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Leben in Patchwork-Familien

Halbschwestern, Stiefväter und wer sonst noch dazugehört

Lebensformen und Familien befinden sich im Wandel. Gerhard Bliersbach sieht dies als »ungeplantes Experiment der Evolution der Lebensformen«. Dazu gehört als Normalfall der Moderne die Auflösung alter familiärer Gefüge und deren Zusammensetzung in neuen Konstellationen. Eine davon ist die Patchwork-Familie, in der sich Partner mit leiblichen und nicht-leiblichen Kindern zu einer gemeinsamen Lebensform entschließen. Das Buch beschreibt ein sehr typisches Patchwork-Familiensystem: die Mutter, deren Kinder, den Stiefvater und ein gemeinsames leibliches Kind. Der erste Teil beschreibt den Alltag dieser Patchwork-Familie: die üblichen Interaktionen, Konflikte und Spannungen. Der zweite Teil analysiert die Bedingungen und die psychosoziale Dynamik dieses Familien-Systems. Im dritten Teil werden die praktischen Fragen des Zusammenlebens und Orientierungshilfen für die familiären Auseinandersetzungen erörtert. Gerhard Bliersbach erörtert die Schwierigkeiten, aber auch die Chancen, die sich für Stiefeltern und Kinder ergeben, gut lesbar und praxisnah gleichermaßen für Fachleute und interessierte Laien.
Portrait
Gerhard Bliersbach, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Autor; seit 1980 in den Rheinischen Kliniken Düren angestellt; Forschungsschwerpunkte: bundesdeutsche Geschichte; die Beiträge des Kinos und des Fernsehens zum öffentlichen Diskurs.
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  • Inhalt

    Vorwort
    Vorwort zur Neuausgabe (2007)
    Einleitung

    1. Ein Winterabend der Gereiztheit
    2. Was ist anders in einer Patchwork-Familie?
    3. Patchwork-Familie oder Stieffamilie? Über die Schwierigkeit, den angemessenen Begriff zu finden
    4. Der Alltag in Patchwork-Familien: Die Kinder
    5. Zwischen den Stühlen: Die Mutter in der Patchwork-Familie
    6. Auf dem Prüfstand: Der Stiefelternteil
    7. Der Star der Mannschaft: Die Halbschwester
    8. Der abwesende leibliche Elternteil: Der unsichtbare anwesende Dritte
    9. Das Problem der unklaren Besetzung des väterlichen Amtes
    10. Der Stiefelternteil: Das fünfte Rad am Wagen?
    11. Wie wird aus der Patchwork-Familie ein familiäres Gefüge?
    12. Die Aufgaben von Differenzierung und Integration in Patchwork-Familien
    13. Die dringendsten Fragen und Antworten
    14. Epilog I: Ein Winterabend der Verständigung
    15. Epilog II: Sieben Jahre später

    Danksagung
    Anmerkungen
    Literatur
    Namensregister
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum August 2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89806-743-0
Reihe psychosozial
Verlag Psychosozial
Maße (L/B/H) 21,1/14,8/1,4 cm
Gewicht 300 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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19,90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Aus der Innenperspektive
von S. Blank am 04.03.2008

