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"Wir sind die Liebermanns"

Die Geschichte einer Familie

List bei Ullstein Band 60783

"In Liebermann bewundere ich Berlin", äußerte Thomas Mann einst und brachte damit die fast symbiotische Beziehung des großen Malers und seiner Familie mit der preußisch-deutschen Hauptstadt zum Ausdruck. Tatsächlich haben die Liebermanns das Gesicht Preußens und Berlins maßgeblich mitgeprägt. Mit eindringlicher Erzählkraft gelingt es Regina Scheer, die 200-jährige Geschichte dieser deutsch-jüdischen Familie lebendig werden zu lassen.

Portrait
Scheer,
Regina Scheer, geboren in Berlin. Nach dem Studium der Theater- und Kulturwissenschaft war sie von 1980 bis 1990 Redakteurin der Literaturzeitschrift Temperamente. Seitdem lebt sie als freie Redakteurin und Autorin in Berlin. Zahlreiche literarische und zeitgeschichtliche Buchveröffentlichungen, darunter Im Schatten der Sterne. Eine jüdische Widerstandsgruppe (2004).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 14.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-60783-2
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,6/11,8/3 cm
Gewicht 300 g
Abbildungen , 16 Bildtaf. 19 cm
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 110167
Buch (Taschenbuch)
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Anfang des Jahres habe ich in der Hamburger Kunsthalle die Austellung „Max Liebermann – Wegbereiter der Moderne“ besucht. Natürlich habe ich mich hinterher mit Literatur eingedeckt. Nachdem ich jetzt vor Kurzem auch noch in Berlin die Villa und die Gärten von Max Liebermann am Wannsee besucht habe, habe ich endlich die hervorragende Biografie von Regina Scheer gelesen. Auf dem Titelbild sind Max Liebermann und seine Enkelin Maria abgebildet, aber es steht auch der Untertitel „Die Geschichte einer Familie“ drauf. Und diese Geschichte ist nicht nur die Geschichte von Max Liebermann. Wer eine reine Max Liebermann Biografie sucht, ist hier falsch! Die Autorin hat nämlich die Familie Liebermann zurückverfolgt bis zurück zum Ende des 18. Jahrhunderts. Der Ursprung dieser Familie, soweit es die Autorin beschrieben hat, geht zurück in die Region Märkisch Friedland. Hier wurde der Urahn Bendix 1710 geboren. Sein Sohn Liebermann Bendix hatte drei Söhne, die alle nach Berlin aufgebrochen sind und dort etwas aus ihrem Leben gemacht haben trotz ihres Judentums. Und hier beginnt dann die Geschichte eines unglaublichen Aufstiegs und Falls. Es ist eine Mamut-Aufgabe, die die Autorin bewältig hat. Sie muss in unglaublich vielen Archiven und Bibliotheken geforscht haben. Herausgekommen ist die Geschichte einer Familie, die ursprünglich eine Händlerfamilie war, die bis zum Beginn des 3. Reiches unglaublich reich war und die in so vielen unterschiedlichen Bereichen tätig war. Außerdem haben die einzelnen Nachkommen immer extrem vernünftig geheiratet, so dass sich dieses Buch wie ein Who is Who der deutschen, jüdischen Familien liest. Die Söhne dieser Familie wurden ebenfalls erfolgreich als Unternehmer, Juristen, Naturwissenschaftler und Künstler. Man muss sich teilweise schon durch die Fülle an Daten durchkämpfen. Und die Autorin greift auch immer gerne mal in der Zeit vor. Aber am Ende hat sie es geschafft, die Familie mit all ihren Verknüpfungen und Erfolgen abzubilden. Und wenn man diese Geschichte gelesen hat, kann man eine Parallele zur heutigen Zeit sehen. Die Familie Liebermann war immer extrem deutschfreundlich, hat ihr Judentum nie extrem nach außen gelebt und wurde trotzdem immer als fremd angesehen. Ähnlich geht es heute den Moslems, von denen viele bereits in Deutschland angekommen sind. Wunderbar ergänzende Literatur sind die beiden die beiden folgenden Bücher: - „Max Liebermann – Wegbereiter der Moderne“ (Ausstellungskatalog der Hamburger Kunsthalle) - „Max Liebermanns Garten am Wannsee“

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