt nicht zurecht. Dies lag nicht am Hauptcharakter Caden, welcher Shusterman´s Sohn verkörperte, sondern an der Art und Weise wie die Geschichte erzählt wurde und was sie für mich aussagte. Um es gleich vorweg zunehmen, sagte das Buch für mich nichts aus, denn einen eindeutigen Einblick in die Krankheit gab es nicht. Wer wie ich gehofft hatte eine gut erzählte Geschichte über das Thema Schizophrenie zu lesen, wurde enttäuscht. Der sonst so einfallsreiche Autor, welcher mich stets mit seinem einfühlsamen, aber eben auch starken und intensiven Büchern faszinierte, ging hier in eine fast schon lyrische Sprache über. Ob dies an der Mitwirkung seines Sohnes lag, möchte ich nicht ausschließen, aber es fühlte sich einfach nicht wie ein Shusterman an. Die Geschichte über Caden machte mir auch deswegen Probleme, da das Krankheitsbild nicht einmal ansatzweise erklärt wurde, sondern man mit Caden, durch dessen Leben stolperte. Dies geschah aber leider holprig, denn eigentlich gab es nur 3 Bereiche, in welche man mitgenommen wurde und diese waren mehr verwirrend, als interessant. Immer wieder zog es Caden in andere Welten, zu welcher meist ein Piratenschiff auf hoher See darstellte. Damit hatte ich keine Probleme, aber die Aussagen und Handlungen dabei halfen mir einfach nicht zu verstehen, was gerade passierte. Dabei half es auch nicht, das die Textabschnitte recht kurz gehalten waren. Dies sorgte eher für noch mehr Verwirrung, da zusammenhängende Handlungen auseinander gerissen wurden. Was ich allerdings schön fand, waren die hin und wieder auffindbaren Zeichnungen von Shustermans Sohn. Diese gaben dem Buch definitiv etwas reales. Schade nur das dies die Geschichte nicht schaffte. Für mich war dieses Buch leider ein kleiner Reinfall. Ich war mit vielen Hoffnungen an das Buch heran gegangen und musste schließlich feststellen, das ich weder mit dem Schreibstil zurecht kam, noch das angesprochene Thema herauslesen konnte. Dafür war die Geschichte zu verschachtelt, was schon allein deswegen traurig war, da die bisherigen Bücher des Autors ebenfalls kritische Themen beleuchteten, diese aber mit einer starken Story untermauerten.

Neal Shusterman mal ganz anders.
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.08.2020

Es handelt sich hier um kein klassisches Jugendbuch. Wir begleiten den jungen Caden in seinem Alltag und erleben seine Gedankenwelt, die immer wieder ins Abenteuerliche abdriftet. Caden ist schizophren. Besonders spannend an dem Roman ist, dass der Autor Neal Shusterman hier seine eigenen Erfahrungen mit seinem schizophrenen Soh... Es handelt sich hier um kein klassisches Jugendbuch. Wir begleiten den jungen Caden in seinem Alltag und erleben seine Gedankenwelt, die immer wieder ins Abenteuerliche abdriftet. Caden ist schizophren. Besonders spannend an dem Roman ist, dass der Autor Neal Shusterman hier seine eigenen Erfahrungen mit seinem schizophrenen Sohn einbringt.

Ein sowohl verwirrendes, als auch aufwühlendes Buch
von frau.meln aus Erfurt am 06.08.2020

Aufmachung Die Handlung ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Einer spielt in der realen Welt und der andere auf einem Schiff. Abgesehen von wenigen Kapiteln in der Du-Perspektive, ist alles aus Cadens Sicht in der ich-Form geschrieben. Der Schreibstil von Neal Shusterman ist auch hier wieder sehr bildhaft und hat mich emotio... Aufmachung Die Handlung ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Einer spielt in der realen Welt und der andere auf einem Schiff. Abgesehen von wenigen Kapiteln in der Du-Perspektive, ist alles aus Cadens Sicht in der ich-Form geschrieben. Der Schreibstil von Neal Shusterman ist auch hier wieder sehr bildhaft und hat mich emotional mitgenommen. Die Kapitel sind zudem sehr kurz. Protagonist Caden leidet an einer psychischen Krankheit. Genauer gesagt, einer Form von Schizophrenie. Diese macht sich erst ganz langsam bemerkbar und ehe man sich versieht, sind nicht mehr greifbare Ausmaße erreicht. Er ist ein kluger Junge und sehr kreativ. Fazit Tatsächlich hatte ich schon beim Vorwort Gänsehaut. Dann begann die Geschichte und ich war erst einmal sehr verwirrt. Daher hatte ich das Buch Anfangs direkt wieder auf die Seite gelegt. Nach zwei Wochen hat mir dann natürlich der Faden gefehlt. Zwar fand ich wieder in die Geschichte zurück, doch gefühlt habe ich dennoch ewig daran gelesen. Das liegt wohl daran, dass es sehr bedrückend war und mich doch schon mitgenommen hat. Inhaltlich hat es eine ganze Weile gedauert, bis die Verwirrung sich legte und man Begann immer mehr durchzublicken. Das was ich bemängeln muss ist, dass es ein paar Längen gab und das Ende, dafür, dass davor alles sehr langsam erzählt wurde, eher rasch abgewickelt wurde.


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