Gekonnt verschränkt der Autor Gerhard Bliersbach in seinem Buch "Leben in Patchworkfamilien - Halbschwestern,Stiefväter und wer sonst noch dazugehört" die Ebene des Erfahrungsberichtes mit der theoriegeleiteter Analyse. Ausgang nehmen seine Überlegungen dabei immer von der eindringlichen Beschreibung einer typischen (Konflikt-... Gekonnt verschränkt der Autor Gerhard Bliersbach in seinem Buch "Leben in Patchworkfamilien - Halbschwestern,Stiefväter und wer sonst noch dazugehört" die Ebene des Erfahrungsberichtes mit der theoriegeleiteter Analyse. Ausgang nehmen seine Überlegungen dabei immer von der eindringlichen Beschreibung einer typischen (Konflikt-)Situation im Leben einer Patchworkfamilie. Als Leser meint man zu spüren, dass hier einer nicht einfach drauflos fabuliert, sondern es vermag, aus der Innenperspektive der eigenen lebensweltlichen Erfahrung zu berichten (Dieser Eindruck trügt wohl nicht. Wie der Autor im Vorwort zur ersten Auflage erwähnt, sind die eigenen Tagebuch-Aufzeichnungen Ausgangspunkt der Arbeit). Die daran anschließende theoretische Durchdringung gerät so nie in die Gefahr blinder Abstraktion - der Gegenstand, die Situation, das erlebte Problem bleiben lebendig, die Theorie dient ihrer Ordnung und befördert das Verständnis des konfliktreichen Erlebens. Ergebnis dieses Vorgehens ist ein Buch, dass sich einerseits an ein wissenschaftliches Publikum zu richten vermag (das ausführliche Literaturverzeichnis wurde zur zweiten Auflage aktualisiert), andererseits jedoch auch als Ratgeber im besten Sinne zu lesen ist, indem nicht platte Empfehlungen und Ratschläge günstig angeboten werden, sondern der Leser eingeladen wird, den Prozess eines Ordnungsversuches nachzuvollziehen, an dessen Ende das Wissen um die möglichen Kräfte und Faktoren, welche auf die Personen einer Patchwork-Familie einwirken, dazu verhelfen kann, das eigene (Er-)leben anders, besser zu verstehen.

Aus der Innenperspektive
von S. Blank am 04.03.2008

Gekonnt verschränkt der Autor Gerhard Bliersbach in seinem Buch "Leben in Patchworkfamilien - Halbschwestern,Stiefväter und wer sonst noch dazugehört" die Ebene des Erfahrungsberichtes mit der theoriegeleiteter Analyse. Ausgang nehmen seine Überlegungen dabei immer von der eindringlichen Beschreibung einer typischen (Konflikt-... Gekonnt verschränkt der Autor Gerhard Bliersbach in seinem Buch "Leben in Patchworkfamilien - Halbschwestern,Stiefväter und wer sonst noch dazugehört" die Ebene des Erfahrungsberichtes mit der theoriegeleiteter Analyse. Ausgang nehmen seine Überlegungen dabei immer von der eindringlichen Beschreibung einer typischen (Konflikt-)Situation im Leben einer Patchworkfamilie. Als Leser meint man zu spüren, dass hier einer nicht einfach drauflos fabuliert, sondern es vermag, aus der Innenperspektive der eigenen lebensweltlichen Erfahrung zu berichten (Dieser Eindruck trügt wohl nicht. Wie der Autor im Vorwort zur ersten Auflage erwähnt, sind die eigenen Tagebuch-Aufzeichnungen Ausgangspunkt der Arbeit). Die daran anschließende theoretische Durchdringung gerät so nie in die Gefahr blinder Abstraktion - der Gegenstand, die Situation, das erlebte Problem bleiben lebendig, die Theorie dient ihrer Ordnung und befördert das Verständnis des konfliktreichen Erlebens. Ergebnis dieses Vorgehens ist ein Buch, dass sich einerseits an ein wissenschaftliches Publikum zu richten vermag (das ausführliche Literaturverzeichnis wurde zur zweiten Auflage aktualisiert), andererseits jedoch auch als Ratgeber im besten Sinne zu lesen ist, indem nicht platte Empfehlungen und Ratschläge günstig angeboten werden, sondern der Leser eingeladen wird, den Prozess eines Ordnungsversuches nachzuvollziehen, an dessen Ende das Wissen um die möglichen Kräfte und Faktoren, welche auf die Personen einer Patchwork-Familie einwirken, dazu verhelfen kann, das eigene (Er-)leben anders, besser zu verstehen.